Maxi-Cosi Neugeboreneneinsatz

Maxi-Cosi Sitzverkleinererr

Maxi-Cosi Neugeboreneneinsatz und Sitzverkleinerer

Ein Maxi-Cosi-Neugeboreneneinsatz passt die Sitzfläche einer Babyschale an den kleinen Körper eines Neugeborenen an. Er unterstützt Kopf, Rücken und Becken und hilft dabei, den Sicherheitsgurt richtig am Körper zu positionieren. Dabei handelt es sich um ein modellgebundenes Sicherheitselement: Es darf ausschließlich die vom Hersteller für die jeweilige Babyschale freigegebene Einlage verwendet werden.

Maxi-Cosi Neugeboreneneinsatz und Sitzverkleinerer
Ist das Baby zu klein für die Maxi-Cosi Babyschale, bietet der Hersteller Neugeboreneneinsatz und Sitzverkleinerer für seine Babyschalen an. Das Maxi-Cosi e-Safety Kissen verhindert, dass Ihr Kind unbeaufsichtigt im Auto bleibt. Die smarte App-gesteuerte Sitzauflage ist geeignet ab der Geburt bis rund 6 Jahre. Fotos: Hersteller

Wozu dient ein Maxi-Cosi-Sitzverkleinerer?

Eine Babyschale deckt üblicherweise einen Größenbereich von der Geburt bis etwa 75, 83 oder 87 cm ab. Ohne Einlage wäre die Sitzfläche für ein Neugeborenes häufig zu groß. Der Neugeboreneneinsatz verkleinert den Innenraum und verbessert die Körperhaltung sowie den Verlauf des integrierten Gurtsystems.

Die Einlage sorgt nicht dafür, dass eine Babyschale über ihre zugelassene Größen- oder Gewichtsgrenze hinaus verwendet werden kann. Vielmehr ist sie für den Beginn der Nutzungszeit vorgesehen und wird später ganz oder teilweise entfernt. Anschließend nutzt das größere Baby die Babyschale ohne Sitzverkleinerer weiter.

Je nach Modell besteht der Einsatz aus einem zusammenhängenden Polster oder aus mehreren Bestandteilen. Bei einigen Ausführungen können Körperkeil und Kopfpolster getrennt entfernt werden. Die richtige Reihenfolge ist in der Bedienungsanleitung der jeweiligen Babyschale beschrieben.

Wie lange wird die Neugeboreneneinlage verwendet?

Eine allgemeingültige Altersgrenze gibt es nicht. Bei aktuellen Maxi-Cosi-Modellen richtet sich die Verwendung häufig nach der Körpergröße. Bei der Pebble S ist die Neugeboreneneinlage beispielsweise für eine Größe von 40 bis 60 cm vorgesehen. Das entspricht ungefähr den ersten drei Lebensmonaten, kann aber je nach Entwicklung des Babys abweichen.

Die Bedienungsanleitung und das Zulassungsetikett des konkreten Sitzes haben immer Vorrang. Die Einlage muss entfernt oder angepasst werden, wenn die dort genannte Grenze erreicht ist oder wenn das Baby nicht mehr richtig hineinpasst. Hinweise auf eine zu kleine Einlage können sein:

  • Die Schultern werden durch die Einlage nach vorn gedrückt.
  • Der Kopf liegt nicht mehr bequem im Kopfpolster.
  • Die Gurte lassen sich nicht mehr körpernah einstellen.
  • Das Baby wirkt an Schultern oder Hüfte deutlich eingeengt.
  • Die in der Bedienungsanleitung angegebene Körpergröße ist erreicht.

Ein Sitzverkleinerer darf nicht vorsorglich früher entfernt werden, wenn er laut Anleitung für die Größe des Babys noch vorgeschrieben ist. Umgekehrt sollte er nicht länger als vorgesehen verwendet werden.

Nur den passenden Originaleinsatz verwenden

Neugeboreneneinlagen sind Teil der geprüften Sitzkonstruktion. Form, Dicke und Aussparungen sind auf Sitzschale, Kopfstütze und Gurtsystem abgestimmt. Deshalb darf ein Einsatz nicht allein deshalb verwendet werden, weil er optisch in eine andere Maxi-Cosi-Babyschale passt.

Vor dem Kauf eines Ersatzes sollten die vollständige Modellbezeichnung, die Modellgeneration und möglichst die Artikelnummer kontrolliert werden. „Pebble“, „Pebble Plus“, „Pebble 360“, „Pebble S“ und „Pebble 360 Pro²“ sind unterschiedliche Babyschalen. Gleiches gilt für den ursprünglichen CabrioFix und die aktuelle CabrioFix i-Size.

Nicht empfehlenswert sind universelle Kopfpolster, zusätzliche Kissen, Decken oder zusammengerollte Handtücher innerhalb der Babyschale. Solche Ergänzungen können den Gurtverlauf verändern, den Abstand zwischen Baby und Gurt vergrößern oder die bei der Zulassungsprüfung ermittelte Schutzwirkung beeinträchtigen.

Baby-Hugg-Einlage für ältere Pebble-Modelle

Die Bezeichnung Baby-Hugg wurde bei verschiedenen älteren Pebble-Modellen für eine gepolsterte Neugeboreneneinlage verwendet. Dazu gehören unter anderem die Pebble Plus und Pebble Pro i-Size. Die Einlage verbessert bei diesen Babyschalen die Passform für kleine Babys und kann je nach Ausführung ein separates Kopfkissen enthalten.

Der ursprüngliche Maxi-Cosi Pebble und die Pebble Plus sind technisch unterschiedliche Modelle. Eine nachträglich eingesetzte Baby-Hugg-Einlage verwandelt einen alten Pebble daher nicht in eine Pebble Plus. Zulassung, Schalenkonstruktion und Seitenaufprallschutz bleiben unverändert.

Maxi Cosi Sitzverkleinerer für Pebble Plus kaufen

Bei diesem Zubehör muss vor dem Kauf geprüft werden, ob es sich um ein Originalteil handelt und ob die konkrete Pebble-Generation in der Kompatibilitätsangabe genannt wird. Eine ähnlich aussehende Form ist kein ausreichender Nachweis für eine sichere Verwendung.

Kopfpolster nicht beliebig nachrüsten

Bei einigen älteren Babyschalen konnten Körperkeil und Kopfpolster zu unterschiedlichen Zeitpunkten entfernt werden. Ob ein Kopfpolster anschließend allein weiterverwendet werden darf, ist modellabhängig. Maßgeblich ist die Anleitung der Babyschale, nicht eine allgemeine Altersangabe aus dem Handel.

Ein separates Polster darf nur eingesetzt werden, wenn Maxi-Cosi dieses ausdrücklich für das genaue Modell freigegeben hat. Es muss so angebracht werden, dass die Gurte ungehindert durch die vorgesehenen Öffnungen verlaufen und sich straff einstellen lassen.

Maxi Cosi Einlage BabyHugg Inlay kaufen

Die Baby-Hugg-Einlage gehört zu einer älteren Zubehörgeneration. Vor einer Bestellung müssen die Modellbezeichnung und die Herstellerfreigabe kontrolliert werden. Sie ist nicht als universeller Sitzverkleinerer für aktuelle Maxi-Cosi-Babyschalen gedacht.

Neugeboreneneinlagen aktueller Maxi-Cosi-Babyschalen

Aktuelle Babyschalen wie CabrioFix i-Size, Pebble S, Pebble 360, Pebble 360 Pro² und Coral Slide Pro besitzen jeweils eine eigene, auf das Modell abgestimmte Einlage. Bei Verlust oder starker Verschmutzung sollte ausschließlich ein passendes Originalersatzteil verwendet werden.

Maxi-Cosi führt in seinem Ersatzteilbereich Einlagen für ausgewählte Modelle. Für CabrioFix i-Size und Tinca ist beispielsweise ein eigener Ersatz-Sitzverkleinerer erhältlich. Eine Einlage des ursprünglichen CabrioFix ist damit nicht automatisch kompatibel.

Ist das benötigte Ersatzteil im Onlineshop nicht eindeutig zu finden, empfiehlt sich eine Anfrage beim Hersteller. Dafür werden gewöhnlich die vollständige Produktbezeichnung und die Daten vom orange-weißen Zulassungsaufkleber benötigt.

Maxi-Cosi e-Safety-Kissen nicht mehr verwenden

Das Maxi-Cosi e-Safety-Kissen ist kein Neugeboreneneinsatz und kein klassischer Sitzverkleinerer. Es handelte sich um eine sensorgesteuerte Sitzauflage, die über eine Smartphone-App davor warnen sollte, dass ein Kind unbeabsichtigt im Fahrzeug zurückbleibt.

Der zugehörige Service wurde zum 31. Dezember 2024 eingestellt. Seit dem 1. Januar 2025 ist das Produkt nicht mehr funktionsfähig. Maxi-Cosi rät ausdrücklich davon ab, das e-Safety-Kissen neu oder gebraucht zu kaufen. Es sollte nicht mehr als Sicherheitslösung beworben oder empfohlen werden.

Hinweis zum nicht mehr unterstützten Maxi-Cosi e-Safety-Kissen

Sollte über den Produktcode noch ein Angebot erscheinen, ist vom Kauf abzuraten. Ohne den eingestellten Onlinedienst kann die vorgesehene Warnfunktion nicht mehr zuverlässig genutzt werden.

Neugeboreneneinsatz für Maxi-Cosi Pearl

Bei den Pearl-Kindersitzen muss zwischen älteren und aktuellen Generationen unterschieden werden. Sitzverkleinerer für Pearl One i-Size, Pearl Smart i-Size oder Pearl Pro i-Size sind nicht automatisch für Pearl 360, Pearl 360 Pro oder Pearl 360 Pro² freigegeben.

Einige ältere Pearl-Modelle waren erst für größere Babys beziehungsweise Kleinkinder vorgesehen. Dafür gab es Komforteinlagen, die den Übergang von der Babyschale erleichtern sollten. Der zulässige Nutzungsbeginn des Kindersitzes wurde durch eine solche Einlage jedoch nicht verändert.

Aktuelle Ausführungen wie der Pearl 360 Pro können mit einer ausdrücklich dafür vorgesehenen Neugeboreneneinlage bereits ab der Geburt nutzbar sein. Ohne diesen freigegebenen Einsatz beginnt die Verwendung erst bei der vom Hersteller angegebenen Körpergröße. Deshalb muss immer die Anleitung der konkreten Pearl-Ausführung beachtet werden.

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Dieser Sitzverkleinerer gehört zu älteren Pearl-Modellen. Vor dem Kauf muss anhand der Artikelnummer und Herstellerangaben geprüft werden, ob er für den vorhandenen Kindersitz freigegeben ist. Für aktuelle Pearl-360-Modelle sollte er nicht ohne ausdrücklichen Kompatibilitätsnachweis verwendet werden.

Sitzverkleinerer für CabrioFix und CabrioFix i-Size

Der ursprüngliche Maxi-Cosi CabrioFix nach ECE R44/04 und die aktuelle CabrioFix i-Size nach UN R129 sind verschiedene Babyschalen. Ihre Neugeboreneneinlagen dürfen nicht miteinander verwechselt werden.

Bei älteren CabrioFix-Ausführungen bestand der Einsatz teilweise aus einem Keilkissen und einem Kopfpolster. Abhängig von der Größe des Babys konnte zunächst der Keil und später das Kopfpolster entfernt werden. Die genaue Vorgehensweise ergibt sich aus der Anleitung des jeweiligen R44-Modells.

Für die CabrioFix i-Size führt Maxi-Cosi einen eigenen Sitzverkleinerer als Ersatzteil. Er ist auf die aktuelle Schale und deren Gurtsystem abgestimmt. Wird ein Ersatz benötigt, sollte gezielt nach der Freigabe für „CabrioFix i-Size“ gesucht werden.

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Der hinterlegte Produktcode kann zu einem Einsatz für den älteren CabrioFix führen. Er sollte nicht für die CabrioFix i-Size bestellt werden, sofern der Anbieter die Kompatibilität mit dem aktuellen Modell nicht eindeutig und nachvollziehbar bestätigt.

Sitzverkleinerer richtig einsetzen

  1. Kontrollieren Sie die vollständige Modellbezeichnung der Babyschale.
  2. Prüfen Sie in der Bedienungsanleitung, welche Einlage freigegeben ist.
  3. Legen Sie den Sitzverkleinerer ohne Falten in die Sitzschale.
  4. Führen Sie Gurte und Gurtschloss durch die vorgesehenen Öffnungen.
  5. Kontrollieren Sie, ob die Gurte auf der richtigen Schulterhöhe austreten.
  6. Schnallen Sie das Baby an und ziehen Sie den Gurt körpernah fest.
  7. Prüfen Sie regelmäßig, ob die Einlage noch zur Körpergröße passt.

Das Baby sollte weder zusammensacken noch durch zu viel Polsterung nach vorn gedrückt werden. Bei Frühgeborenen oder gesundheitlichen Besonderheiten empfiehlt sich zusätzlich eine Beratung durch geschultes Fachpersonal. Eigenmächtige Veränderungen an Sitz oder Einlage sind nicht zulässig.

Reinigung des Neugeboreneneinsatzes

Ob eine Einlage in der Maschine gewaschen werden darf, hängt vom jeweiligen Produkt ab. Die Angaben auf dem Pflegeetikett sind verbindlich. Herausnehmbare Schaumstoffteile dürfen häufig nicht mitgewaschen werden. Der Einsatz muss vollständig trocken sein, bevor er wieder in die Babyschale gelegt wird.

Beschädigte, verformte oder stark abgenutzte Polster sollten ersetzt werden. Auch nach einem Unfall ist zu klären, ob neben der Babyschale alle sicherheitsrelevanten Einlagen erneuert werden müssen.

Rücksitzschoner unter einem Kindersitz

Ein Rücksitzschoner gehört nicht zu den Sitzverkleinerern. Er schützt den Fahrzeugsitz vor Druckstellen, Schmutz und Abnutzung. Seine Verwendung ist nur zulässig, wenn der Hersteller des Kindersitzes eine solche Unterlage erlaubt.

Zu dicke oder rutschige Schutzmatten können den stabilen Einbau beeinträchtigen. Ein Rücksitzschoner darf deshalb nicht verwendet werden, um einen locker eingebauten Kindersitz zu stabilisieren. Der Sitz muss auch ohne zusätzliche Reibung korrekt mit Isofix, Fahrzeuggurt, Stützfuß oder Top Tether befestigt sein.

Maxi-Cosi Rücksitzschoner kaufen

Fazit zu Maxi-Cosi-Neugeboreneneinsätzen

Ein passender Neugeboreneneinsatz verbessert zu Beginn der Nutzungszeit die Passform einer Babyschale. Entscheidend ist jedoch, dass ausschließlich ein für das genaue Sitzmodell freigegebenes Originalteil eingesetzt wird. Die Einlage darf weder durch ein universelles Polster noch durch ein Handtuch ersetzt werden. Wann sie entfernt wird, richtet sich nach Körpergröße, Passform und Bedienungsanleitung. Das nicht mehr funktionsfähige Maxi-Cosi e-Safety-Kissen sollte seit 2025 weder gekauft noch als Sicherheitszubehör verwendet werden.

Joie i-Gemm

Joie i-Gemm Babyschale im Test

Joie i-Gemm 3 Babyschale

Die Joie i-Gemm 3 ist eine nach ECE R129/03 zugelassene i-Size-Babyschale für Neugeborene und Babys mit einer Körpergröße von 40 bis 85 cm. Sie wird ausschließlich rückwärtsgerichtet verwendet und kann entweder mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs oder einer kompatiblen Joie-Isofix-Basis befestigt werden. Mit einem Gewicht von rund 4,5 kg, dem herausnehmbaren Neugeboreneneinsatz und der mehrfach verstellbaren Kopfstütze eignet sie sich für den täglichen Einsatz im Auto und als Travelsystem auf einem Kinderwagen.

Joie i-Gemm im Babyschalen Test
Die Babyschale i-Gemm ist ein perfektes Travelsystem. Mittels Adaptern kann die Babyschale sicher im Auto befestigt werden. Die Babyschale passt aber auch auf Quinny Kinderwagengestelle, was den Transport des Babys ohne umständliche Entnahme aus der Auto-Babyschale in den Kinderwagen ermöglicht. Fotos: Hersteller

Joie i-Gemm 3: Ausstattung

Die Joie i-Gemm 3 ist für Babys von 40 bis 85 cm und bis zu einem Körpergewicht von 13 kg vorgesehen. Das entspricht ungefähr dem Zeitraum von der Geburt bis zu einem Alter von 15 Monaten. Altersangaben dienen jedoch nur als Orientierung. Maßgeblich sind die Größen- und Gewichtsgrenzen auf dem Zulassungsetikett der Babyschale.

Zur Ausstattung gehört eine herausnehmbare Einlage, mit der sich die Sitzfläche an den Körper eines Neugeborenen anpassen lässt. Die Einlage unterstützt das Baby und verbessert die Passform des Gurtsystems. Wann einzelne Polster herausgenommen werden, richtet sich nach der Größe des Babys und den Vorgaben in der Bedienungsanleitung.

Die Tri-Protect-Kopfstütze besteht aus drei Schutzschichten. Darin verarbeitet Joie seinen energieabsorbierenden Intelli-Fit-Memoryschaum. Die Konstruktion soll insbesondere Kopf und Nacken bei einem Seitenaufprall schützen. Zusätzliche Belüftungsöffnungen in der Schale verbessern die Luftzirkulation.

Mit Grow Together lassen sich Kopfstütze und Gurtsystem gleichzeitig in der Höhe verstellen. Ein erneutes Aus- und Einfädeln der Gurte ist nicht erforderlich. Das Baby wird mit dem integrierten Dreipunkt-Hosenträgergurt angeschnallt. Schulter- und Gurtschlosspolster sollen verhindern, dass der Gurt unangenehm auf der Haut liegt.

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Befestigung mit Fahrzeuggurt

Die Joie i-Gemm 3 kann ohne zusätzliche Basisstation mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs befestigt werden. Die Babyschale wird dabei immer entgegengesetzt der Fahrtrichtung eingebaut. Der Fahrzeuggurt muss durch die dafür vorgesehenen Gurtführungen verlaufen, straff anliegen und darf nicht verdreht sein.

Die gegurtete Montage ist besonders praktisch, wenn die Babyschale nur gelegentlich in einem zweiten Auto oder in einem Fahrzeug ohne Isofix verwendet wird. Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob der Fahrzeuggurt lang genug ist und die Schale stabil auf dem vorgesehenen Sitzplatz steht.

Auf einem Beifahrersitz darf die rückwärtsgerichtete Babyschale nur verwendet werden, wenn der Frontairbag zuverlässig deaktiviert ist. Ist das nicht möglich, gehört die Babyschale auf einen dafür geeigneten Sitzplatz im Fond.

Welche Isofix-Basis passt zur Joie i-Gemm 3?

Für die Befestigung mit Isofix stehen je nach Markt und Fahrzeugfreigabe mehrere Basisstationen von Joie zur Verfügung. Dazu gehören:

  • Joie i-Base 2
  • Joie i-Base Advance
  • Joie i-Base lx 2
  • Joie i-Base Encore

Vor dem Kauf muss kontrolliert werden, ob die konkrete Basis für die i-Gemm 3 und für das betreffende Fahrzeug freigegeben ist. Die Bezeichnungen älterer Joie-Basisstationen ähneln sich teilweise, obwohl sie nicht mit jeder Generation der i-Gemm kompatibel sind.

Auf einer passenden Basis wird die Babyschale mit einem Klick befestigt. Anzeigen an der Basis helfen bei der Kontrolle, ob die Isofix-Konnektoren, der Stützfuß und die Babyschale richtig eingerastet sind. Die Basis bleibt im Fahrzeug, sodass die Schale vor jeder Fahrt nicht erneut mit dem Fahrzeuggurt installiert werden muss.

Joie i-Base Encore mit Drehfunktion

In Verbindung mit der i-Base Encore lässt sich die Joie i-Gemm 3 um 90 Grad zur geöffneten Fahrzeugtür drehen. Das erleichtert das Hineinsetzen und Anschnallen des Babys. Vor der Fahrt wird die Schale wieder in die rückwärtsgerichtete Position gedreht und dort eingerastet.

Die i-Base Encore gehört zu einem modularen Kindersitzsystem. Nach der i-Gemm 3 kann auf derselben Basis ein dafür freigegebener Kleinkindsitz aus dem Encore-System verwendet werden. Eltern sollten vor dem Kauf prüfen, welcher Folgesitz aktuell mit ihrer Ausführung der Basis kompatibel ist.

Sonnenverdeck und Tragegriff

Das ausziehbare Sonnenverdeck ist wasserabweisend und bietet einen UV-Schutz von UPF 50+. Ein per Reißverschluss zu öffnender Belüftungsbereich verbessert an warmen Tagen die Luftzirkulation. Das Verdeck lässt sich weitgehend unabhängig vom Tragegriff verwenden.

Der ergonomisch geformte Tragegriff besitzt mehrere Positionen. Zum Verstellen müssen die Entriegelungsknöpfe an beiden Seiten betätigt werden. Auf dem Boden kann die gewölbte Unterseite der Babyschale zum sanften Wippen genutzt werden. Wird eine feste Position benötigt, muss der Griff entsprechend der Bedienungsanleitung eingestellt werden.

Joie i-Gemm 3 als Travelsystem

Die i-Gemm 3 ist mit zahlreichen Joie-Kinderwagen kompatibel. Auf Kinderwagen anderer Hersteller kann sie häufig mit einem Adapter im verbreiteten Maxi-Cosi-Format befestigt werden. Da nicht jede Kombination freigegeben ist, müssen die Kompatibilitätslisten des Kinderwagen- und Adapterherstellers beachtet werden.

Als Travelsystem lässt sich das Baby für kurze Wege mitsamt der Schale aus dem Auto nehmen. Eine Babyschale ersetzt jedoch keine Babywanne und keinen geeigneten Schlafplatz. Besonders Neugeborene sollten nicht unnötig lange in der gekrümmten Sitzposition verbleiben.

Technische Daten der Joie i-Gemm 3

  • Zulassung: ECE R129/03 und i-Size
  • Körpergröße des Kindes: 40 bis 85 cm
  • Maximales Körpergewicht: 13 kg
  • Einbaurichtung: ausschließlich rückwärtsgerichtet
  • Befestigung: Fahrzeuggurt oder kompatible Joie-Isofix-Basis
  • Maße: ungefähr 66 x 43,5 x 58,5 cm
  • Gewicht: ungefähr 4,5 kg
  • Internes Gurtsystem: Dreipunkt-Hosenträgergurt

Flugzeugzulassung

Die Joie i-Gemm 3 besitzt eine TÜV-Zertifizierung für die Verwendung im Flugzeug. Ob sie auf einem bestimmten Flug eingesetzt werden darf, entscheidet jedoch die jeweilige Fluggesellschaft. Eltern sollten die Mitnahme und Nutzung deshalb vor der Buchung mit der Airline abstimmen.

Für die Verwendung an Bord sind das Zulassungsetikett und die Bedienungsanleitung mitzunehmen. Eine Isofix-Basis wird im Flugzeug nicht verwendet. Die Befestigung erfolgt entsprechend der Flugzeugfreigabe und den Anweisungen des Kabinenpersonals.

Wann ist die i-Gemm 3 zu klein?

Die Babyschale darf spätestens dann nicht mehr verwendet werden, wenn das Kind eine Körpergröße von 85 cm oder ein Gewicht von 13 kg erreicht hat. Auch die Lage des Kopfes und der Verlauf der Gurte müssen regelmäßig überprüft werden. Die Beine dürfen dagegen über den unteren Schalenrand hinausragen, ohne dass allein deshalb ein Wechsel notwendig wird.

Nach der Babyschale empfiehlt sich ein rückwärtsgerichteter Folgesitz. Ein Wechsel sollte nicht allein deshalb erfolgen, weil das Baby ein bestimmtes Alter erreicht hat. Solange alle Zulassungsgrenzen eingehalten werden und die Schale richtig passt, kann sie weiterverwendet werden.

Bezug abnehmen und waschen

Die textilen Bezüge der Joie i-Gemm 3 können zur Reinigung abgenommen werden. Dabei sind die Waschhinweise auf dem Pflegeetikett zu beachten. Gurte und Gurtschloss sollten nur mit einem feuchten Tuch und milder Seifenlösung gereinigt werden. Bleichmittel, aggressive Reiniger und Schmierstoffe können die Materialien beschädigen.

Nach einem Unfall darf die Babyschale nicht ungeprüft weiterverwendet werden. Unsichtbare Beschädigungen können ihre Schutzwirkung beeinträchtigen. Bei einem gebrauchten Sitz sollten Unfallfreiheit, Alter, Vollständigkeit und Herkunft zweifelsfrei bekannt sein.

Joie i-Gemm 3 im Kindersitztest

Für die aktuelle Joie i-Gemm 3 liegt bislang kein direkt übertragbares Ergebnis aus dem gemeinsamen Kindersitztest von ADAC und Stiftung Warentest vor. Die Zulassung nach ECE R129/03 bestätigt, dass die Babyschale die vorgeschriebenen Prüfungen einschließlich eines Seitenaufpralltests bestanden hat. Eine gesetzliche Zulassungsprüfung ist jedoch nicht mit einem unabhängigen Verbrauchertest gleichzusetzen.

Die erste Joie i-Gemm wurde 2016 von Stiftung Warentest und ADAC geprüft. Mit einer Isofix-Basis erreichte sie damals ein gutes Ergebnis. Dieses Testergebnis gilt ausschließlich für die seinerzeit getestete Kombination und darf nicht als Testergebnis der aktuellen i-Gemm 3 ausgegeben werden.

Unterschiede zwischen i-Gemm, i-Gemm 2 und i-Gemm 3

Die ursprüngliche i-Gemm, die i-Gemm 2 und die aktuelle i-Gemm 3 sind eigenständige Generationen. Sie unterscheiden sich unter anderem bei Zulassung, Kopfstütze, Polsterung und den kompatiblen Basisstationen. Die aktuelle i-Gemm 3 erfüllt die ECE R129/03 und kann bis zu einer Körpergröße von 85 cm verwendet werden.

Vorhandene Basisstationen sollten nicht allein aufgrund einer ähnlich klingenden Bezeichnung weiterverwendet werden. Entscheidend ist, dass die exakte Kombination aus Babyschale und Basis vom Hersteller freigegeben wurde. Das gilt besonders beim Kauf gebrauchter Produkte oder beim Wechsel von einer älteren i-Gemm auf die i-Gemm 3.

Fazit zur Joie i-Gemm 3

Die Joie i-Gemm 3 kombiniert einen langen Größenbereich bis 85 cm mit einer flexiblen Befestigung per Fahrzeuggurt oder Isofix-Basis. Die verstellbare Kopfstütze, der herausnehmbare Neugeboreneneinsatz, das große Sonnenverdeck und die Travelsystem-Kompatibilität erleichtern den Alltag. Besonders interessant ist die Kombination mit der i-Base Encore, weil sie das Drehen zur Fahrzeugtür und die spätere Verwendung eines kompatiblen Folgesitzes ermöglicht.

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Joie Verso

Joie Verso im Kindersitz Test

Joie Verso R129 Kindersitz

Der Joie Verso R129 ist ein mitwachsender Kindersitz, der von der Geburt bis ungefähr zum zwölften Lebensjahr verwendet werden kann. Kleine Kinder fahren mit dem integrierten 5-Punkt-Gurt rückwärtsgerichtet. Später wird der Sitz in Fahrtrichtung gedreht und das Kind mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs angeschnallt. Der aktuelle Verso erfüllt die Sicherheitsnorm UN R129 und ersetzt den früheren Joie Verso der Gruppen 0+/1/2/3 nach ECE R44/04.

Joie Verso Slate Kindersitz
Mit den Maßen von 52 cm x 45-51,5 cm x 62-87 cm passt der Joie Verso in fast jedes Fahrzeug. Als Reboarder wird der Joie Verso Kindersitz auch oft für Kleinwagen gekauft, da der Autokindersitz keinen Stützfuß benötigt. Eltern verwenden den Kindersitz aufgrund des leichten Einbaus oft als Zweitsitz. Fotos: Hersteller

Joie Verso R129: Ausstattung und Nutzungsbereich

Der Joie Verso R129 deckt einen außergewöhnlich langen Nutzungszeitraum ab. Nach den Herstellerangaben eignet er sich für eine Körpergröße von 40 cm bis maximal 150 cm. Da einzelne Produktinformationen und Ausführungen abweichende Obergrenzen nennen können, sind die Angaben auf dem Zulassungsetikett und in der mitgelieferten Bedienungsanleitung maßgeblich.

Als Reboarder wird der Kindersitz von 40 bis 105 cm entgegengesetzt der Fahrtrichtung verwendet. Das Kind wird dabei mit dem integrierten 5-Punkt-Gurt gesichert. Joie ermöglicht damit einen rückwärtsgerichteten Transport bis zu einem Alter von ungefähr vier Jahren. Diese Position schützt insbesondere Kopf und Hals, weil die bei einem Frontalaufprall entstehenden Kräfte über eine größere Fläche der Sitzschale verteilt werden.

Für die erste Zeit gehört eine herausnehmbare Neugeboreneneinlage zum Lieferumfang. Sie verkleinert die Sitzfläche und unterstützt die Körperhaltung kleiner Babys. Die einzelnen Bestandteile dürfen nur entsprechend der Bedienungsanleitung entfernt werden. Entscheidend sind die Körpergröße und die Passform, nicht allein das Alter des Kindes.

Ab einer Körpergröße von 100 cm wird der Verso R129 in Fahrtrichtung verwendet. Der integrierte 5-Punkt-Gurt wird dann in den dafür vorgesehenen Fächern des Sitzes verstaut. Anschließend werden Kind und Kindersitz mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs gesichert.

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Befestigung ohne Isofix und Stützfuß

Der Joie Verso R129 wird mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs eingebaut. Eine separate Isofix-Basis oder ein Stützfuß ist nicht notwendig. Dadurch kommt der Kindersitz auch für ältere Fahrzeuge ohne Isofix oder für Autos mit Staufächern im Fußraum infrage. Ob er tatsächlich auf den vorgesehenen Sitzplatz passt, sollte trotzdem vor dem Kauf geprüft werden.

Beim rückwärtsgerichteten Einbau wird der Fahrzeuggurt durch die farbig gekennzeichneten Gurtführungen geführt und in den integrierten Gurtklemmen fixiert. Er muss straff anliegen und darf nicht verdreht sein. Weil der Gurt seitlich an der Sitzschale entlangläuft, kann er beim Hineinsetzen eines Babys etwas im Weg sein. Der Verso besitzt keine Drehfunktion zur Fahrzeugtür.

Beim vorwärtsgerichteten Einbau führt der Fahrzeuggurt über Schulter und Becken des Kindes. Die Gurtführungen sollen gewährleisten, dass der Schultergurt mittig über die Schulter und der Beckengurt möglichst tief über das Becken verläuft. Der Gurt darf nicht am Hals anliegen oder über den Bauch geführt werden.

Seitenaufprallschutz und Kopfstütze

Die Kopfstütze des aktuellen Verso R129 besitzt ein mehrlagiges Schutzkonzept. Die Tri-Protect-Kopfstütze kombiniert mehrere Materialschichten, darunter energieabsorbierenden Intelli-Fit-Memoryschaum. Zusätzlich gehört ein seitlich anzubringendes Guard-Surround-Safety-Element zur Ausstattung. Es wird auf der zur Fahrzeugtür gerichteten Seite montiert und soll einen Teil der bei einem Seitenaufprall entstehenden Energie aufnehmen.

Die Kopfstütze ist mehrfach in der Höhe verstellbar. Mit zunehmender Höhe erweitern sich auch die AutoAdjust-Seitenwangen, sodass dem wachsenden Kind mehr Platz im Schulterbereich zur Verfügung steht. Die Kopfstütze muss so eingestellt sein, dass sie den Kopf seitlich umschließt und der Fahrzeuggurt korrekt über die Schulter verläuft.

Komfort über viele Jahre

Der Verso R129 lässt sich an unterschiedliche Entwicklungsstufen anpassen. Für Babys stehen rückwärtsgerichtete Ruhepositionen zur Verfügung. Auch bei der späteren vorwärtsgerichteten Verwendung kann die Neigung angepasst werden. Eine vollständig flache Liegeposition besitzt der Sitz jedoch nicht.

Belüftungsöffnungen in der Sitzschale sollen die Luftzirkulation verbessern. Gepolsterte Gurte, die mitwachsenden Seitenbereiche und die verstellbare Kopfstütze erhöhen den Komfort. Seitliche Aufbewahrungstaschen bieten Platz für kleinere Gegenstände. Spielzeug sollte während der Fahrt allerdings so verstaut sein, dass es bei einem Unfall nicht durch das Fahrzeug geschleudert werden kann.

Der aktuelle Verso R129 wiegt nach Herstellerangaben ungefähr 8,7 kg. Das ist für einen Sitz mit einem Nutzungsbereich von der Geburt bis zum Schulalter vergleichsweise moderat. Dennoch ist der regelmäßige Wechsel zwischen mehreren Fahrzeugen aufwendiger als bei einer leichten Babyschale oder Sitzerhöhung.

Für wen eignet sich der Joie Verso R129?

Der Joie Verso R129 eignet sich vor allem für Familien, die einen lange nutzbaren Kindersitz ohne separate Isofix-Basis suchen. Da weder ein Stützfuß noch eine Top-Tether-Verankerung benötigt werden, ist der Sitz für viele unterschiedliche Fahrzeugtypen interessant. Ein Vorteil kann das insbesondere bei älteren Autos oder bei Fahrzeugen mit Staufächern im Fußraum sein.

Vor dem Kauf empfiehlt sich ein Probeeinbau. Dabei sollte kontrolliert werden, ob der Fahrzeuggurt lang genug ist, der Sitz stabil steht und die Neigung der Rückbank eine geeignete Sitzposition ermöglicht. Auch der Platzbedarf vor dem rückwärtsgerichteten Sitz muss berücksichtigt werden.

Obwohl der Verso R129 ab der Geburt zugelassen ist, kann eine separate Babyschale im Alltag praktischer sein. Eine Babyschale lässt sich aus dem Fahrzeug nehmen und mit einem passenden Kinderwagen kombinieren. Der fest eingebaute Verso kann dagegen nicht als Babytrage oder Travelsystem verwendet werden.

Joie Verso R129 im Test

Für den aktuellen Joie Verso R129 liegt bislang kein unmittelbar vergleichbares veröffentlichtes Ergebnis aus dem gemeinsamen Kindersitztest von ADAC und Stiftung Warentest vor. Die Zulassung nach UN R129 bestätigt, dass das Modell die für diese Norm vorgeschriebenen Prüfungen bestanden hat. Eine gesetzliche Zulassung ist jedoch nicht mit einem unabhängigen Verbrauchertest gleichzusetzen.

Der frühere Joie Verso nach ECE R44/04 wurde im Oktober 2019 vom ADAC getestet und erhielt das Gesamturteil „befriedigend“. Die Bewertung bezog sich ausschließlich auf das alte R44-Modell. Sie darf nicht auf den aktuellen Verso R129 übertragen werden, da Zulassung, Konstruktion und Nutzungsbereiche verändert wurden.

Unterschied zwischen Joie Verso und Verso R129

Der ursprüngliche Joie Verso war ein Kindersitz der Gewichtsgruppen 0+/1/2/3 und nach ECE R44/04 zugelassen. Seine Verwendung richtete sich nach dem Körpergewicht des Kindes und reichte von der Geburt bis 36 kg. „Slate“ bezeichnete lediglich eine damalige Farbausführung aus Grau und Schwarz.

Der aktuelle Joie Verso R129 besitzt eine größenbasierte Zulassung. Rückwärtsgerichtet wird er mit dem integrierten 5-Punkt-Gurt von 40 bis 105 cm verwendet. In der späteren Kindersitzstufe fährt das Kind vorwärtsgerichtet und wird mit dem Fahrzeuggurt gesichert. Der aktuelle Sitz besitzt außerdem eine überarbeitete Kopfstütze mit Tri-Protect und Intelli-Fit-Memoryschaum.

Seit September 2024 dürfen neue Kindersitze nach ECE R44/04 in der Europäischen Union grundsätzlich nicht mehr erstmals verkauft werden. Bereits vorhandene, unfallfreie R44-Sitze dürfen weiterhin verwendet werden, sofern sie vollständig, unbeschädigt und noch innerhalb der vom Hersteller vorgesehenen Nutzungsdauer sind.

Bezug reinigen

Der Bezug des Joie Verso R129 kann zur Reinigung abgenommen werden. Maßgeblich sind die Pflegehinweise auf dem Etikett und in der Bedienungsanleitung. Das Gurtschloss und die Gurtbänder sollten nur mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Aggressive Reinigungsmittel, Bleichmittel oder Schmierstoffe können die Materialien beschädigen und dürfen nicht verwendet werden.

Alternative zum Joie Verso R129

Eine Alternative zur durchgehenden Nutzung eines einzigen Sitzes ist die Aufteilung auf mehrere altersgerechte Modelle. Zunächst kommt eine Babyschale zum Einsatz. Danach folgt ein rückwärtsgerichteter Kleinkindsitz und später ein Kindersitz mit hoher Rückenlehne für den Fahrzeuggurt. Diese Lösung ist teurer, ermöglicht aber eine gezieltere Anpassung an Alter, Körperbau und Fahrzeug.

Wer sich für einen Sitz von der Geburt bis zum Ende der Kindersitzpflicht entscheidet, sollte besonders sorgfältig auf die Passform in jeder Entwicklungsstufe achten. Ein großer zugelassener Nutzungsbereich bedeutet nicht automatisch, dass derselbe Sitz für jedes Kind und jedes Fahrzeug über den gesamten Zeitraum optimal passt.

Fazit zum Joie Verso R129

Der Joie Verso R129 bietet einen außergewöhnlich langen Nutzungszeitraum und ermöglicht rückwärtsgerichtetes Fahren bis ungefähr zum vierten Lebensjahr. Er benötigt weder eine Isofix-Basis noch einen Stützfuß und kann deshalb in vielen Fahrzeugen verwendet werden. Zu beachten sind der aufwendigere gegurtete Einbau, die fehlende Drehfunktion und die Tatsache, dass der Sitz eine separate Babyschale im Alltag nicht vollständig ersetzt. Ein Probeeinbau vor dem Kauf ist ausdrücklich zu empfehlen.

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Maxi Cosi Rock

maxi-cosi-rock

Die Maxi Cosi Rock Babyschale

Hinweis: Der hier beschriebene Kindersitz oder die Babyschale ist nicht mehr erhältlich.

Die Maxi-Cosi Rock wird nicht mehr hergestellt und ist regulär nicht mehr als Neuprodukt erhältlich. Bei Maxi-Cosi existiert nur noch der Produktsupport für die ebenfalls ausgelaufene FamilyFix One i-Size. Aktuelle Nachfolger innerhalb des Sortiments sind beispielsweise die CabrioFix i-Size und verschiedene Pebble-Modelle.

Die Maxi Cosi Rock Babyschale entspricht anders als die Maxi Cosi Cabriofix Babyschale der neuen i-Size Regelung R 129. In der Gruppe 0+ ist die Maxi Cosi Rock eine Babyschale zum Transport im Auto und im Flugzeug bis zu einem Kindesalter von 12 Monaten, einer Körpergröße bis 75 cm oder einem Gewicht von 13 kg. Neben der Verwendung in Auto und Flugzeug ist die Maxi Cosi Rock ein Travelsystem für Kinderwagen von Maxi Cosi oder Quinny.

Maxi Cosi Rock Babyschale
Die Babyschale Maxi Cosi Rock ist mit einem besonders umfangreichen dem SPS Side-Protection-System ausgestattet. Zum Lieferumfang gehört der herausnehmbare mehrteilige Sitzverkleinerer Baby Hug. Fotos: Hersteller

Maxi Cosi Rock Babyschale: Die Ausstattung

Die Maxi Cosi Rock ist mit einem besonders umfangreichen dem SPS Side-Protection-System ausgestattet. Das System fängt die Aufprallkräfte bei einem Unfall ab und leitet diese vom Körper weg. Das Baby wird mit 3-Punkt-Y-Hosenträgergurten gesichert. Zum Lieferumfang gehört der herausnehmbare mehrteilige Sitzverkleinerer Baby Hug, der extra zum Transport von Neugeborenen entwickelt wurde. Wächst der Kopf des Babys, dann kann das Kopfpolster einfach entfernt werden. Experten empfehlen eine Nutzung bis 60 cm Körpergröße. Sobald das Baby gequetscht aussieht, muss der Sitzverkleinerer entfernt werden. Der Tragegriff der Babyschale ist multifunktional. In der Normalposition dient er als Tragegriff. Einmal zurückgeklappt erhalten Nutzer eine Wiegeposition, zweimal zurückgeklappt hat die Babyschale Maxi Cosi Rock auf dem Boden einen sicheren Stand. Kunden wünschen sich aber, dass sich der Griff mit einer Hand anstatt nur mit allen beiden Händen bewegen lässt.

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Maxi Cosi Rock: Test

Die Babyschale wird nach Bedarf mit oder ohne Isofix entgegengesetzt der Fahrtrichtung befestigt. Für die Montage mit Isofix muss die Base Family Fix One i-Size oder der Family Fix 2 extra gekauft werden. Nutzer bemängeln, dass die Bases im Preis unverhältnismäßig teuer sind. Dann aber passt der Nachfolgesitz Pebble Plus oder Pearl i-Size auf die Base und man kann Kosten sparen. Gemeinsam mit der Base ist der Platzbedarf auf der Rückbank erhöht. Im ADAC Test und bei Stiftung Warentest Test im Oktober 2018 wurde die eingeschränkte Sicht des Kindes nach draußen bemängelt. Gelobt wurden die Verarbeitung und die geringe Schadstoffbelastung. Im Test von Stiftung Warentest erhielt die Maxi Cosi Rock die Note 1,7 mit und ohne Isofix Base im Oktober 2018. Unfallsicherheit. Handhabung und Ergonomie wurden mit „gut bewertet“, die Schadstoffe mit „sehr gut“. Trotz Gurtmontage ohne Isofix steht die Babyschale stabil im Fahrzeug. Einbau und Anschnallen gestalten sich unkompliziert und das Platzangebot für das Baby ist gut.

Maxi Cosi Rock: Kritik

Das Sonnensegel der Babyschale ist insgesamt ein großer Kritikpunkt. Eltern brauchen lange, um den Sonnenschutz überhaupt zwischen Rückenpolster und Schale zu finden. Zudem ist das Sonnensegel nur ein Stück Stoff mit zwei Befestigungsmöglichkeiten am Tragebügel. Der Stoff ist sehr dünn, was sich auf die Haltbarkeit auswirken könnte. Positiv schlägt das geringe Gewicht der Babyschale von 3,8 kg zu Buche, besonders wenn das Kind an Gewicht zulegt. Eine reine Liegeposition ist nicht möglich und auch die Schultergurte lassen sich nicht nach oben verstellen, wenn das Kind gewachsen ist.

Maxi Cosi Rock: Vergleich

Eine verstellbare Liegeposition gibt es nur in der Maxi Cosi Pebble und in der Maxi Cosi Cabrio Fix Babyschale. Dafür ist die Maxi Cosi Rock als einzige Maxi Cosi Babyschale für verbesserte Sicherheit i-Size konform. Die Maxi Cosi Cabrio Fix, Maxi Cosi Pebble und Maxi Cosi Rock Babyschalen gehören zum Travelsystem mit Maxi Cosi oder Quinny Kinderwagen. Alle Maxi Cosi Babyschalen sind bis zu einem Gewicht von 13 kg (12 Monate ) zugelassen. Die Maxi Cosi Rock ist eine der wenigen Babyschalen, die nicht an Isofix gebunden sind. Sie ist ein Kompromiss, wenn sich Eltern zwischen der Pebble Plus Babyschale und der Citi Babyschale entscheiden müssen.

Im Vergleich mit Babyschalen anderer Hersteller hat die Maxi Cosi Rock Babyschale im Test 2018 mit der Note 1,7 richtig gut abschnitten. Ein Jahr zuvor war die Cybex Aton M-i-Size Testsieger. Eine rückenschonende Babyschale ist die Kiddy Evo-Luna. Babys liegen fast waagerecht in dieser Babyschale. Im Verhältnis Preis-Leistung überzeugt die Joie i-Gemm Babyschale. Am meisten wird jedoch die Maxi-Cosi Pebble Babyschale gekauft.

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Maxi Cosi Cabriofix

Maxi-Cosi CabrioFix im Kindersitz Test

Maxi-Cosi CabrioFix i-Size

Die Maxi-Cosi CabrioFix i-Size ist eine leichte Babyschale für Neugeborene und Babys bis zu einer Körpergröße von 75 cm. Sie wird ausschließlich rückwärtsgerichtet verwendet und lässt sich entweder mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs oder auf der separat erhältlichen CabrioFix i-Size Base befestigen. Im ADAC-Kindersitztest von Mai 2022 erreichte die Babyschale zusammen mit ihrer Isofix-Basis die Gesamtnote 1,7 („gut“).

Maxi Cosi Cabrio Fix
Die Babyschale Maxi Cosi Cabriofix kann mittels Travelsystem und Isofix schnell und sicher im Auto befestigt werden. Die Babyschale besitzt eine Flugzeugzulassung und kann auch auf Quinny Kinderwagen befestigt werden. Foto: Hersteller

Maxi-Cosi CabrioFix i-Size: Ausstattung

Die aktuelle CabrioFix i-Size ist nach der Sicherheitsnorm UN R129 zugelassen. Der vom ADAC getestete Sitz ist für Babys mit einer Körpergröße von 45 bis 75 cm und einem Körpergewicht von maximal 12 kg vorgesehen. Entscheidend sind immer die Angaben auf dem Zulassungsetikett und in der Bedienungsanleitung der jeweiligen Ausführung.

Für Neugeborene gehört eine herausnehmbare Einlage zur Ausstattung. Sie stützt den kleinen Körper und sorgt dafür, dass der Gurt in der vorgesehenen Position verläuft. Sobald das Baby größer wird und die Einlage nicht mehr benötigt, kann sie entsprechend den Angaben der Bedienungsanleitung entfernt werden. Einen pauschalen Zeitpunkt dafür gibt es nicht, da sich Babys unterschiedlich entwickeln.

Die Schale verfügt über das Side Protection System des Herstellers. Die seitlichen Polsterungen sollen einen Teil der bei einem Seitenaufprall entstehenden Energie aufnehmen. Ein integriertes Sonnenverdeck schützt das Baby unterwegs vor direkter Sonneneinstrahlung. Die CabrioFix i-Size wiegt rund 3,2 kg und gehört damit zu den besonders leichten Babyschalen.

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Befestigung im Auto

Die CabrioFix i-Size wird immer entgegengesetzt der Fahrtrichtung eingebaut. Für die Montage stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Befestigung mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs
  • Befestigung auf der separat erhältlichen CabrioFix i-Size Base mit Isofix und Stützfuß

Bei der gegurteten Montage wird der Fahrzeuggurt durch die farbig markierten Gurtführungen der Babyschale geführt. Der Gurt darf nicht verdreht sein und muss straff anliegen. Diese Einbauart eignet sich auch für Fahrzeuge ohne Isofix und erleichtert die gelegentliche Nutzung der Babyschale in unterschiedlichen Autos.

Mit der CabrioFix i-Size Base wird die Babyschale über ein Click-and-Go-System befestigt. Die Basis bleibt im Fahrzeug und ist über ihre Konnektoren mit den Isofix-Verankerungspunkten verbunden. Ein höhenverstellbarer Stützfuß stabilisiert das System. Anzeigen an der Basis helfen bei der Kontrolle, ob Isofix-Konnektoren, Stützfuß und Babyschale richtig eingerastet sind.

Wichtig: Die aktuelle CabrioFix i-Size passt auf die CabrioFix i-Size Base. Die für den früheren CabrioFix angebotenen Stationen EasyFix, EasyBase 2 und FamilyFix sind nicht automatisch mit der CabrioFix i-Size kompatibel. Vor dem Kauf müssen deshalb die genaue Modellbezeichnung und die Freigabe des Herstellers geprüft werden.

Sicherung des Babys

Das Baby wird mit dem integrierten Dreipunkt-Hosenträgergurt der Babyschale angeschnallt. Die Schultergurte müssen körpernah verlaufen und dürfen weder verdreht noch zu locker eingestellt sein. Dicke Winterjacken oder Schneeanzüge können verhindern, dass der Gurt eng genug am Körper anliegt. An kalten Tagen ist es sicherer, das angeschnallte Baby mit einer Decke zuzudecken.

Auf einem Beifahrersitz darf eine rückwärtsgerichtete Babyschale nur verwendet werden, wenn der Frontairbag zuverlässig deaktiviert ist. Lässt sich der Airbag nicht abschalten, gehört die Babyschale auf einen dafür geeigneten Platz im Fond. Zusätzlich müssen die Fahrzeugfreigaben und die Bedienungsanleitungen von Auto, Babyschale und Basis beachtet werden.

Die CabrioFix i-Size im ADAC-Test

Der ADAC prüfte die Maxi-Cosi CabrioFix i-Size gemeinsam mit der CabrioFix i-Size Base im Mai 2022. Die Kombination erhielt die Gesamtnote 1,7 und damit das Urteil „gut“. Die Unfallsicherheit wurde mit 1,5 bewertet. Nach Angaben der Tester bestand ein sehr geringes Verletzungsrisiko beim Frontalaufprall und ein geringes Risiko beim Seitenaufprall.

Die Handhabung erhielt die Note 1,9, die Ergonomie die Note 1,8. Für die Schadstoffprüfung vergab der ADAC die Bestnote 1,0. Positiv fielen unter anderem der günstige Gurtverlauf, das vergleichsweise einfache Anschnallen und der geringe Platzbedarf der Babyschale auf.

Die Maxi-Cosi CabrioFix i-Size im Alltag

Mit einem Gewicht von rund 3,2 kg lässt sich die CabrioFix i-Size leichter tragen als viele größere Babyschalen. Der Tragebügel erleichtert den Weg zwischen Auto und Wohnung. Für die Fahrt muss der Bügel in der vom Hersteller vorgeschriebenen Position stehen.

Mit einem passenden Adapter kann die Babyschale auf freigegebenen Kinderwagen befestigt und als Travelsystem genutzt werden. Die Kompatibilität hängt vom Kinderwagenmodell und vom verwendeten Adapter ab. Vor dem Kauf sollte daher die Freigabeliste des Kinderwagen- oder Adapterherstellers geprüft werden.

Ein Travelsystem ist für kurze Wege praktisch. Eine Babyschale ersetzt jedoch keine Babywanne und keinen geeigneten Schlafplatz. Besonders Neugeborene sollten nicht länger als nötig in der gekrümmten Sitzposition bleiben und regelmäßig aus der Schale genommen werden.

Wie lange kann die CabrioFix i-Size verwendet werden?

Die Babyschale darf nur innerhalb der auf dem Zulassungsetikett angegebenen Größen- und Gewichtsgrenzen verwendet werden. Beim vom ADAC getesteten Modell reicht die Zulassung von 45 bis 75 cm und bis maximal 12 kg. Die Altersangabe von ungefähr zwölf Monaten ist lediglich eine Orientierung.

Ein Wechsel wird spätestens notwendig, wenn das Baby die zulässige Körpergröße oder das maximale Gewicht erreicht. Auch wenn der Kopf bis an den oberen Rand der Schale reicht, sollte die Passform anhand der Bedienungsanleitung überprüft werden. Herausragende Beine allein bedeuten dagegen nicht automatisch, dass die Babyschale zu klein ist.

Nach der Babyschale empfiehlt sich ein rückwärtsgerichteter Folgesitz, der zur Körpergröße des Kindes und zum Fahrzeug passt. Ein früher Wechsel in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz bietet keinen Sicherheitsvorteil.

Reinigung und Pflege

Der Bezug der CabrioFix i-Size kann zur Reinigung abgenommen werden. Dabei sind die Pflegehinweise auf dem Etikett zu beachten. Gurte und Gurtschloss dürfen nicht mit aggressiven Reinigungsmitteln behandelt oder in Schmiermittel eingelegt werden. Leichte Verschmutzungen lassen sich in der Regel mit einem feuchten Tuch entfernen.

Nach einem Unfall darf die Babyschale nicht ungeprüft weiterverwendet werden. Beschädigungen können vorhanden sein, auch wenn sie äußerlich nicht zu erkennen sind. Ebenso sollte von einem gebrauchten Sitz unbekannter Herkunft abgesehen werden. Vor einer erneuten Nutzung sind das Alter, die Unfallfreiheit, die Vollständigkeit und die vom Hersteller angegebene Lebensdauer zu kontrollieren.

Alter CabrioFix und CabrioFix i-Size im Vergleich

Der ursprüngliche Maxi-Cosi CabrioFix war nach ECE R44/04 zugelassen und gehörte zur Gewichtsgruppe 0+ bis 13 kg. Er konnte je nach Ausführung mit dem Fahrzeuggurt sowie mit älteren Basisstationen wie EasyFix, EasyBase 2 oder FamilyFix verwendet werden. Dieses Modell ist nicht mit der aktuellen CabrioFix i-Size gleichzusetzen.

Die aktuelle CabrioFix i-Size besitzt eine größenbasierte R129-Zulassung. Ihre passende Isofix-Station trägt die genaue Bezeichnung CabrioFix i-Size Base. Sie ist ausschließlich für diese Babyschale vorgesehen und lässt sich anschließend nicht für einen größeren Folgesitz weiterverwenden.

Seit September 2024 dürfen in der Europäischen Union grundsätzlich keine neuen Kindersitze nach der älteren R44-Norm mehr erstmals verkauft werden. Ein bereits vorhandener, unbeschädigter und noch innerhalb seiner vorgesehenen Nutzungsdauer befindlicher R44-Sitz darf jedoch weiterhin verwendet werden. Testergebnisse und Zubehörfreigaben des alten CabrioFix lassen sich nicht auf die CabrioFix i-Size übertragen.

Besitzt die CabrioFix i-Size eine Flugzeugzulassung?

Ob eine konkrete CabrioFix-Ausführung im Flugzeug verwendet werden darf, lässt sich am Zulassungsaufkleber beziehungsweise am Hinweis „For use in aircraft“ erkennen. Zusätzlich entscheidet die jeweilige Fluggesellschaft, welche Kinderrückhaltesysteme sie akzeptiert. Eltern sollten die Freigabe deshalb vor der Buchung direkt bei der Airline bestätigen lassen.

Fazit zur Maxi-Cosi CabrioFix i-Size

Die CabrioFix i-Size ist eine leichte und flexibel montierbare Babyschale. Sie kann sowohl in Fahrzeugen ohne Isofix als auch zusammen mit der CabrioFix i-Size Base verwendet werden. Das gute ADAC-Testergebnis, das geringe Gewicht und die einfache Click-and-Go-Befestigung sprechen für das Modell. Vor dem Kauf sollten die Passform im Fahrzeug, die Länge des Fahrzeuggurts und die Kompatibilität mit einer vorhandenen Basis oder einem Kinderwagen geprüft werden.

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Joie Trillo Shield

Joie Trillo im Kindersitz Test

Joie Trillo Shield Kindersitz

Hinweis: Der hier beschriebene Kindersitz oder die Babyschale ist nicht mehr erhältlich.

Der Joie Trillo Shield wird nicht mehr hergestellt und ist nicht mehr Teil des aktuellen deutschen Joie-Sortiments. Er besitzt lediglich eine Zulassung nach UN ECE R44/04 und darf deshalb seit September 2024 nicht mehr als Neuware verkauft werden.

Mit dem Joie i-Trillo, i-Trillo LX beziehungsweise i-Trillo FX existieren zwar neuere R129-Modelle. Diese sind jedoch nur für Kinder von 100 bis 150 cm vorgesehen und besitzen keinen Fangkörper. Sie sind daher keine technisch gleichwertigen Neuauflagen des von 9 bis 36 kg verwendbaren Trillo Shield.

Der Kindersitz Joie Trillo Shield entspricht den Kindersitzgruppen 1, 2 und 3. Er erreicht einen Verwendungszeitraum von zehn Jahren und ist ein Nachfolgekindersitz nach der Babyschale. Die Montage im Fahrzeug erfolgt immer in Fahrtrichtung. Der Trillo Shield ist kein Reboarder. Er entspricht der ECE R 44/04 Zulassungsnorm.

Joie Trillo Shield
Der in Fahrtrichtung montierte Joie Trillo ist mit und ohne Shield erhältlich. Bis zu einem Körpergewicht von 15 Kilogramm wird die Verwendung des Fangköpers empfohlen. Fotos: Hersteller

Der Trillo Shield ist ein Kindersitz mit Fangkörper ohne 5-Punkt-Gurt. Der Fangkörper schützt den Bauch- und Brustbereich des Kindes wie ein Airbag. Der in Fahrtrichtung montierte Kindersitz wird ab einem Körpergewicht von 9 kg (9 Monate) bis 36 kg (12 Jahre) eingesetzt. Seine Kopfstütze lässt sich mit 8-facher Verstellbarkeit an die sich verändernden Körpermaße vom Kleinkind bis zum Schulkind anpassen. Bis zum Ende der Kindersitzgruppe 1 (15 kg) wird die Verwendung des Fangköpers empfohlen. Wenn das Kind den Fankörper akzeptiert, kann die Verwendung des Fangkörpers über die empfohlene Zeit hinaus fortgesetzt werden. Danach werden Kindersitz und Kind mit dem 3-Punkt-Gurt des Fahrzeuges gesichert. Dafür ist an der Kopfstütze und an der Sitzeinheit eine Gurtführung vorhanden. Soft-Latch-Isofix-Konnektoren mit verstellbarem Zugband sorgen für zusätzliche Sicherheit beim Einbau. Ein großzügig dimensionierter abnehmbarer Seitenaufprallschutz schützt den Bereich vom Kopf bis zum Becken bei einem Seitencrash. Sitzfläche und Rückenlehne sind mit Memory-Schaum gepolstert. So wird immer die für das Kind beste Sitzhaltung gewährleistet. In den Kindersitz Joie Trillo Shield sind zwei Becher- oder Spielzeughalter integriert, sodass sich das Kind selbst versorgen kann und der Fahrzeuglenker nicht abgelenkt wird. Mögliche Farben sind Cyberspace, Calypso, Ember, Firework, Hibiskus und Inkwell neben zahlreichen jährlichen Sondereditionen. Im Sitzbezug wurden im Kindersitz Test keine Schadstoffe gefunden.

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Trillo Shield Test

Im Oktober 2015 wurde der Joie Trillo Shield mitwachsender Kindersitz mit dreifachem Unfallschutz von Fangkörper, adaptierbarem Seitenaufprallschutz und Isofix von der Stiftung Warentest mit „gut“ bewertet. Es ist aber auch möglich, den Kindersitz ohne Isofix zu verwenden. Im Test war der Kindersitz mit Isofix befestigt und der Fangkörper kam zum Einsatz. Der Kindersitz wurde mit diesem Testurteil Testsieger mit Platz 1 von 5 getesteten Kindersitzen, denn die Isofix-Befestigung erhöht die Seitenstabilität. Der Kindersitz kann in Kurven nicht kippen. Beim seitlichen Crashtest erzielte der Kindersitz Bestnoten und der Gurtverlauf wurde mit „gut“ bewertet. Der Sitzeinbau ins Fahrzeug und die Bedienung wurden als „einfach“ bewertet. Das Kind hat eine gute Sicht nach draußen und eine günstige Sitzposition. Allerdings wird das Platzangebot an den Oberschenkeln von Eltern als etwas „beschränkt“ bewertet.

Joie Trillo Shield: Unterschiede

Die etwas ältere Ausführung Joie Trillo Kindersitz wird ohne Fangkörper „Trillo Shield“ genutzt. Die Variante Joie i-Trillo lx ist ein vorwärts gerichteter Kindersitz und eine Variante des Trillo LX. Der Joie LX verstellt gleichzeitig mit der der Höhe der Kopfstütze seine Breite. Der Kindersitz ist mit Isofix-Installation und extra Seitenaufprallschutz i-Size konform. Der Einbau aller Trillo-Kindersitze erfolgt in Fahrtrichtung.

Joie Trillo Shield: Gemeinsamkeiten

Die Kindersitz Trillo, Trillo Shield, Trillo LX können auch ohne Isofix mit dem 3-Punkt Gurt befestigt werden. Gleiches gilt für die Joie Kindersitze Traver, Verso und Trancend.

Maße Joie Trillo Shield

  • Höhe: 69 cm
  • Länge: 55 cm
  • Breite: 39 cm
  • Gewicht: 5,7 kg

Vergleich zum Joie Traver Shield Kindersitz

Im Vergleich zum Joie Trillo Shield ist der Joie Traver Shield mit einen 4-fach tiefenverstellbaren Fangkörper, einer dreifach tiefenverstellbaren Sitzfläche und zusätzlichen Seitenwangen ausgestattet. Der Verstellknopf für den Fangkörper befindet sich an der Seite des Fangkörpers. Der Joie Traver wird ohne Fangkörper genutzt und er zeichnet sich durch seine dicke Polsterung aus. Die Isofix-Konnektoren mit Easy-Relaese-Button sind beim Joie Traver Shield 8-fach verstellbar. Durch die Verstellbarkeit ist eine noch bessere Sitzanpassung für den kindlichen Körper gewährleistet. Farblich ist der Joie Traver Shield in Coal, Laurel oder dark Pewter erhältlich. Ein weiterer Unterschied ergibt sich bei den Isofix Konnektoren. Der Trillo Shield besitzt keine festen Isofix-Arme sondern Soft-Latch -Konnektoren. Eine Ruheposition gibt es bei Joie Trillo und Joie Traver Kindersitzen nicht, sondern nur beim Joie i-Spin 360. Der Joie Traver Kindersitz wurde bereits Testsieger bei Stiftung Warentest und ADAC.

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Joie Trillo Shield Kindersitz Alternative

Wenn das Kind den Fangkörper nicht akzeptiert, ist der Recaro Optiafix eine Alternative. Der Kindersitz ist für Kinder zwischen 9 kg und 18 kg geeignet und er besitz eine integrierte Isofix Basis. Zum Anschnallen des Kindes ist ein 5-Punkt-Gurt vorhanden. Auch der Maxi Cosi Tobi ist ein Kindersitz von 9-18 kg. Der Kindersitz wird mit dem Fahrzeuggurt befestigt. Eine Möglichkeit zur Befestigung mit Isofix fehlt. Dafür sind eine mögliche Ruheposition und eine erhöhte Sitzposition möglich. Ein Favorit der Eltern nach dem Reboarder ist der Cybex Silver Solution für ein Körpergewicht von 16 bis 36 kg mit der Möglichkeit, den Kindersitz mit oder ohne Isofix zu befestigen. Die Rückenlehne und die Kopfstütze sind in der Neigung verstellbar.

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Cybex Juno 2-fix

Cybex Juno 2 Fix im Kindersitz Test

Cybex Juno 2-fix

Hinweis: Der hier beschriebene Kindersitz oder die Babyschale ist nicht mehr erhältlich.

Der Cybex Juno 2-fix wird nicht mehr hergestellt und ist nicht mehr Bestandteil des aktuellen Cybex-Sortiments. Das gilt ebenfalls für den späteren Juno M-fix. Beide Modelle sind vorwärtsgerichtete Fangkörpersitze mit einer Zulassung nach UN ECE R44/04.


Seit September 2024 dürfen R44-Kindersitze im regulären Handel nicht mehr als Neuware verkauft werden. Die noch auffindbaren Juno-Angebote sind daher überwiegend Gebrauchtangebote, alte Produktseiten oder Angebote außerhalb des europäischen Marktes. Einen aktuellen R129-Nachfolger unter der Bezeichnung „Juno“ gibt es nicht.

Mit einem Fangkörper und einer Befestigung mit Isofix erfüllt der Cybex Juno 2-Fix hervorragende Sicherheitsaspekte für den Transport von Kindern mit einem Körpergewicht zwischen 9 kg und 18 kg im Auto. Er entspricht der Kindersitzklasse 1. Das Eigengewicht des Kindersitzes liegt bei 6,7 kg. Der Kindersitz entspricht der ECE R-44. Die Bedienung ist einfach und im Kindersitz Test wurden keine Schadstoffe in den Bezügen gefunden. Wenn überhaupt, ist nur der erhöhte Platzbedarf im Fahrzeug für den etwas wuchtigen Kindersitz ein Manko für den Kauf.

Kindersitz Cybex Juno 2-fix
Der Cybex Juno 2-Fix (links) im Vergleich zum Cybex Silver Pallas in der Scuderia Ferrari-Version sowie in Gray Rabbit (ganz rechts). Beim Cybex Juno 2-Fix wurden die Bedienfreundlichkeit und die Sitzgeometrie im Gegensatz zum Vorgängermodell Cybex Juno Fix nochmals verbessert. Fotos: Hersteller

Der Cybex Silver Juno 2-Fix Nachfolger

Der Cybex Juno 2-Fix ist eine Weiterentwicklung des Cybex Juno Fix, der derzeit nicht mehr erhältlich ist. Beim Nachfolger Juno 2-Fix wurden die Bedienfreundlichkeit und die Sitzgeometrie nochmals verbessert. Kinder bis vier Jahre werden im Cybex Juno 2-Fix mit dem Fangkörper angegurtet. Der Fangkörper fängt die Aufprallkräfte im Falle eines Unfalls ab und leitet diese vom Kind weg. In den ersten Lebensjahren sind die Muskeln von Kindern noch nicht stark genug, um auftretende Kräfte zu kompensieren. Das übernimmt der Fangköper, der das Kind sicher im Kindersitz hält, das Abrollen des Oberkörpers erleichtert und die Belastung für den Nacken verringert. Der Fangkörper übernimmt die Funktion des Sicherheitsgurtes im Kindersitz. Nicht jedes Kind toleriert das Anschnallen mit dem Fangköper. Deshalb sollte das Verhalten des Kindes vor dem Kauf ausgetestet werden. Der Fangkörper ergänzt das Sicherheitskonzept Isofix. Der Cybex Juno 2-Fix wird mit Isofix-Armen mit dem Fahrzeug verbunden. Die Befestigung gibt dem Kindersitz zusätzlich Stabilität. Die Isofix-Befestigung ist ohne eine Base möglich. Die Installation erfolgt immer in Fahrtrichtung, sodass Kinder von 9 Monaten bis 4 Jahren (9-18 kg) vorwärtsgerichtet reisen.

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Der Fangköper des Kindersitzes ist tiefenverstellbar. Die Kopfstütze passt sich mit achtfacher Verstellbarkeit dem Wachstum des Kindes an. Eine Einschlafposition gibt es nicht, aber die Rückenlehne lässt sich in der Neigung verstellen. An den komfortabel gepolsterten Seitenwangen ist das LSP-Plus Seitenaufprallsystem auf beiden Seiten installiert. Die Konnektoren für den Seitenaufprallschutz sind in den Seitenwangen der Kopfstütze verbaut, die zum Schutz des Kopfes sehr groß dimensioniert ist. Das Herausziehen der Konnektoren empfiehlt sich vor allem auf der Türseite. Auf der Seite im Fahrzeuginnenraum können Sie die Konnektoren ausziehen, müssen aber nicht. Das Luftzirkulationssystem in der perforierten Rückenlehne des Kindersitzes verringert das Schwitzen während der Fahrt. Die Maße des Cybex Juno 2-Fix liegen (LxBxH) 40,5 cm x 53 cm x 60,5 cm. Der Kindersitz wiegt 6,7 kg und der Bezug des Kindersitzes ist für die Maschinenwäsche bei 30 Grad geeignet. Der Kindersitzbezug kann leicht abgenommen werden, denn der Kindersitzbezug besteht aus drei Komponenten: ein Bezug für die Kopfstütze, ein Bezug für die Rückenlehne und ein Bezug für die Sitzfläche. Ist die Rückenlehne verschmutzt, dann öffnen Sie die Druckknöpfe an der Rückseite und ziehen den Sitzbezug nach vorn ab. Die Rückenlehne Cybex Juno 2-Fix müssen Sie nicht entfernen. Der Bezug der Kopfstütze wird ebenfalls ohne Demontage nach vorn abgezogen. Ist der Bezug der Sitzfläche verschmutzt, dann lösen Sie die beiden Gurtbänder und die Druckknöpfe. Danach ist es möglich, den Sitzbezug nach vorne abzuziehen. Als Zubehör für den Cybex Juno 2 Fix sind ein Sommerbezug und ein Getränkehalter erhältlich.

Cybex Juno 2-Fix Kindersitz Test

Im Kindersitz Test erhält der Cybex Juno 2-Fix von Stiftung Warentest, ADAC und Test.de sehr gute Ergebnisse. Besonders die Kombination von Isofix und Fangkörper überzeugt die Tester. Beim Front- und beim Seitencrash-Verhalten erzielt der Cybex Kindersitz Bestwerte. Trotz des Fangkörpers ist das Platzangebot im Kindersitz groß. Die Sicht nach außen wird nicht eingeschränkt. Der Einbau ist leicht und eine Fehlbedienung durch die Eltern ist praktisch ausgeschlossen.

Aktuelle Angebote Cybex Juno 2-Fix

Der Cybex Juno M-fix aus der Kollektion Cybex Gold für Kinder zwischen 9 und 18 kg besitzt im Gegensatz zum Cybex Juno 2-Fix eine neigungsverstellbare Rückenlehne, die sich zusätzlich zur höhenverstellbaren Kopfstütze und zum tiefenverstellbaren Fangkörper verstellen lässt. Eine Schlafposition gibt es trotzdem nicht, nur eine Ruheposition. Ein Vorteil zum Juno 2-Fix ist, dass sich der Fangköper nur mit einer Hand anpassen lässt. Das LSP-System bietet bei einem Seitenaufprallschutz zusätzliche Sicherheit. Der Einbau erfolgt mit Isofix-Armen in Fahrtrichtung. Eine zusätzliche Base ist nicht notwendig. Die Artikelmaße liegen (LxBxH) bei 87 cm x 15,2 cm x 50 cm.

Cybex Juno M-fix Kindersitz Test

Im Kindersitz Test überzeugt der Cybex Juno M-fix Kindersitz für Kleinkinder zwischen 9 Monaten und dem 4. Lebensjahr durch sein Sicherheitskonzept mit Isofix und Fangkörper, Seitenaufprallschutz und die automatische Anpassung der Rückenlehne des Kindersitzes an die Beugung der Rückenlehne des Fahrzeuges. Anders als flexible Isofix-Verbindungsarme verwendet Cybex bei diesem Kindersitz starre Konnektoren. Ein Kritikpunkt ist der Fangkörper, den viele Kinder als bedrohlich empfinden. Das Anschnallen gestaltet sich damit für Eltern zur Farce, wenn das Kind den Fangköper nicht akzeptiert. Allerdings sorgt der Fangkörper auch für beste Testergebnisse beim Frontalcrash. Er übernimmt die Funktionen eines aufgeblasenen Airbags. Sehr kleine Kinder können beim Schlafen im Kindersitz Test mit Kopf unter die Kopfstütze rutschen. Im Kindersitz Test wurden im Cybex Gold Juno M-Fix keine Schadstoffe gefunden. Kritisch bewerteten die Kindersitz-Tester die Abmessungen des Kindersitzes. Speziell in der Breite wird es bei kleinen Fahrzeugen schwer, noch einen weiteren Kindersitz daneben zu platzieren.

Cybex Silver oder Gold?

Der Cybex Juno Gold 2-Fix ist der Nachfolger des Cybex Juno Silver Kindersitz. Bei der Gold-Edition wurde die Belüftung verbessert und es wurden neue Farben und Designs eingesetzt. Der Cybex Juno Gold 2-Fix besitzt einen tiefenverstellbaren Fangkörper, einen linearen Seitenaufprallschutz (L.S.P. Plus) und der Kindersitz darf mit und ohne Isofix eingebaut werden. Ohne Isofix wird der Autogurt über den Fangkörper geführt. Ohne Isofix empfiehlt es sich, einen weiteren Befestigungsgurt zu kaufen, damit der Cybex Juno Gold 2-Fix nicht hin und her rutscht. Die Kopfstütze ist 8-fach höhenverstellbar und die Rückenlehne ist in der Neigung leicht schräg bis zu einer leichten Ruheposition verstellbar. Wie der Cybex Juno 2-Fix Silver wird der Cybex Juno Gold 2-Fix immer in Fahrtrichtung montiert.

Cybex Juno 2-Fix Fangkörper weglassen

Der Kindersitz Cybex Juno 2-Fix kann bis zu einem Gewicht von 18 kg verwendet werden. Der Fangkörper wird bis zu einem Gewicht von 15 kg genutzt. Danach ist es möglich, den Fangkörper wegzulassen.

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Maxi Cosi Milofix

Maxi-Cosi MiloFix im Kindersitz Test

Maxi Cosi Milofix

Hinweis: Der hier beschriebene Kindersitz oder die Babyschale ist nicht mehr erhältlich.

Der Maxi-Cosi MiloFix wird nicht mehr hergestellt und ist nicht mehr Teil der aktuellen Maxi-Cosi-Produktpalette. Er besitzt lediglich eine Zulassung nach UN ECE R44/04. Seit September 2024 dürfen solche Kindersitze im regulären Handel nicht mehr als Neuware verkauft werden. Auffindbare Angebote dürften daher gebrauchte Sitze oder problematische Restangebote sein.

Einen direkten Nachfolger unter dem Namen MiloFix gibt es nicht. Aktuelle Alternativen innerhalb des Maxi-Cosi-Sortiments sind beispielsweise der Mica 360 Pro oder Modelle der Pearl-Familie. Diese unterscheiden sich aber technisch und hinsichtlich ihrer Zulassung deutlich vom MiloFix.

Längerer und sicherer rückwärtsgerichtet fahren: Das ist mit dem drehbaren Maxi Cosi Milofix Autokindersitz der Kindersitzgruppe 0+/1 für Babys und Kleinkinder möglich. Kinder können im Maxi Cosi Milofix ab der Geburt bis zu einem Gewicht von 13 kg rückwärts fahren. Erst dann muss der Kindersitz gedreht werden und kann bis zum Alter von 4 Jahren weiter benutzt werden. Es ist zudem möglich, den Maxi Cosi Milofix ab einem Körpergewicht von 9 kg bis 18 kg vorwärts zu platzieren.

Maxi Cosi Milofix
Im Maxi Cosi Autokindersitz ist das Side Protection System des Herstellers verbaut. Die spezielle Polsterung mindert die Aufprallkräfte bei einem seitlichen Crash von den Schultern bis zur Hüfte. Kinder können im Maxi Cosi Milofix ab der Geburt bis zu einem Gewicht von 13 kg rückwärts fahren. Erst dann muss der Kindersitz gedreht werden und kann bis zum Alter von 4 Jahren weiter benutzt werden. Fotos: Hersteller

Der Milofix Autokindersitz ist mit einem Sitzverkleinerer für Neugeborene ausgestattet, von dem besonders große Babys, die nicht mehr in die Babyschale passen, profitieren. Die Kopfstütze ist in der Höhe 7-fach verstellbar. Der Milofix verfügt vorwärts gerichtet über eine Ruheposition und eine Sitzposition. Eine noch komfortablere Ruheposition als in Fahrtrichtung soll rückwärtsgerichtet vorgesehen sein. Trotzdem bemängeln Eltern, dass der Kopf des Kindes beim Schlafen in und entgegensetzt der Fahrtrichtung nach vorn kippt. Die Maße des Maxi Cosi Milofix Kindersitz betragen 53x44x65 cm. Der MiloFix wiegt 11,3 kg. Der Maxi Cosi MiloFix Autokindersitz entspricht der R44/04. Er entspricht nicht der R129 i-Size, weil er ein drehbarer Reboarder ist.

Besitzt der Milofix einen Seitenaufprallschutz?

In diesem Maxi Cosi Autokindersitz ist das Side Protection System des Herstellers verbaut. Die spezielle Polsterung mindert die Aufprallkräfte bei einem seitlichen Crash von den Schultern bis zur Hüfte.

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Maxi Cosi Milofix ohne Isofix befestigen

Der Milofix Autokindersitz wird ausschließlich mit Isofix und Top Tether befestigt. Eine Befestigung ohne Isofix ist nicht möglich. Die Montage mit Isofix ist denkbar einfach, denn die Rastarme des Kindersitzes müssen nur an den Isofix Verankerungspunkten im Fahrzeug einrasten. Eine Anzeige betätigt die korrekte Installation mit Isofix und Top Tether.

Den Maxi Cosi Milofix drehen

Wenn der Nachwuchs mit den Füßen an den Rücksitz kommt, müssen Sie den Kindersitz drehen. Dazu wird der Kindeersitz an den Isofix-Haken ausgebaut und die Basis im Handumdrehen in die andere Richtung gedreht. Eine Ent- oder Verriegelung der Basisplatte ist dazu nicht notwendig.

Maxi Cosi Milofix: Den Bezug waschen

Der Bezug des Milofix ist abnehmbar und bei 30 Grad waschbar. Lösen Sie zuerst den Bezug rund um den Kindersitz. Anschließend lösen Sie den Bezug von der Gurtverstellung in der vorderen Mitte der Sitzfläche. Durch die angenähten Gummizüge lässt sich der Stoff einfach abziehen. Damit Sie den Beinschutz ausfädeln können, lösen Sie das Gurtschloss und zerlegen dieses durch Druck in zwei Einzelteile. Lösen Sie den Bezug von den Gurthaltern und von der Top Tether-Verankerung. Nun lässt sich der Sitzbezug abnehmen. Nehmen Sie anschließend den Bezug von der Kopfstütze ab. Die Gurtpolster sind angenäht. Sie können nicht mit dem Bezug gewaschen werden, aber sie lassen sich mit einem feuchten Schwamm reinigen. Der Bezug des Maxi Cosi Milofix ist in der Waschmaschine waschbar.

Maxi Cosi Milofix Test

Stiftung Warentest hat den Maxi Cosi Milofix im Mai 2013 mit dem Prädikat „gut“ getestet. Der Unfallschutz ist mehr als zufriedenstellend und die Belastungswerte sind gering. Front- und Seitencrahswerte erhalten im Test die Bewertung „gut“. Der Kindersitz war in beiden Fahrtrichtungen sicher befestigt und der Gurtverlauf ist günstig. Der Top Tether Gurt sorgt für zusätzliche Sicherheit und unterbindet die Vorwärtsrotation des Kindersitzes. Beim Seitencrashverhalten lag der Kindersitz im Mittelfeld. Stiftung Warentest bescheinigt eine großzügig bemessene Sitzfläche, die aber weniger komfortabel sein scheint. Während die Tester die Neigung der Rückenlehne gut finden, ist sie vielen Eltern zu steil. Auch der Bezug ließ sich zum Waschen im Test nur kompliziert lösen. Die Gurte sind breiter gehalten, was sich im Falle eines Unfalls positiv auswirkt. Der Gurt verdreht sich aber im Kindersitz Test schnell. Schadstoffe im Bezug sind beim Maxi Cosi Milofix Kindersitz überhaupt kein Thema.

Maxi Cosi Milofix oder Maxi Cosi Pearl Kindersitz?

Während der Maxi Cosi Milofix schon ab der Geburt geeignet ist, kann der Maxi Cosi Pearl erst ab einem Gewicht von 9 kg eingesetzt werden. Damit verkürzt sich die Einsatzzeit des Maxi Cosi Pearl zum Maxi Cosi Milofix um 9 Monate. Beide Kindersitze sind bis zu 18 kg Körpergewicht geeignet und lassen sich nur mit Isofix befestigen. Beim Maxi Cosi Milofix kommt der Top Tether dazu, beim Maxi Cosi Pearl Kindersitz das Stützbein. Zudem benötigt der Maxi Cosi Pearl Kindersitz eine zusätzliche Isofix-Basis. Der Milofix hat bereits in seiner Basis eigene Isofixhaken verbaut, die mit dem Fahrzeughalterungen verbunden werden. Das Gurtsystem ist beider Kindersitze unterschiedlich. Der Milofix besitzt einen 3-Punkt-Gurt, der die Aufprallkräfte auf die Schultern verteilt. Der Pearl Kindersitz ist mit einem 5-Punkt-Gurt ausgestattet, der die auftretenden Kräfte verteilt und auf Schulter und Hüfte verteilt. Beide Kindersitze besitzen einen Seitenaufprallschutz, können aber nach dem Einbau nicht in Richtung der Autotür gedreht werden. Eine Alternative ist der Maxi Cosi Pearl i-Size, der zu den Ausstattungsmerkmalen des Maxi Cosi Milofix noch i-Size konform ist.

Wie kommt der Maxi Cosi Milofix bei den Eltern an?

Die meisten Eltern kritisieren die unzureichende Liegeposition und wünschen sich, dass die Hersteller in Zukunft besser auf die Bedürfnisse von Neugeborenen achten. Deshalb kommt der MiloFix von Maxi Cosi oft erst dann zum Einsatz, wenn das Baby bereits aus der Babyschale entwachsen ist. Der Milofix nimmt durch seine Isofix Grundplatte viel Platz auf der Rückbank weg und wird im Vergleich zu anderen Kindersitzen als sperrig empfunden. Auch der Einbau mit dem Top Tether ist für einige Eltern schwierig zu bewerkstelligen. Andere finden den Einbau des Kindersitzes leicht zu bewerkstelligen. Durch die hohe Basis des Kindersitzes haben die Kinder eine besser Rundumsicht nach draußen. Über die Gurte sind Meinungen zweigeteilt. Einige Eltern sagen, dass die gummierte Rückseite dafür sorgt, dass sich die Kinder nicht mehr selbst aus dem Gurt befreien können. Die anderen monieren, dass sich die Gurte ständig verdrehen. Die Gurte sind zugunsten der Schutzwirkung sehr breit.

Maxi Cosi Milofix – das Zubehör

Für den Milofix ist ein saugfähiger Sommerbezug erhältlich. Ein Rückspiegel sorgt dafür, dass Eltern einen Blick auf ihr Kind im Reboarder werfen können. Eine seitliche Halterung für die Trinkflasche oder für Snacks und einen Sonnenschutz sind bei Maxi Cosi erhältlich.

Über Maxi Cosi

Mit einem Maxi Cosi Kindersitz sind bereits rund 50 Millionen Babys aus dem Krankenhaus nach Hause gefahren. Der Erfolg der niederländischen Marke basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung und der Reflexion der Wünsche der Käufer gepaart mit den neusten Entwicklungen in punkto Kindersicherheit im Straßenverkehr. Deshalb schneiden Maxi Cosi Kindersitze im Test oft auf den vordersten Plätzen ab.

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Kiddy Cruiserfix Kindersitz

Kiddy Cruiserfix im Kindersitz Test

Kiddy Cruiserfix Pro Kindersitz

Hinweis: Der hier beschriebene Kindersitz oder die Babyschale ist nicht mehr erhältlich.

Der Kiddy Cruiserfix Pro ist nicht mehr regulär als Neusitz erhältlich. Er wurde bereits vor vielen Jahren durch den Cruiserfix 3 ersetzt.

Allerdings ist auch der Cruiserfix 3 nur nach UN ECE R44/04 zugelassen. Obwohl Kiddy ihn weiterhin auf seiner deutschen Produktseite präsentiert, darf er seit September 2024 im regulären Handel nicht mehr als Neuware verkauft werden. Beide Modelle sind daher überwiegend nur noch gebraucht oder als unzulässige beziehungsweise alte Restangebote zu finden.

Der Kiddy Cruiserfix Pro Kindersitz mit Flugzeugzulassung ist zum Marktstart ein mitwachsender Kindersitz für Kinder im Alter von 3-12 Jahren. Er entspricht der Kindersitzgruppe 2/3 für Kinder zwischen 15 und 36 kg oder 4 bis 12 Jahre.

Kiddy Cruiserfix Kindersitz im Test
Beim Cruiserfix Pro ist das Anschnallen mit dem 3-Punkt-Gurt des Fahrzeuges ausreichend, denn der Gurt wird für das korrekte Anschnallen über eine Gurtführung geführt und über Gurthebel bestätigt. Beim Cruiserfix Pro sorgt die neue Seitengeometrie dafür, dass der Schulterbereich durch das stoßabsorbierende Material Honey-Cromb V2 besser geschützt ist, obwohl die Sicht nach draußen verbessert wurde. Fotos: Hersteller

Damit der Kindersitz seine Sicherheitsmerkmale voll entfalten kann empfiehlt der Hersteller eine Mindestgröße von 100 cm und ein Mindestgewicht von 15 kg. Die Maximalgröße des Kindes liegt bei 140 cm. Der Kindersitz wird ohne Fangkörper verwendet, der bei Kiddy Kindersitzen bei Kindern unter 18 kg Körpergewicht zum Einsatz kommt. Beim Cruiserfix Pro ist das Anschnallen mit dem 3-Punkt-Gurt des Fahrzeuges ausreichend, denn der Gurt wird für das korrekte Anschnallen über eine Gurtführung geführt und über Gurthebel bestätigt. Beim Cruiserfix Pro sorgt die neue Seitengeometrie dafür, dass der Schulterbereich durch das stoßabsorbierende Material Honey-Cromb V2 besser geschützt ist, obwohl die Sicht nach draußen verbessert wurde. Der Kiddy Shock Absorber ist in die Polsterungen des Kindersitzes als Knautschzone verbaut. Das Material absorbiert die Aufprallenergie und leitet diese vom Körper weg.

Maße:

  • Höhe: 68 cm – 84 cm
  • Tiefe: 40 cm – 52 cm
  • Breite: 47 cm – 60 cm
  • Gewicht: 8,0 kg

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Vielfach taucht die Frage auf, ob die Rückenlehne des Cruiserfix Pro abnehmbar ist, um den Kindersitz als reine Sitzerhöhung zu verwenden. Nein, das ist nicht möglich und auch so vom Hersteller nicht vorgesehen. Damit der Kindersitz auch für ältere Kinder passt, sind die Kopfstütze und die die Fußstütze mehrfach verstellbar. Auch die Breite des Kindersitzes ist variabel. Kopfstütze und Schulterstützen verstellen sich gleichzeitig. Die Beinverlängerung ist in vier Positionen verstellbar. Die Rückenlehne ist beweglich. Sie passt sich in ihrer Neigung dem Fahrzeugsitz an. Der Sitzbezug besteht aus atmungsaktivem Thermomaterial. Es sorgt dafür, dass das Kind nicht schwitzt.

Die Montage erfolgt mit dem hauseigenen Kiddyfix-System k-Fix. Das Einrasten in den Isofix Befestigungen am Fahrzeug erfolgt mit einem doppelten Klick, sodass die korrekte Befestigung hörbar und optisch kontrolliert wird. Wird der Kindersitz ohne Isofix verwendet, kommt ein Mechanismus zum Einsatz, der die Rastarme bei einem Druck auf einen Knopf im Kindersitz-Korpus in das Sitzgehäuse zurückzieht.

Der Kiddy Cruiserfix Pro im Test

Schon 2011 erhielt der Kindersitz sehr gute Testergebnisse. Der ADAC bewerte den Cruiserfix Pro mit „gut“. Die Stiftung Warentest vergibt die Note 1,7 (gut) und beim ÖAMTC erhält der Kindersitz 4 von 5 Sternen. Der ADAC war mit den Belastungswerten beim Front- und Seitencrash und dem Gurtverlauf zufrieden. Auch lässt sich der Cruiserfix Pro fest mit dem Fahrzeugsitz verbinden. Eine leicht erhöhte Schadstoffbelastung war auffällig. Der Cruiserfix Pro entspricht der ECE-R44/04.

Was sagen Eltern zum Cruiserfix Pro?

Die Meinungen zum Kiddy Cruiserfix Pro sind geteilt, aber wer sich für den Kindersitz entschieden hat, findet das Kiddy Sicherheitskonzept gut durchdacht. Eltern finden den Kindersitz einmal recht schmal und haben Sorge, dass das Kind bis zum 12 Lebensjahr hineinpasst und finden das Anschnallen langwierig. Andere sagen, dass das Anschnallen nur bei bestimmten Automarken schwierig ist. Positiv wird das geringe Eigengewicht und das in neutralen Farben gehaltene Design bewertet.

Der Kiddy Kindersitz Cruiserfix 3

Der Cruiserfix3 ist der Nachfolger des Cruiserfix Pro. Der Hersteller verzichtet hier auf den Zusatz „Pro“. Der Kiddy Cruiserfix 3 Kindersitz entspricht der Kindersitzgruppe 2/3 und kommt ab einem Gewicht von 15 kg bis 36 kg zum Einsatz. Das entspricht in etwa einem Alter von 3 – 12 Jahren. Um mit der Entwicklung des Kindes Schritt zu halten, verfügt der Kindersitz über mannigfaltige Verstellmöglichkeiten. Die Kopfstütze ist in der Höhe in 13 Stufen verstellbar. Die Fußstütze ist fünffach verstellbar und die Rückenlehne passt sich in der Breite an. Zudem ist die Rückenlehne im Winkel von 90 Grad bis 115 Grad verstellbar. Junge Kinder profitieren von einer herausnehmbaren Sitzeinlage und der tiefen Sitzfläche mit den herausziehbaren Fußstützen. Die Maße im Einzelnen sind:

  • Höhe: 65 cm – 85 cm
  • Breite: 56 cm – 64 cm
  • Tiefe: 49 cm – 57 cm
  • Gewicht: 7,6 kg

Bei den Innenmaßen kommen 30 cm Hüftbreite, 32 cm bis 44 cm Schulterbreite, eine Sitztiefe von 40 cm bis 46 cm zusammen. Die Höhe der Kopfstütze liegt zwischen 36 cm und 55 cm, ihre Breite bei 21 cm. Der Kiddy Cruiserfix 3 entspricht der ECE-R44/04. Er wird in Fahrtrichtung im Fahrzeug befestigt. Die Montage ist mit Isofix und mit dem Fahrzeuggurt möglich. Die korrekte Montage wird mittels Farbindikatoren bestätigt und für den Gurt ist eine Gurtführung vorhanden. Das Isofix-System wurde beim Cruiserfix 3 um das hauseigene Kiddy K-Fix+ System erweitert. Bei einem Seitenaufprall kann sich der Kindersitz etwas zur Seite bewegen, um die Aufprallkräfte abzufangen, bevor sie den Körper des Kindes treffen. Die doppelte Sicherung mit Isofix und dem Autogurt sorgt für eine stabile Befestigung des Kindersitzes.

Beim plötzlichen Bremsen nimmt der Kiddy Shock Absorber die Energie des gestrafften Beckengurtes auf. Das ist ein Vorteil für Kinder unter vier Jahren, deren Becken noch nicht vollständig entwickelt ist. Die Seiten der Kopfstütze bestehen aus dem speziellen Material Honey-Comp2. Das Material absorbiert die Energie bei einem Seitenaufprall. Auch bei heißen Temperaturen wird das Kind im Cruiserfix 3 nicht schwitzen. Der waschbare Bezug verfügt über ein Luftzirkulationssystem, dass den Körper kühlt.

Der Kindersitz Cruiserfix 3 von Kiddy im Test

Der ADAC, Stiftung Warentest im Jahr 2017 und der ÖAMTC haben den Cruiserfix 3 im Sommer 2017 mit „gut“ bewertet. Besonders fielen die geringen Belastungswerte bei einem Seiten- oder Frontalcrash auf. Die Schadstoffbelastung fiel nicht negativ aus. Auch im Test der Testorganisationen fiel der vermehrte Platzbedarf auf.

Wie finden Eltern den Kiddy Cruiserfix 3?

Die hochwertige Verarbeitung der Materialien von den Vorgängern kommt auch beim Cruiserfix 3 zum Tragen. Eltern schätzen die mannigfaltigen Verstellmöglichkeiten, die sich an jede Kindergröße anpassen lassen. Negativ fällt der hohe Platzbedarf durch die Verstellmöglichkeiten auf und mehr Sicherheit gibt die Markierung auf dem Bezug, wenn die Kopfstütze richtig in der Höhe eingestellt ist. Die neuen Farben und Designs werden als cool empfunden.

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Maxi-Cosi RodiFix Kindersitz

Maxi-Cosi RodiFix im Kindersitz Test

Maxi-Cosi RodiFix

Der Maxi-Cosi RodiFix ist ein Kindersitz mit hoher Rückenlehne für größere Kinder. Das aktuelle Spitzenmodell RodiFix Pro² i-Size ist nach UN-Regelung Nr. 129 zugelassen und eignet sich für eine Körpergröße von 100 bis 150 cm. Im ADAC-Kindersitztest vom Mai 2024 erhielt der Sitz die Gesamtnote 2,1 und damit das Urteil „gut“. Zur Ausstattung gehören ISOFIX-Konnektoren, AirProtect-Polster, der G-CELL-Seitenaufprallschutz sowie eine in Höhe und Breite mitwachsende Rückenlehne.

Maxi-Cosi RodiFix Kindersitz
ADAC vergab den RodiFix im Kindersitz-Test die Testnote 2,0. Die AirProtect Technologie und ISOFIX-Befestigungshaken sorgen für optimale Sicherheit. Die leicht verstellbare Kopf- und Schulterstütze sorgt dafür, dass das Kind immer sicher und bequem sitzt, auch wenn es größer wird. Fotos: Hersteller

Aktuelle Maxi-Cosi-RodiFix-Modelle

Unter dem Namen RodiFix bietet Maxi-Cosi inzwischen mehrere Kindersitze für größere Kinder an. Die aktuellen Modelle sind nach UN-Regelung Nr. 129 zugelassen und werden nach der Körpergröße ausgewählt. Sie gehören zur Kategorie der Sitzerhöher mit hoher Rückenlehne.

  • RodiFix Pro² i-Size: umfangreich ausgestattetes Modell mit AirProtect, G-CELL-Seitenaufprallschutz, ClimaFlow und drei Ruhepositionen
  • RodiFix S i-Size: mit AirProtect, G-CELL-Seitenaufprallschutz und verstellbarer Rückenlehne
  • RodiFix M i-Size: einfacheres Modell mit höhenverstellbarer Kopfstütze
  • RodiFix R i-Size: Modell mit G-CELL-Seitenaufprallschutz und ISOFIX-Konnektoren

Welche Varianten in Deutschland erhältlich sind, kann sich ändern. Vor dem Kauf sollten deshalb die genaue Modellbezeichnung und die dazugehörige Ausstattung geprüft werden. Die Bezeichnung „RodiFix“ allein reicht nicht aus, um unterschiedliche Generationen und Varianten eindeutig zu unterscheiden.

Maxi-Cosi RodiFix Pro² i-Size

Der Maxi-Cosi RodiFix Pro² i-Size ist für Kinder von 100 bis 150 cm zugelassen. Das entspricht ungefähr einem Alter von dreieinhalb bis zwölf Jahren. Das Alter dient jedoch nur als Orientierung. Entscheidend ist, dass das Kind die vorgeschriebene Mindestgröße erreicht hat und der Fahrzeuggurt korrekt über Schulter und Becken verläuft.

Der RodiFix Pro² besitzt kein eigenes Gurtsystem. Das Kind wird mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs angeschnallt. Die ISOFIX-Konnektoren verbinden den Kindersitz zusätzlich mit dem Fahrzeug und sorgen dafür, dass er nicht verrutscht. Sie ersetzen den Fahrzeuggurt nicht.

  • zugelassen nach UN-Regelung Nr. 129
  • für eine Körpergröße von 100 bis 150 cm
  • Sicherung des Kindes mit dem Dreipunktgurt
  • ISOFIX-Konnektoren zur Stabilisierung des Sitzes
  • in Höhe und Breite verstellbare Rückenlehne
  • drei Sitz- und Ruhepositionen
  • AirProtect-Polster in der Kopfstütze
  • G-CELL-Seitenaufprallschutz
  • ClimaFlow-Belüftung
  • abnehmbarer und waschbarer Bezug

Sicherheit des RodiFix Pro²

Die hohen Seitenwangen schützen den Kopf-, Schulter- und Beckenbereich. In die Kopfstütze sind die von Maxi-Cosi als AirProtect bezeichneten Polster integriert. Sie sollen den Kopf zusätzlich abstützen und bei einem Seitenaufprall Energie aufnehmen. Der G-CELL-Seitenaufprallschutz ergänzt diese Konstruktion im Schulterbereich.

Entscheidend bleibt der richtige Verlauf des Fahrzeuggurts. Der Schultergurt muss mittig über die Schulter und darf nicht am Hals entlanglaufen. Der Beckengurt soll möglichst tief über dem Becken liegen und darf nicht in den Bauchraum rutschen. Die markierten Gurtführungen helfen beim korrekten Anschnallen.

Der RodiFix Pro² im ADAC-Test

Der Maxi-Cosi RodiFix Pro² wurde im Mai 2024 vom ADAC getestet. Er erhielt die Gesamtnote 2,1 und damit das Urteil „gut“. Der ADAC nennt ein sehr geringes Verletzungsrisiko beim Seitenaufprall und einen guten Gurtverlauf. Beim Frontalaufprall wurde ein durchschnittliches Verletzungsrisiko festgestellt.

Positiv bewerteten die Tester außerdem die einfache Montage, das unkomplizierte Anschnallen des Kindes und das geringe Risiko einer Fehlbedienung. Der Sitz bietet dem Kind ausreichend Platz, benötigt im Fahrzeug aber vergleichsweise wenig Raum. Die Schadstoffprüfung fiel ebenfalls sehr gut aus. Als Schwäche wurde unter anderem die eher dünne Polsterung genannt.

RodiFix richtig im Auto befestigen

Die ISOFIX-Konnektoren des RodiFix werden mit den entsprechenden Verankerungspunkten im Fahrzeug verbunden. Anschließend wird der Sitz entsprechend der Bedienungsanleitung an die Fahrzeuglehne geschoben. Das Kind und der Sitz werden während der Fahrt durch den Dreipunktgurt gesichert.

Bei einigen RodiFix-Ausführungen ist je nach Zulassung auch eine Verwendung ohne ISOFIX möglich. In diesem Fall müssen Kind und Kindersitz mit dem Dreipunktgurt angeschnallt werden. Maßgeblich sind ausschließlich die Anleitung des konkreten Modells und die Fahrzeugfreigabe von Maxi-Cosi.

Ein leerer Kindersitz sollte ebenfalls gesichert werden. Andernfalls kann er bei einer starken Bremsung oder einem Unfall durch das Fahrzeug geschleudert werden. Bei eingerasteten ISOFIX-Konnektoren bleibt der unbesetzte Sitz mit dem Fahrzeug verbunden.

Wann ist das Kind groß genug für den RodiFix?

Aktuelle RodiFix-Modelle sind für Kinder ab 100 cm vorgesehen. Ein Kind sollte nicht allein deshalb in einen größeren Sitz wechseln, weil es das ungefähre Mindestalter erreicht hat. Vor dem Wechsel müssen die Mindestgröße des neuen Sitzes und die Maximalgrenzen des bisherigen Kindersitzes berücksichtigt werden.

Kann das Kind im vorherigen Sitz noch mit dem integrierten 5-Punkt-Gurt oder einem anderen zugelassenen Rückhaltesystem gesichert werden, sollte diese Möglichkeit normalerweise bis zur vorgesehenen Grenze genutzt werden. Voraussetzung für einen Sitz wie den RodiFix ist außerdem, dass das Kind während der gesamten Fahrt aufrecht sitzen bleibt und den Fahrzeuggurt nicht unter dem Arm oder hinter dem Rücken entlangführt.

Höhen- und Breitenverstellung

Beim RodiFix Pro² wächst die Rückenlehne sowohl in der Höhe als auch in der Breite mit. Die Kopfstütze muss so eingestellt werden, dass der Kopf seitlich geschützt bleibt und der Schultergurt korrekt geführt wird. Zwischen Schulter und Unterkante der Kopfstütze darf kein unnötig großer Abstand entstehen.

Die offene Konstruktion ohne störende Armlehnen erleichtert größeren Kindern das Anschnallen. Eltern sollten trotzdem regelmäßig kontrollieren, ob der Gurt vollständig in den vorgesehenen Führungen liegt, nicht verdreht ist und das Gurtschloss sicher eingerastet wurde.

Sitz- und Ruhepositionen

Der RodiFix Pro² bietet drei Positionen, mit denen die Neigung an das Fahrzeug und die gewünschte Sitzhaltung angepasst werden kann. Dabei handelt es sich nicht um eine flache Liegeposition. Die leichte Neigung kann jedoch dazu beitragen, dass das Kind auf längeren Fahrten bequemer sitzt und der Kopf beim Schlafen nicht so leicht nach vorn fällt.

Auch in der geneigten Position müssen die Rückenlehne des Kindersitzes und der Fahrzeugsitz entsprechend der Anleitung zueinander passen. Die Kopfstütze darf nicht durch die Fahrzeugkopfstütze nach vorn gedrückt werden. Ob die Kopfstütze des Autos entfernt oder gedreht werden darf, ergibt sich aus der Fahrzeuganleitung.

Ältere Maxi-Cosi-RodiFix-Modelle

Der ursprüngliche Maxi-Cosi RodiFix sowie RodiFix AirProtect, Rodi XP Fix und weitere ältere Varianten wurden nach der früheren UN ECE Reg. 44 zugelassen. Sie gehören nicht mehr zur aktuellen Modellgeneration. Seit September 2024 dürfen R44-Kindersitze im Handel nicht mehr als Neuware verkauft werden. Bereits vorhandene Sitze nach R44/03 oder R44/04 dürfen grundsätzlich weiterverwendet werden, sofern sie unfallfrei, vollständig und für das Kind sowie das Fahrzeug geeignet sind.

Maxi-Cosi RodiFix AirProtect

Der ältere RodiFix AirProtect war ein Kindersitz der damaligen Gruppen 2 und 3 für Kinder von 15 bis 36 kg. Er wurde mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs verwendet und konnte zusätzlich über ISOFIX-Konnektoren stabilisiert werden. Die AirProtect-Polster in der Kopfstütze gehörten zu seinen wichtigsten Ausstattungsmerkmalen.

Im ADAC-Test erhielt der damalige RodiFix die Gesamtnote 2,0. Dieses Ergebnis gilt ausschließlich für das konkret getestete ältere Modell. Es darf nicht auf den aktuellen RodiFix Pro² oder andere RodiFix-Ausführungen übertragen werden.

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Test: Einbau des Maxi Cosi RodiFix Airprotect

Bezug und Reinigung

Der Bezug eines RodiFix lässt sich zur Reinigung abnehmen. Waschtemperatur und Pflegeprogramm richten sich nach dem Etikett und der Anleitung des jeweiligen Modells. Vor dem Abziehen empfiehlt es sich, die Position der einzelnen Bezugsteile und Befestigungen zu fotografieren. Dadurch lässt sich der Bezug später leichter wieder korrekt anbringen.

Der Kindersitz darf nur mit dem für dieses Modell vorgesehenen Originalbezug verwendet werden. Der Bezug ist Bestandteil der geprüften Konstruktion. Beschädigte Schaumstoffteile, Gurtführungen oder Seitenpolster dürfen nicht durch universelle Zubehörteile ersetzt werden.

Sommerbezug für den Maxi-Cosi RodiFix

Für einige RodiFix-Modelle bietet Maxi-Cosi passende Sommerbezüge an. Sie werden über den normalen Sitzbezug gezogen, nehmen Feuchtigkeit auf und schützen den Originalbezug vor Verschmutzungen. Ein Sommerbezug muss ausdrücklich für die genaue Modellgeneration freigegeben sein.

Bezüge des RodiFix AirProtect oder Rodi XP Fix passen nicht automatisch auf einen RodiFix Pro² i-Size. Selbst ähnlich aussehende Sitze können sich bei Kopfstütze, Seitenwangen und Befestigungspunkten unterscheiden. Vor dem Kauf sollte deshalb die vollständige Modellbezeichnung auf dem Typenschild kontrolliert werden.

Gebrauchten RodiFix kaufen?

Ein gebrauchter Kindersitz sollte nur aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. Seine Unfallfreiheit muss zweifelsfrei feststehen. Sitzschale, Rückenlehne, Kopfstütze, ISOFIX-Konnektoren und Gurtführungen dürfen nicht beschädigt oder unvollständig sein. Außerdem sollten Zulassungslabel und Bedienungsanleitung vorhanden sein.

Bei älteren RodiFix-Modellen ist zu bedenken, dass Ersatzbezüge und andere Originalteile möglicherweise nicht mehr erhältlich sind. Ein aktueller RodiFix nach UN-Regelung Nr. 129 ist beim Neukauf daher gegenüber einem alten R44-Modell vorzuziehen.

Fazit zum Maxi-Cosi RodiFix

Der RodiFix Pro² i-Size ist ein aktueller Kindersitz mit Rückenlehne für Kinder von 100 bis 150 cm. Er verbindet eine einfache Sicherung mit dem Fahrzeuggurt mit zusätzlicher ISOFIX-Stabilisierung. AirProtect, G-CELL, die mitwachsende Rückenlehne und drei Ruhepositionen ergänzen die Ausstattung.

Mit der ADAC-Gesamtnote 2,1 aus dem Jahr 2024 bietet der RodiFix Pro² ein aktuelles und nachvollziehbares Testergebnis. Beim Kauf muss dennoch darauf geachtet werden, welche RodiFix-Ausführung angeboten wird. Testergebnisse, Bezüge und Ausstattungsangaben älterer Modelle gelten nicht automatisch für die aktuelle Generation.

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