Maxi-Cosi-Station

Maxi-Cosi EasyFix Base

Die Maxi Cosi Befestigungsbasis

Mit einer Maxi Cosi Station wird der Kindersitz sicherer im Fahrzeug befestigt. Die Befestigung einer Basisstation erfolgt über die Isofix-Konnektoren mit dem an der Base angebrachten Maxi Cosi Adapter. Die Babyschale oder der Kindersitz werden anschließend auf die Basisstation aufgeklipst. Eine aufwendige Montage des Kindersitzes mit dem Fahrzeuggurt entfällt.

Dank Maxi Cosi Station wird die Babyschale oder der Kindersitz nur auf die Basisstation aufgeklipst. Eine aufwendige Montage des Kindersitzes mit dem Fahrzeuggurt entfällt. Fotos: Hersteller

Die Basisstation verbleibt im Fahrzeug, während der Kindersitz oder die Babyschale abgenommen und in einem anderen Fahrzeug installiert werden. Maxi Cosi führt verschiedene Basisstationen im Sortiment, denn nicht jede Basisstation passt für alle Maxi Cosi Kindersitze und nicht jede Maxi Cosi Station ist eine Maxi Cosi Isofix Base für den Transport entgegengesetzt der Fahrtrichtung.

Maxi Cosi Familyfix (Befestigungsbasis)

Die Familyfix-Base zeichnet sich durch ihren geringen Platzbedarf aus, der sie auch für kleine Fahrzeuge tauglich macht. Die Isofix-Base ist passend für die Maxi Cosi Kindersitze Pearl, Pebble und Cabrio Fix. Für die Maxi Cosi Kindersitze Pebble Pro und Pebble Plus ist eine eigene modifizierte Maxi Cosi Isofix Base erhältlich. Eine visuelle und eine optische Anzeige bestätigen die richtige Installation der FamilyFix-Base über die Isofix-Anker. Damit der Kindersitz noch sicherer befestigt wird, besitzt die Family-Fix-Basis einen Stützfuß, der mit dem Fahrzeugboden verspannt wird. Die Maxi Cosi Basis Familyfix ist mit einem Tragegriff ausgerüstet. So lässt sie sich ohne viel Aufwand in verschiedenen Fahrzeugen installieren. Eine Besonderheit ist, dass mit der Basis und dem passenden Kindersitz 5 bequeme Positionen der Lehne möglich sind.

Die Befestigungsbasis passt für:

Isofix-Basisstation Maxi Cosi Familyfix kaufen

Maxi Cosi FamilyFix 2 Base

Auf der Maxi Cosi FamilyFix 2 Base lassen sich Kindersitze mit Kindern bis 4 Jahre in oder entgegengesetzt der Fahrtrichtung transportieren. Die Isofix Base eignet für die Maxi Cosi Kindersitze Rock i-Size, Pebble Pro i-Size, Tinca Pro i-Size, Pearl Smart i-Size, und Pearl Pro i-Size. Die Basisstation entspricht der neusten europäischen i- Size Regelungen. Eltern erhalten bei der korrekten Installation Maxi Cosi Familiyfix 2 im Fahrzeug ein Feedback, um eine Fehlinstallation zu vermeiden. Bei Falschinstallation leuchtet die Anzeige rot. Babyschalen werden auf der Basis einfach mit Click & Go befestigt. Im Vergleich zur Family Fix 3 passen die Kindersitze Jade und Coral und Tinca nicht auf diese Basisstation. Die Base wird nicht aktuell mehr hergestellt.

Die Befestigungsbasis passt für:

Isofix-Basisstation Maxi Cosi FamilyFix2 i-Size kaufen

Maxi Cosi FamilyFix3 Isofix Base

Die Maxi Cosi FamilyFix3 Isofix Base ist die weiter entwickelte Maxi Cosi Familyfix 2. Lichtsignale und zusätzliche akustische Anzeigen bestätigen den richtigen Einbau. Die Basis passt für die Maxi Cosi Kindersitze Tinca, Rock, Pebble Pro i- Size, Pebble Plus, Coral und außerdem für Jade, Pearl Pro 2 und Pearl Smart i-Size. Kleinkinder können bis zum Alter von 4 Jahren entgegengesetzt der Fahrtrichtung fahren. Der Kindersitz wird festgeklickt. Entriegelungsknöpfe befinden sich auf beiden Seiten der Base.

Die Befestigungsbasis passt für:

Isofix-Basisstation Maxi Cosi FamilyFix3 i-Size kaufen

Maxi Cosi FamilyFix 360

Die Maxi Cosi FamilyFix 360 ist eine drehbare Basisstation. Sie ist für die Kindersitze Coral 360, Pearl 360, Pebble 360 kompatibel. Die Basisstation verfügt über eine FlexiSpin Rotation, eine Drehsperre und ein Installationsfeedback zur korrekten Installation. Der Stützfuß für mehr Stabilität ist höhenverstellbar.

Die Befestigungsbasis passt für:

Maxi Cosi FamilyFix One i-Size

Die Maxi Cosi FamilyFix One i-Size eine Isofix Base, die sich für Reboarder eignet. Sie ist für die Kindersitze Pebble Pro, Pebble Plus, Rock, Pearl, Pearl Pro i-Size, Pearl Smart i-Size, Pearl One i-Size und 2way Pearl eine Basisstation. Sie verfügt über eine optische und ein akustische Installationsanzeige. Die Installation erfolgt über die Isofix Konnektoren.

Die Befestigungsbasis passt für:

Maxi Cosi 3wayFix Basisstation

Die Maxi Cosi 3wayFix Basisstation eignet sich für die Kindersitze Jade, Pebble Plus und Pearl Pro i- Size. Sie befördert Kinder bis vier Jahre entgegensetzt der Fahrtrichtung. Visuell und per Audio erfolgt das Feedback zur richtigen Installation. Die Basisstation verfügt über Click & Go und Slide & Go Montage.

Die Befestigungsbasis passt für:

Maxi Cosi Isofix-Base 3wayFix kaufen

Maxi Cosi 2wayfix oder Familyfix?

Wer möchte, dass sein Kind nach der Babyschale noch länger rückwärts unterwegs ist, muss die Maxi Cosi 2Wayfix wählen, denn die Isofix Base ist für Reboarder geeignet.

Maxi Cosi 2wayfix (Befestigungsbasis)

Die Maxi Cosi 2wayfix für die Pebble Plus Babyschale, die normale Pebble Babyschale, der 2Way Pearl Kindersitz und die Maxi Cosi Rock ist für Kinder ab der Geburt bis zu einem Alter von vier Jahren ausgelegt. Kinder bis vier Jahre können mit dieser Basis entgegengesetzt der Fahrtrichtung reisen, was einen deutlich erhöhten Schutz für Kopf und Nacken im Falle eines Unfalls bedeutet. Die richtige Installation der Base wird visuell und akustisch bestätigt. Aktuell befindet sich die Maxi Cosi 2wayFix nicht mehr im Sortiment des Herstellers.

Maxi Cosi Isofix-Base 2wayFix kaufen

Maxi Cosi Easyfix (Befestigungsbasis)

Maxi Cosi EasyFix Base ist eine sichere Befestigungsstation für Babyschalen der Gruppe 0 wie den Maxi Cosi Cabriofix oder die Maxi Cosi Pebble. Die Basis wird entweder mit Isofix oder mit dem Sicherheitsgurt im Fahrzeug befestigt. Eine farbige Kontrollleuchte bestätigt die richtige Installation. Der Stützfuß der Basis rastet automatisch in der korrekten Position ein. Eine Fehlinstallation ist praktisch ausgeschlossen. Die Babyschale wird mit Click & Go auf der Basis eingerastet. Das Gefummel, die Babyschale mit dem Gurt zu befestigen, entfällt mit der Easyfix Maxi Cosi. Die Basisstation Maxi Cosi Easyfix Base ist ab der Geburt bis zu einem Gewicht von 13 kg geeignet. Auch diese Basisstation wird aktuell nicht hergestellt.

Maxi-Cosi Neugeboreneneinsatz

Maxi-Cosi Sitzverkleinererr

Maxi-Cosi Neugeboreneneinsatz und Sitzverkleinerer

Ein Maxi-Cosi-Neugeboreneneinsatz passt die Sitzfläche einer Babyschale an den kleinen Körper eines Neugeborenen an. Er unterstützt Kopf, Rücken und Becken und hilft dabei, den Sicherheitsgurt richtig am Körper zu positionieren. Dabei handelt es sich um ein modellgebundenes Sicherheitselement: Es darf ausschließlich die vom Hersteller für die jeweilige Babyschale freigegebene Einlage verwendet werden.

Maxi-Cosi Neugeboreneneinsatz und Sitzverkleinerer
Ist das Baby zu klein für die Maxi-Cosi Babyschale, bietet der Hersteller Neugeboreneneinsatz und Sitzverkleinerer für seine Babyschalen an. Das Maxi-Cosi e-Safety Kissen verhindert, dass Ihr Kind unbeaufsichtigt im Auto bleibt. Die smarte App-gesteuerte Sitzauflage ist geeignet ab der Geburt bis rund 6 Jahre. Fotos: Hersteller

Wozu dient ein Maxi-Cosi-Sitzverkleinerer?

Eine Babyschale deckt üblicherweise einen Größenbereich von der Geburt bis etwa 75, 83 oder 87 cm ab. Ohne Einlage wäre die Sitzfläche für ein Neugeborenes häufig zu groß. Der Neugeboreneneinsatz verkleinert den Innenraum und verbessert die Körperhaltung sowie den Verlauf des integrierten Gurtsystems.

Die Einlage sorgt nicht dafür, dass eine Babyschale über ihre zugelassene Größen- oder Gewichtsgrenze hinaus verwendet werden kann. Vielmehr ist sie für den Beginn der Nutzungszeit vorgesehen und wird später ganz oder teilweise entfernt. Anschließend nutzt das größere Baby die Babyschale ohne Sitzverkleinerer weiter.

Je nach Modell besteht der Einsatz aus einem zusammenhängenden Polster oder aus mehreren Bestandteilen. Bei einigen Ausführungen können Körperkeil und Kopfpolster getrennt entfernt werden. Die richtige Reihenfolge ist in der Bedienungsanleitung der jeweiligen Babyschale beschrieben.

Wie lange wird die Neugeboreneneinlage verwendet?

Eine allgemeingültige Altersgrenze gibt es nicht. Bei aktuellen Maxi-Cosi-Modellen richtet sich die Verwendung häufig nach der Körpergröße. Bei der Pebble S ist die Neugeboreneneinlage beispielsweise für eine Größe von 40 bis 60 cm vorgesehen. Das entspricht ungefähr den ersten drei Lebensmonaten, kann aber je nach Entwicklung des Babys abweichen.

Die Bedienungsanleitung und das Zulassungsetikett des konkreten Sitzes haben immer Vorrang. Die Einlage muss entfernt oder angepasst werden, wenn die dort genannte Grenze erreicht ist oder wenn das Baby nicht mehr richtig hineinpasst. Hinweise auf eine zu kleine Einlage können sein:

  • Die Schultern werden durch die Einlage nach vorn gedrückt.
  • Der Kopf liegt nicht mehr bequem im Kopfpolster.
  • Die Gurte lassen sich nicht mehr körpernah einstellen.
  • Das Baby wirkt an Schultern oder Hüfte deutlich eingeengt.
  • Die in der Bedienungsanleitung angegebene Körpergröße ist erreicht.

Ein Sitzverkleinerer darf nicht vorsorglich früher entfernt werden, wenn er laut Anleitung für die Größe des Babys noch vorgeschrieben ist. Umgekehrt sollte er nicht länger als vorgesehen verwendet werden.

Nur den passenden Originaleinsatz verwenden

Neugeboreneneinlagen sind Teil der geprüften Sitzkonstruktion. Form, Dicke und Aussparungen sind auf Sitzschale, Kopfstütze und Gurtsystem abgestimmt. Deshalb darf ein Einsatz nicht allein deshalb verwendet werden, weil er optisch in eine andere Maxi-Cosi-Babyschale passt.

Vor dem Kauf eines Ersatzes sollten die vollständige Modellbezeichnung, die Modellgeneration und möglichst die Artikelnummer kontrolliert werden. „Pebble“, „Pebble Plus“, „Pebble 360“, „Pebble S“ und „Pebble 360 Pro²“ sind unterschiedliche Babyschalen. Gleiches gilt für den ursprünglichen CabrioFix und die aktuelle CabrioFix i-Size.

Nicht empfehlenswert sind universelle Kopfpolster, zusätzliche Kissen, Decken oder zusammengerollte Handtücher innerhalb der Babyschale. Solche Ergänzungen können den Gurtverlauf verändern, den Abstand zwischen Baby und Gurt vergrößern oder die bei der Zulassungsprüfung ermittelte Schutzwirkung beeinträchtigen.

Baby-Hugg-Einlage für ältere Pebble-Modelle

Die Bezeichnung Baby-Hugg wurde bei verschiedenen älteren Pebble-Modellen für eine gepolsterte Neugeboreneneinlage verwendet. Dazu gehören unter anderem die Pebble Plus und Pebble Pro i-Size. Die Einlage verbessert bei diesen Babyschalen die Passform für kleine Babys und kann je nach Ausführung ein separates Kopfkissen enthalten.

Der ursprüngliche Maxi-Cosi Pebble und die Pebble Plus sind technisch unterschiedliche Modelle. Eine nachträglich eingesetzte Baby-Hugg-Einlage verwandelt einen alten Pebble daher nicht in eine Pebble Plus. Zulassung, Schalenkonstruktion und Seitenaufprallschutz bleiben unverändert.

Maxi Cosi Sitzverkleinerer für Pebble Plus kaufen

Bei diesem Zubehör muss vor dem Kauf geprüft werden, ob es sich um ein Originalteil handelt und ob die konkrete Pebble-Generation in der Kompatibilitätsangabe genannt wird. Eine ähnlich aussehende Form ist kein ausreichender Nachweis für eine sichere Verwendung.

Kopfpolster nicht beliebig nachrüsten

Bei einigen älteren Babyschalen konnten Körperkeil und Kopfpolster zu unterschiedlichen Zeitpunkten entfernt werden. Ob ein Kopfpolster anschließend allein weiterverwendet werden darf, ist modellabhängig. Maßgeblich ist die Anleitung der Babyschale, nicht eine allgemeine Altersangabe aus dem Handel.

Ein separates Polster darf nur eingesetzt werden, wenn Maxi-Cosi dieses ausdrücklich für das genaue Modell freigegeben hat. Es muss so angebracht werden, dass die Gurte ungehindert durch die vorgesehenen Öffnungen verlaufen und sich straff einstellen lassen.

Maxi Cosi Einlage BabyHugg Inlay kaufen

Die Baby-Hugg-Einlage gehört zu einer älteren Zubehörgeneration. Vor einer Bestellung müssen die Modellbezeichnung und die Herstellerfreigabe kontrolliert werden. Sie ist nicht als universeller Sitzverkleinerer für aktuelle Maxi-Cosi-Babyschalen gedacht.

Neugeboreneneinlagen aktueller Maxi-Cosi-Babyschalen

Aktuelle Babyschalen wie CabrioFix i-Size, Pebble S, Pebble 360, Pebble 360 Pro² und Coral Slide Pro besitzen jeweils eine eigene, auf das Modell abgestimmte Einlage. Bei Verlust oder starker Verschmutzung sollte ausschließlich ein passendes Originalersatzteil verwendet werden.

Maxi-Cosi führt in seinem Ersatzteilbereich Einlagen für ausgewählte Modelle. Für CabrioFix i-Size und Tinca ist beispielsweise ein eigener Ersatz-Sitzverkleinerer erhältlich. Eine Einlage des ursprünglichen CabrioFix ist damit nicht automatisch kompatibel.

Ist das benötigte Ersatzteil im Onlineshop nicht eindeutig zu finden, empfiehlt sich eine Anfrage beim Hersteller. Dafür werden gewöhnlich die vollständige Produktbezeichnung und die Daten vom orange-weißen Zulassungsaufkleber benötigt.

Maxi-Cosi e-Safety-Kissen nicht mehr verwenden

Das Maxi-Cosi e-Safety-Kissen ist kein Neugeboreneneinsatz und kein klassischer Sitzverkleinerer. Es handelte sich um eine sensorgesteuerte Sitzauflage, die über eine Smartphone-App davor warnen sollte, dass ein Kind unbeabsichtigt im Fahrzeug zurückbleibt.

Der zugehörige Service wurde zum 31. Dezember 2024 eingestellt. Seit dem 1. Januar 2025 ist das Produkt nicht mehr funktionsfähig. Maxi-Cosi rät ausdrücklich davon ab, das e-Safety-Kissen neu oder gebraucht zu kaufen. Es sollte nicht mehr als Sicherheitslösung beworben oder empfohlen werden.

Hinweis zum nicht mehr unterstützten Maxi-Cosi e-Safety-Kissen

Sollte über den Produktcode noch ein Angebot erscheinen, ist vom Kauf abzuraten. Ohne den eingestellten Onlinedienst kann die vorgesehene Warnfunktion nicht mehr zuverlässig genutzt werden.

Neugeboreneneinsatz für Maxi-Cosi Pearl

Bei den Pearl-Kindersitzen muss zwischen älteren und aktuellen Generationen unterschieden werden. Sitzverkleinerer für Pearl One i-Size, Pearl Smart i-Size oder Pearl Pro i-Size sind nicht automatisch für Pearl 360, Pearl 360 Pro oder Pearl 360 Pro² freigegeben.

Einige ältere Pearl-Modelle waren erst für größere Babys beziehungsweise Kleinkinder vorgesehen. Dafür gab es Komforteinlagen, die den Übergang von der Babyschale erleichtern sollten. Der zulässige Nutzungsbeginn des Kindersitzes wurde durch eine solche Einlage jedoch nicht verändert.

Aktuelle Ausführungen wie der Pearl 360 Pro können mit einer ausdrücklich dafür vorgesehenen Neugeboreneneinlage bereits ab der Geburt nutzbar sein. Ohne diesen freigegebenen Einsatz beginnt die Verwendung erst bei der vom Hersteller angegebenen Körpergröße. Deshalb muss immer die Anleitung der konkreten Pearl-Ausführung beachtet werden.

Maxi-Cosi 8495911110 Pearl Sitzverkleinerer kaufen

Dieser Sitzverkleinerer gehört zu älteren Pearl-Modellen. Vor dem Kauf muss anhand der Artikelnummer und Herstellerangaben geprüft werden, ob er für den vorhandenen Kindersitz freigegeben ist. Für aktuelle Pearl-360-Modelle sollte er nicht ohne ausdrücklichen Kompatibilitätsnachweis verwendet werden.

Sitzverkleinerer für CabrioFix und CabrioFix i-Size

Der ursprüngliche Maxi-Cosi CabrioFix nach ECE R44/04 und die aktuelle CabrioFix i-Size nach UN R129 sind verschiedene Babyschalen. Ihre Neugeboreneneinlagen dürfen nicht miteinander verwechselt werden.

Bei älteren CabrioFix-Ausführungen bestand der Einsatz teilweise aus einem Keilkissen und einem Kopfpolster. Abhängig von der Größe des Babys konnte zunächst der Keil und später das Kopfpolster entfernt werden. Die genaue Vorgehensweise ergibt sich aus der Anleitung des jeweiligen R44-Modells.

Für die CabrioFix i-Size führt Maxi-Cosi einen eigenen Sitzverkleinerer als Ersatzteil. Er ist auf die aktuelle Schale und deren Gurtsystem abgestimmt. Wird ein Ersatz benötigt, sollte gezielt nach der Freigabe für „CabrioFix i-Size“ gesucht werden.

Maxi Cosi Cabriofix Sitzverkleinerer kaufen

Der hinterlegte Produktcode kann zu einem Einsatz für den älteren CabrioFix führen. Er sollte nicht für die CabrioFix i-Size bestellt werden, sofern der Anbieter die Kompatibilität mit dem aktuellen Modell nicht eindeutig und nachvollziehbar bestätigt.

Sitzverkleinerer richtig einsetzen

  1. Kontrollieren Sie die vollständige Modellbezeichnung der Babyschale.
  2. Prüfen Sie in der Bedienungsanleitung, welche Einlage freigegeben ist.
  3. Legen Sie den Sitzverkleinerer ohne Falten in die Sitzschale.
  4. Führen Sie Gurte und Gurtschloss durch die vorgesehenen Öffnungen.
  5. Kontrollieren Sie, ob die Gurte auf der richtigen Schulterhöhe austreten.
  6. Schnallen Sie das Baby an und ziehen Sie den Gurt körpernah fest.
  7. Prüfen Sie regelmäßig, ob die Einlage noch zur Körpergröße passt.

Das Baby sollte weder zusammensacken noch durch zu viel Polsterung nach vorn gedrückt werden. Bei Frühgeborenen oder gesundheitlichen Besonderheiten empfiehlt sich zusätzlich eine Beratung durch geschultes Fachpersonal. Eigenmächtige Veränderungen an Sitz oder Einlage sind nicht zulässig.

Reinigung des Neugeboreneneinsatzes

Ob eine Einlage in der Maschine gewaschen werden darf, hängt vom jeweiligen Produkt ab. Die Angaben auf dem Pflegeetikett sind verbindlich. Herausnehmbare Schaumstoffteile dürfen häufig nicht mitgewaschen werden. Der Einsatz muss vollständig trocken sein, bevor er wieder in die Babyschale gelegt wird.

Beschädigte, verformte oder stark abgenutzte Polster sollten ersetzt werden. Auch nach einem Unfall ist zu klären, ob neben der Babyschale alle sicherheitsrelevanten Einlagen erneuert werden müssen.

Rücksitzschoner unter einem Kindersitz

Ein Rücksitzschoner gehört nicht zu den Sitzverkleinerern. Er schützt den Fahrzeugsitz vor Druckstellen, Schmutz und Abnutzung. Seine Verwendung ist nur zulässig, wenn der Hersteller des Kindersitzes eine solche Unterlage erlaubt.

Zu dicke oder rutschige Schutzmatten können den stabilen Einbau beeinträchtigen. Ein Rücksitzschoner darf deshalb nicht verwendet werden, um einen locker eingebauten Kindersitz zu stabilisieren. Der Sitz muss auch ohne zusätzliche Reibung korrekt mit Isofix, Fahrzeuggurt, Stützfuß oder Top Tether befestigt sein.

Maxi-Cosi Rücksitzschoner kaufen

Fazit zu Maxi-Cosi-Neugeboreneneinsätzen

Ein passender Neugeboreneneinsatz verbessert zu Beginn der Nutzungszeit die Passform einer Babyschale. Entscheidend ist jedoch, dass ausschließlich ein für das genaue Sitzmodell freigegebenes Originalteil eingesetzt wird. Die Einlage darf weder durch ein universelles Polster noch durch ein Handtuch ersetzt werden. Wann sie entfernt wird, richtet sich nach Körpergröße, Passform und Bedienungsanleitung. Das nicht mehr funktionsfähige Maxi-Cosi e-Safety-Kissen sollte seit 2025 weder gekauft noch als Sicherheitszubehör verwendet werden.

Maxi Cosi Rock

maxi-cosi-rock

Die Maxi Cosi Rock Babyschale

Hinweis: Der hier beschriebene Kindersitz oder die Babyschale ist nicht mehr erhältlich.

Die Maxi-Cosi Rock wird nicht mehr hergestellt und ist regulär nicht mehr als Neuprodukt erhältlich. Bei Maxi-Cosi existiert nur noch der Produktsupport für die ebenfalls ausgelaufene FamilyFix One i-Size. Aktuelle Nachfolger innerhalb des Sortiments sind beispielsweise die CabrioFix i-Size und verschiedene Pebble-Modelle.

Die Maxi Cosi Rock Babyschale entspricht anders als die Maxi Cosi Cabriofix Babyschale der neuen i-Size Regelung R 129. In der Gruppe 0+ ist die Maxi Cosi Rock eine Babyschale zum Transport im Auto und im Flugzeug bis zu einem Kindesalter von 12 Monaten, einer Körpergröße bis 75 cm oder einem Gewicht von 13 kg. Neben der Verwendung in Auto und Flugzeug ist die Maxi Cosi Rock ein Travelsystem für Kinderwagen von Maxi Cosi oder Quinny.

Maxi Cosi Rock Babyschale
Die Babyschale Maxi Cosi Rock ist mit einem besonders umfangreichen dem SPS Side-Protection-System ausgestattet. Zum Lieferumfang gehört der herausnehmbare mehrteilige Sitzverkleinerer Baby Hug. Fotos: Hersteller

Maxi Cosi Rock Babyschale: Die Ausstattung

Die Maxi Cosi Rock ist mit einem besonders umfangreichen dem SPS Side-Protection-System ausgestattet. Das System fängt die Aufprallkräfte bei einem Unfall ab und leitet diese vom Körper weg. Das Baby wird mit 3-Punkt-Y-Hosenträgergurten gesichert. Zum Lieferumfang gehört der herausnehmbare mehrteilige Sitzverkleinerer Baby Hug, der extra zum Transport von Neugeborenen entwickelt wurde. Wächst der Kopf des Babys, dann kann das Kopfpolster einfach entfernt werden. Experten empfehlen eine Nutzung bis 60 cm Körpergröße. Sobald das Baby gequetscht aussieht, muss der Sitzverkleinerer entfernt werden. Der Tragegriff der Babyschale ist multifunktional. In der Normalposition dient er als Tragegriff. Einmal zurückgeklappt erhalten Nutzer eine Wiegeposition, zweimal zurückgeklappt hat die Babyschale Maxi Cosi Rock auf dem Boden einen sicheren Stand. Kunden wünschen sich aber, dass sich der Griff mit einer Hand anstatt nur mit allen beiden Händen bewegen lässt.

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Maxi Cosi Rock: Test

Die Babyschale wird nach Bedarf mit oder ohne Isofix entgegengesetzt der Fahrtrichtung befestigt. Für die Montage mit Isofix muss die Base Family Fix One i-Size oder der Family Fix 2 extra gekauft werden. Nutzer bemängeln, dass die Bases im Preis unverhältnismäßig teuer sind. Dann aber passt der Nachfolgesitz Pebble Plus oder Pearl i-Size auf die Base und man kann Kosten sparen. Gemeinsam mit der Base ist der Platzbedarf auf der Rückbank erhöht. Im ADAC Test und bei Stiftung Warentest Test im Oktober 2018 wurde die eingeschränkte Sicht des Kindes nach draußen bemängelt. Gelobt wurden die Verarbeitung und die geringe Schadstoffbelastung. Im Test von Stiftung Warentest erhielt die Maxi Cosi Rock die Note 1,7 mit und ohne Isofix Base im Oktober 2018. Unfallsicherheit. Handhabung und Ergonomie wurden mit „gut bewertet“, die Schadstoffe mit „sehr gut“. Trotz Gurtmontage ohne Isofix steht die Babyschale stabil im Fahrzeug. Einbau und Anschnallen gestalten sich unkompliziert und das Platzangebot für das Baby ist gut.

Maxi Cosi Rock: Kritik

Das Sonnensegel der Babyschale ist insgesamt ein großer Kritikpunkt. Eltern brauchen lange, um den Sonnenschutz überhaupt zwischen Rückenpolster und Schale zu finden. Zudem ist das Sonnensegel nur ein Stück Stoff mit zwei Befestigungsmöglichkeiten am Tragebügel. Der Stoff ist sehr dünn, was sich auf die Haltbarkeit auswirken könnte. Positiv schlägt das geringe Gewicht der Babyschale von 3,8 kg zu Buche, besonders wenn das Kind an Gewicht zulegt. Eine reine Liegeposition ist nicht möglich und auch die Schultergurte lassen sich nicht nach oben verstellen, wenn das Kind gewachsen ist.

Maxi Cosi Rock: Vergleich

Eine verstellbare Liegeposition gibt es nur in der Maxi Cosi Pebble und in der Maxi Cosi Cabrio Fix Babyschale. Dafür ist die Maxi Cosi Rock als einzige Maxi Cosi Babyschale für verbesserte Sicherheit i-Size konform. Die Maxi Cosi Cabrio Fix, Maxi Cosi Pebble und Maxi Cosi Rock Babyschalen gehören zum Travelsystem mit Maxi Cosi oder Quinny Kinderwagen. Alle Maxi Cosi Babyschalen sind bis zu einem Gewicht von 13 kg (12 Monate ) zugelassen. Die Maxi Cosi Rock ist eine der wenigen Babyschalen, die nicht an Isofix gebunden sind. Sie ist ein Kompromiss, wenn sich Eltern zwischen der Pebble Plus Babyschale und der Citi Babyschale entscheiden müssen.

Im Vergleich mit Babyschalen anderer Hersteller hat die Maxi Cosi Rock Babyschale im Test 2018 mit der Note 1,7 richtig gut abschnitten. Ein Jahr zuvor war die Cybex Aton M-i-Size Testsieger. Eine rückenschonende Babyschale ist die Kiddy Evo-Luna. Babys liegen fast waagerecht in dieser Babyschale. Im Verhältnis Preis-Leistung überzeugt die Joie i-Gemm Babyschale. Am meisten wird jedoch die Maxi-Cosi Pebble Babyschale gekauft.

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Maxi Cosi Cabriofix

Maxi-Cosi CabrioFix im Kindersitz Test

Maxi-Cosi CabrioFix i-Size

Die Maxi-Cosi CabrioFix i-Size ist eine leichte Babyschale für Neugeborene und Babys bis zu einer Körpergröße von 75 cm. Sie wird ausschließlich rückwärtsgerichtet verwendet und lässt sich entweder mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs oder auf der separat erhältlichen CabrioFix i-Size Base befestigen. Im ADAC-Kindersitztest von Mai 2022 erreichte die Babyschale zusammen mit ihrer Isofix-Basis die Gesamtnote 1,7 („gut“).

Maxi Cosi Cabrio Fix
Die Babyschale Maxi Cosi Cabriofix kann mittels Travelsystem und Isofix schnell und sicher im Auto befestigt werden. Die Babyschale besitzt eine Flugzeugzulassung und kann auch auf Quinny Kinderwagen befestigt werden. Foto: Hersteller

Maxi-Cosi CabrioFix i-Size: Ausstattung

Die aktuelle CabrioFix i-Size ist nach der Sicherheitsnorm UN R129 zugelassen. Der vom ADAC getestete Sitz ist für Babys mit einer Körpergröße von 45 bis 75 cm und einem Körpergewicht von maximal 12 kg vorgesehen. Entscheidend sind immer die Angaben auf dem Zulassungsetikett und in der Bedienungsanleitung der jeweiligen Ausführung.

Für Neugeborene gehört eine herausnehmbare Einlage zur Ausstattung. Sie stützt den kleinen Körper und sorgt dafür, dass der Gurt in der vorgesehenen Position verläuft. Sobald das Baby größer wird und die Einlage nicht mehr benötigt, kann sie entsprechend den Angaben der Bedienungsanleitung entfernt werden. Einen pauschalen Zeitpunkt dafür gibt es nicht, da sich Babys unterschiedlich entwickeln.

Die Schale verfügt über das Side Protection System des Herstellers. Die seitlichen Polsterungen sollen einen Teil der bei einem Seitenaufprall entstehenden Energie aufnehmen. Ein integriertes Sonnenverdeck schützt das Baby unterwegs vor direkter Sonneneinstrahlung. Die CabrioFix i-Size wiegt rund 3,2 kg und gehört damit zu den besonders leichten Babyschalen.

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Befestigung im Auto

Die CabrioFix i-Size wird immer entgegengesetzt der Fahrtrichtung eingebaut. Für die Montage stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Befestigung mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs
  • Befestigung auf der separat erhältlichen CabrioFix i-Size Base mit Isofix und Stützfuß

Bei der gegurteten Montage wird der Fahrzeuggurt durch die farbig markierten Gurtführungen der Babyschale geführt. Der Gurt darf nicht verdreht sein und muss straff anliegen. Diese Einbauart eignet sich auch für Fahrzeuge ohne Isofix und erleichtert die gelegentliche Nutzung der Babyschale in unterschiedlichen Autos.

Mit der CabrioFix i-Size Base wird die Babyschale über ein Click-and-Go-System befestigt. Die Basis bleibt im Fahrzeug und ist über ihre Konnektoren mit den Isofix-Verankerungspunkten verbunden. Ein höhenverstellbarer Stützfuß stabilisiert das System. Anzeigen an der Basis helfen bei der Kontrolle, ob Isofix-Konnektoren, Stützfuß und Babyschale richtig eingerastet sind.

Wichtig: Die aktuelle CabrioFix i-Size passt auf die CabrioFix i-Size Base. Die für den früheren CabrioFix angebotenen Stationen EasyFix, EasyBase 2 und FamilyFix sind nicht automatisch mit der CabrioFix i-Size kompatibel. Vor dem Kauf müssen deshalb die genaue Modellbezeichnung und die Freigabe des Herstellers geprüft werden.

Sicherung des Babys

Das Baby wird mit dem integrierten Dreipunkt-Hosenträgergurt der Babyschale angeschnallt. Die Schultergurte müssen körpernah verlaufen und dürfen weder verdreht noch zu locker eingestellt sein. Dicke Winterjacken oder Schneeanzüge können verhindern, dass der Gurt eng genug am Körper anliegt. An kalten Tagen ist es sicherer, das angeschnallte Baby mit einer Decke zuzudecken.

Auf einem Beifahrersitz darf eine rückwärtsgerichtete Babyschale nur verwendet werden, wenn der Frontairbag zuverlässig deaktiviert ist. Lässt sich der Airbag nicht abschalten, gehört die Babyschale auf einen dafür geeigneten Platz im Fond. Zusätzlich müssen die Fahrzeugfreigaben und die Bedienungsanleitungen von Auto, Babyschale und Basis beachtet werden.

Die CabrioFix i-Size im ADAC-Test

Der ADAC prüfte die Maxi-Cosi CabrioFix i-Size gemeinsam mit der CabrioFix i-Size Base im Mai 2022. Die Kombination erhielt die Gesamtnote 1,7 und damit das Urteil „gut“. Die Unfallsicherheit wurde mit 1,5 bewertet. Nach Angaben der Tester bestand ein sehr geringes Verletzungsrisiko beim Frontalaufprall und ein geringes Risiko beim Seitenaufprall.

Die Handhabung erhielt die Note 1,9, die Ergonomie die Note 1,8. Für die Schadstoffprüfung vergab der ADAC die Bestnote 1,0. Positiv fielen unter anderem der günstige Gurtverlauf, das vergleichsweise einfache Anschnallen und der geringe Platzbedarf der Babyschale auf.

Die Maxi-Cosi CabrioFix i-Size im Alltag

Mit einem Gewicht von rund 3,2 kg lässt sich die CabrioFix i-Size leichter tragen als viele größere Babyschalen. Der Tragebügel erleichtert den Weg zwischen Auto und Wohnung. Für die Fahrt muss der Bügel in der vom Hersteller vorgeschriebenen Position stehen.

Mit einem passenden Adapter kann die Babyschale auf freigegebenen Kinderwagen befestigt und als Travelsystem genutzt werden. Die Kompatibilität hängt vom Kinderwagenmodell und vom verwendeten Adapter ab. Vor dem Kauf sollte daher die Freigabeliste des Kinderwagen- oder Adapterherstellers geprüft werden.

Ein Travelsystem ist für kurze Wege praktisch. Eine Babyschale ersetzt jedoch keine Babywanne und keinen geeigneten Schlafplatz. Besonders Neugeborene sollten nicht länger als nötig in der gekrümmten Sitzposition bleiben und regelmäßig aus der Schale genommen werden.

Wie lange kann die CabrioFix i-Size verwendet werden?

Die Babyschale darf nur innerhalb der auf dem Zulassungsetikett angegebenen Größen- und Gewichtsgrenzen verwendet werden. Beim vom ADAC getesteten Modell reicht die Zulassung von 45 bis 75 cm und bis maximal 12 kg. Die Altersangabe von ungefähr zwölf Monaten ist lediglich eine Orientierung.

Ein Wechsel wird spätestens notwendig, wenn das Baby die zulässige Körpergröße oder das maximale Gewicht erreicht. Auch wenn der Kopf bis an den oberen Rand der Schale reicht, sollte die Passform anhand der Bedienungsanleitung überprüft werden. Herausragende Beine allein bedeuten dagegen nicht automatisch, dass die Babyschale zu klein ist.

Nach der Babyschale empfiehlt sich ein rückwärtsgerichteter Folgesitz, der zur Körpergröße des Kindes und zum Fahrzeug passt. Ein früher Wechsel in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz bietet keinen Sicherheitsvorteil.

Reinigung und Pflege

Der Bezug der CabrioFix i-Size kann zur Reinigung abgenommen werden. Dabei sind die Pflegehinweise auf dem Etikett zu beachten. Gurte und Gurtschloss dürfen nicht mit aggressiven Reinigungsmitteln behandelt oder in Schmiermittel eingelegt werden. Leichte Verschmutzungen lassen sich in der Regel mit einem feuchten Tuch entfernen.

Nach einem Unfall darf die Babyschale nicht ungeprüft weiterverwendet werden. Beschädigungen können vorhanden sein, auch wenn sie äußerlich nicht zu erkennen sind. Ebenso sollte von einem gebrauchten Sitz unbekannter Herkunft abgesehen werden. Vor einer erneuten Nutzung sind das Alter, die Unfallfreiheit, die Vollständigkeit und die vom Hersteller angegebene Lebensdauer zu kontrollieren.

Alter CabrioFix und CabrioFix i-Size im Vergleich

Der ursprüngliche Maxi-Cosi CabrioFix war nach ECE R44/04 zugelassen und gehörte zur Gewichtsgruppe 0+ bis 13 kg. Er konnte je nach Ausführung mit dem Fahrzeuggurt sowie mit älteren Basisstationen wie EasyFix, EasyBase 2 oder FamilyFix verwendet werden. Dieses Modell ist nicht mit der aktuellen CabrioFix i-Size gleichzusetzen.

Die aktuelle CabrioFix i-Size besitzt eine größenbasierte R129-Zulassung. Ihre passende Isofix-Station trägt die genaue Bezeichnung CabrioFix i-Size Base. Sie ist ausschließlich für diese Babyschale vorgesehen und lässt sich anschließend nicht für einen größeren Folgesitz weiterverwenden.

Seit September 2024 dürfen in der Europäischen Union grundsätzlich keine neuen Kindersitze nach der älteren R44-Norm mehr erstmals verkauft werden. Ein bereits vorhandener, unbeschädigter und noch innerhalb seiner vorgesehenen Nutzungsdauer befindlicher R44-Sitz darf jedoch weiterhin verwendet werden. Testergebnisse und Zubehörfreigaben des alten CabrioFix lassen sich nicht auf die CabrioFix i-Size übertragen.

Besitzt die CabrioFix i-Size eine Flugzeugzulassung?

Ob eine konkrete CabrioFix-Ausführung im Flugzeug verwendet werden darf, lässt sich am Zulassungsaufkleber beziehungsweise am Hinweis „For use in aircraft“ erkennen. Zusätzlich entscheidet die jeweilige Fluggesellschaft, welche Kinderrückhaltesysteme sie akzeptiert. Eltern sollten die Freigabe deshalb vor der Buchung direkt bei der Airline bestätigen lassen.

Fazit zur Maxi-Cosi CabrioFix i-Size

Die CabrioFix i-Size ist eine leichte und flexibel montierbare Babyschale. Sie kann sowohl in Fahrzeugen ohne Isofix als auch zusammen mit der CabrioFix i-Size Base verwendet werden. Das gute ADAC-Testergebnis, das geringe Gewicht und die einfache Click-and-Go-Befestigung sprechen für das Modell. Vor dem Kauf sollten die Passform im Fahrzeug, die Länge des Fahrzeuggurts und die Kompatibilität mit einer vorhandenen Basis oder einem Kinderwagen geprüft werden.

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Maxi Cosi Mica

Maxi-Cosi Mica Up im Kindersitz Test

Maxi-Cosi Mica 360 Pro

Der Maxi-Cosi Mica 360 Pro ist ein drehbarer Kindersitz für Kinder von 40 bis 105 cm – ungefähr von der Geburt bis zum Alter von vier Jahren. Neben der 360-Grad-Drehfunktion besitzt er eine ausziehbare SlideTech-Basis. Dadurch lässt sich der Kindersitz zur Fahrzeugtür drehen und ein Stück aus dem Auto herausziehen. Der Mica 360 Pro wird rückwärtsgerichtet verwendet und darf frühestens ab 15 Monaten und einer Körpergröße von 76 cm in Fahrtrichtung gedreht werden.

Maxi Cosi Mica
Ab einer Körpergröße von mindestens 76 cm kann das Baby im Maxi Cosi Mica aber auch vorwärtsgerichtet transportiert werden. Der Kindersitz der Kindersitzgruppe 0/1 ist um 360 Grad rund um sich selbst drehbar und erlaubt damit ein rückwärtsgerichtetes Fahren bis zum Alter von 4 Jahren. Fotos: Hersteller

Aktuelle Modelle der Maxi-Cosi-Mica-Familie

Maxi-Cosi hat die Mica-Baureihe mehrfach weiterentwickelt. Die Modelle unterscheiden sich insbesondere bei der Dreh- und Ausziehfunktion, dem Seitenaufprallschutz und der Komfortausstattung. Der ursprüngliche Mica sowie der Mica Up gehören nicht mehr zur aktuellen Generation.

  • Mica 360 Pro: aktuelles Komfortmodell mit 360-Grad-Drehung und ausziehbarer SlideTech-Basis
  • Mica 360 S Comfort: aktuelle Variante mit 360-Grad-Drehfunktion, jedoch ohne SlideTech-Auszug
  • Mica Pro Eco i-Size: Vorgänger mit 360-Grad-Drehung, G-CELL-Seitenaufprallschutz und Bezügen aus recycelten Materialien
  • Mica und Mica Up: ältere Modellgenerationen ohne SlideTech-Funktion

Vor dem Kauf ist die vollständige Modellbezeichnung wichtig. Zubehör, Neugeboreneneinsätze und Bezüge sind nicht automatisch mit allen Mica-Ausführungen kompatibel.

Maxi-Cosi Mica 360 Pro: Größe und Zulassung

Der Mica 360 Pro ist nach UN-Regelung Nr. 129 zugelassen. Er eignet sich für Kinder von 40 bis 105 cm und bis zum auf dem Zulassungslabel angegebenen Maximalgewicht. Das entspricht ungefähr dem Zeitraum von der Geburt bis zum Alter von vier Jahren.

Für Neugeborene gehört ein passender Einsatz zum Sitz. Er stützt den kleinen Körper und verbessert die Position im Kindersitz. Der Einsatz darf nur entsprechend den Herstellerangaben verwendet und entfernt werden. Zusätzliche universelle Polster oder Sitzverkleinerer sind nicht zulässig.

  • zugelassen nach UN-Regelung Nr. 129
  • für eine Körpergröße von 40 bis 105 cm
  • rückwärtsgerichtet von 40 bis 105 cm verwendbar
  • vorwärtsgerichtet frühestens ab 15 Monaten und 76 cm
  • integrierter Neugeboreneneinsatz
  • integrierte ISOFIX-Basis mit Stützfuß
  • 5-Punkt-Gurtsystem

SlideTech: Drehen und Herausziehen

Die wichtigste Neuerung gegenüber älteren Mica-Sitzen ist die SlideTech-Technologie. Die komplette Sitzeinheit kann zur geöffneten Fahrzeugtür gedreht und anschließend auf der Basis nach außen gezogen werden. Eltern müssen sich dadurch beim Hineinsetzen und Anschnallen weniger weit in das Fahrzeug beugen.

Das kann insbesondere bei niedrigen Fahrzeugen, engen Parklücken oder Rückenproblemen eine spürbare Erleichterung sein. Nach dem Anschnallen wird der Sitz wieder in das Fahrzeug geschoben und in der zugelassenen Fahrposition eingerastet. Kontrollanzeigen helfen dabei, die richtige Position zu überprüfen.

Die Ausziehfunktion benötigt vor der Rückbank zusätzlichen Bewegungsraum. Vor dem Kauf sollte deshalb ausprobiert werden, ob sich der Sitz im eigenen Fahrzeug vollständig drehen und herausziehen lässt. Auch eine breite B-Säule oder eine schmale Türöffnung kann die Bedienung beeinflussen.

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Rückwärtsgerichtetes Fahren

Der Mica 360 Pro kann über den gesamten Größenbereich bis 105 cm rückwärtsgerichtet verwendet werden. Bei einem Frontalaufprall verteilt die Sitzschale die entstehenden Kräfte großflächig über Rücken und Kopf. Der empfindliche Hals- und Nackenbereich eines kleinen Kindes wird dadurch weniger belastet als in einem vorwärtsgerichteten Sitz.

Der Wechsel in Fahrtrichtung ist frühestens erlaubt, wenn das Kind mindestens 15 Monate alt und 76 cm groß ist. Beide Bedingungen müssen erfüllt sein. Die Mindestgrenze ist jedoch keine Empfehlung zum sofortigen Drehen. Das Kind sollte möglichst bis zum Ende des zugelassenen Größen- oder Gewichtsbereichs rückwärtsgerichtet fahren.

Angewinkelte Beine oder Füße an der Fahrzeuglehne sind normalerweise kein Grund, den Sitz vorzeitig zu drehen. Entscheidend ist, ob Kopfstütze und Gurte noch richtig eingestellt werden können und die auf dem Zulassungslabel genannten Grenzen eingehalten werden.

Sicherheit und Seitenaufprallschutz

Der Mica 360 Pro kombiniert eine stabile Sitzschale mit dem G-CELL-Seitenaufprallschutz. Die Konstruktion soll bei einem seitlichen Unfall Energie aufnehmen und über die Struktur des Sitzes ableiten. Zusätzlich befinden sich AirProtect-Polster in der Kopfstütze.

Das Kind wird mit einem integrierten 5-Punkt-Gurt angeschnallt. Das Gurtsystem verteilt die Rückhaltekräfte auf Schultern, Becken und den Bereich zwischen den Beinen. Die Gurte müssen eng am Körper anliegen und dürfen nicht verdreht sein.

Dicke Winterjacken und Schneeanzüge gehören nicht zwischen Kind und Gurt. Durch die weiche Füllung entsteht zu viel Spiel, obwohl der Gurt scheinbar fest angezogen ist. Das Kind sollte ohne dicke Jacke angeschnallt und anschließend mit einer Decke oder der geöffneten Jacke über dem Gurtsystem warmgehalten werden.

ISOFIX-Basis und Stützfuß

Die Basis ist fest mit dem Mica 360 Pro verbunden. Eine zusätzliche Station muss nicht gekauft werden. Die Befestigung erfolgt ausschließlich über die ISOFIX-Verankerungspunkte und den Stützfuß. Eine Montage mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs ist nicht vorgesehen.

  • ISOFIX-Arme vollständig mit dem Fahrzeug verbinden.
  • Den Kindersitz entsprechend der Anleitung an die Rückenlehne schieben.
  • Den Stützfuß bis zum Fahrzeugboden ausziehen.
  • Kontrollieren, ob sämtliche Anzeigen die richtige Montage bestätigen.
  • Vor der Fahrt prüfen, ob die Sitzschale korrekt eingerastet ist.

Bei Fahrzeugen mit Bodenstaufächern darf der Stützfuß nicht ohne ausdrückliche Freigabe auf dem Deckel stehen. Gegebenenfalls ist ein vom Fahrzeughersteller zugelassener Füllblock erforderlich. Die Fahrzeugtypenliste von Maxi-Cosi und die Bedienungsanleitung des Autos sind deshalb vor dem Kauf zu prüfen.

Sitz- und Ruhepositionen

Der Mica 360 Pro bietet fünf Positionen, die sich in rückwärts- und vorwärtsgerichteter Verwendung einstellen lassen. Für Neugeborene ist die am weitesten zurückgelehnte Position vorgesehen. Es handelt sich dennoch nicht um eine vollständig waagerechte Liegefläche wie bei einer Babywanne.

Die tatsächliche Haltung des Kindes hängt auch von der Neigung der Fahrzeugbank ab. In Autos mit stark ansteigender Rückbank kann die Position aufrechter ausfallen. Eine Einbauprobe mit dem eigenen Fahrzeug und möglichst auch mit dem Kind ist deshalb sinnvoll.

Komfort und Ausstattung

ClimaFlow-Belüftungselemente, atmungsaktive Stoffe und eine gepolsterte Sitzfläche sollen den Komfort auf längeren Fahrten verbessern. Die seitlichen Easy-in-Gurthalter halten die Schultergurte offen, während das Kind in den Sitz gesetzt wird. Kopfstütze und Gurtsystem lassen sich gemeinsam an das Wachstum anpassen.

Der Mica 360 Pro gehört aufgrund der integrierten Basis und der Ausziehmechanik zu den schweren Kindersitzen. Für einen häufigen Wechsel zwischen mehreren Fahrzeugen ist er daher weniger geeignet. Seine Stärke liegt in der dauerhaften Installation in einem Fahrzeug.

Ältere Maxi-Cosi-Mica-Modelle

Maxi-Cosi Mica und Maxi-Cosi Mica Up

Der ursprüngliche Maxi-Cosi Mica war ein drehbarer R129-Kindersitz für Kinder von 40 bis 105 cm. Er besaß eine integrierte ISOFIX-Basis, einen Stützfuß und einen Einsatz für Neugeborene. Der Mica Up war dagegen als Folgesitz für Kinder von 61 bis 105 cm vorgesehen.

Der Unterschied bestand somit nicht lediglich in etwas größeren Innenmaßen. Der zugelassene Größenbereich und die Verwendung ab der Geburt unterschieden sich. Ein separat gekaufter Einsatz erweitert die Zulassung eines Mica Up nicht automatisch auf Neugeborene. Maßgeblich bleiben immer das Zulassungslabel und die Bedienungsanleitung des jeweiligen Sitzes.

Maxi Cosi Mica 360 Grad drehbar

Maxi-Cosi Mica Pro Eco i-Size

Der Mica Pro Eco i-Size folgte auf den ursprünglichen Mica. Er ist für Kinder von 40 bis 105 cm vorgesehen und verfügt über eine 360-Grad-Drehfunktion, fünf Ruhepositionen, ClimaFlow und den weiterentwickelten G-CELL-Seitenaufprallschutz. Die Eco-Care-Bezüge bestehen nach Herstellerangaben aus recycelten Materialien.

Der Mica Pro Eco besitzt jedoch keine ausziehbare SlideTech-Basis. Wer den Sitz nur zur Fahrzeugtür drehen möchte, findet in diesem älteren Modell weiterhin ein komfortables System. Die zusätzliche Ausziehfunktion bietet erst der Mica 360 Pro.

Maxi-Cosi Mica oder AxissFix?

Der AxissFix gehört zu einer älteren Modellgeneration und ist nicht mehr Teil der aktuellen Maxi-Cosi-Kernpalette. Je nach Ausführung war er erst ab 61 cm verwendbar und konnte nur für einen Teil seiner Nutzungsdauer rückwärtsgerichtet eingesetzt werden.

Der Mica 360 Pro ist dagegen ab 40 cm zugelassen und kann bis 105 cm rückwärtsgerichtet verwendet werden. Zusätzlich besitzt er die ausziehbare SlideTech-Basis. Beim Neukauf ist der aktuelle Mica daher dem alten AxissFix vorzuziehen.

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Häufige Fragen zum Maxi-Cosi Mica

Welche Basis benötigt der Maxi-Cosi Mica?

Der Mica 360 Pro besitzt eine fest integrierte ISOFIX-Basis mit Stützfuß. Eine FamilyFix-Basis oder eine andere separate Station wird nicht benötigt und kann mit dem Sitz nicht kombiniert werden. Sitz und Basis lassen sich nicht voneinander trennen.

Kann der Mica ohne ISOFIX befestigt werden?

Nein. Der Mica 360 Pro wird ausschließlich mit den ISOFIX-Verankerungen und dem Stützfuß montiert. Er eignet sich daher nicht für Fahrzeuge oder Sitzplätze ohne freigegebene ISOFIX-Verankerung.

Wie werden die Gurte verlängert?

Zum Lockern des Gurtsystems wird die zentrale Verstelltaste betätigt und gleichzeitig gleichmäßig an beiden Schultergurten gezogen. Die genaue Bedienung kann sich zwischen den Mica-Generationen unterscheiden. Deshalb ist die zum jeweiligen Sitz gehörende Anleitung zu beachten.

Kopfstütze und Schultergurte müssen so eingestellt sein, dass die Gurte auf der vorgeschriebenen Höhe aus der Rückenlehne austreten. Zusatzclips oder nicht vom Hersteller freigegebene Gurtverlängerungen dürfen nicht verwendet werden.

Wie lässt sich der Maxi-Cosi Mica drehen?

Die Drehfunktion wird über den dafür vorgesehenen Griff an der Basis entriegelt. Anschließend lässt sich die Sitzschale zur Fahrzeugtür oder in die zugelassene Fahrposition drehen. Beim Mica 360 Pro kann die Schale zusätzlich auf der SlideTech-Basis nach außen gezogen werden.

Vor der Fahrt muss der Sitz vollständig zurückgeschoben und in rückwärts- oder vorwärtsgerichteter Position eingerastet sein. Eine seitlich zur Tür gedrehte Position ist nur zum Hineinsetzen und Herausnehmen des Kindes bestimmt.

Darf der Mica auf dem Beifahrersitz stehen?

Der Kindersitz darf nur auf einem vom Hersteller freigegebenen Sitzplatz mit geeigneten ISOFIX-Verankerungen und einer zulässigen Aufstellfläche für den Stützfuß verwendet werden. Bei einem rückwärtsgerichteten Kindersitz muss der Frontairbag zuverlässig deaktiviert sein. Die Rückbank ist in der Regel der geeignetere Platz.

Maxi-Cosi-Mica-Bezug waschen

Der Sitzbezug lässt sich abnehmen und entsprechend den Angaben auf dem Pflegeetikett reinigen. Gurte, Gurtschloss und energieabsorbierende Bauteile dürfen nicht in der Waschmaschine gewaschen oder mit aggressiven Reinigungsmitteln behandelt werden.

Ersatz- und Sommerbezüge müssen ausdrücklich für die genaue Mica-Ausführung vorgesehen sein. Bezüge des ursprünglichen Mica, des Mica Pro Eco und des Mica 360 Pro sind aufgrund der unterschiedlichen Konstruktionen nicht automatisch austauschbar.

Wann ist der Maxi-Cosi Mica zu klein?

Der Sitz muss gewechselt werden, sobald das Kind eine der in der Anleitung genannten Größen- oder Gewichtsgrenzen erreicht. Ebenso müssen Kopfstütze und Schultergurte noch korrekt eingestellt werden können. Dass die Beine angewinkelt sind oder die Füße die Rückenlehne berühren, bedeutet nicht automatisch, dass der rückwärtsgerichtete Sitz zu klein geworden ist.

Nach dem Mica folgt ein Kindersitz mit hoher Rückenlehne für größere Kinder. Der Wechsel ist erst möglich, wenn das Kind die Mindestgröße des Folgesitzes erreicht hat und während der gesamten Fahrt zuverlässig mit dem Dreipunktgurt sitzen kann.

Wer steckt hinter Maxi-Cosi?

Maxi-Cosi gehört zu Dorel Juvenile, das wiederum Teil der kanadischen Unternehmensgruppe Dorel Industries ist. Die Marke entwickelt Babyschalen, Kindersitze, Kinderwagen und weitere Produkte für Familien. Maxi-Cosi zählt zu den Herstellern, die früh Kindersitze nach UN-Regelung Nr. 129 auf den Markt gebracht haben.

Fazit zum Maxi-Cosi Mica 360 Pro

Der Mica 360 Pro verbindet eine lange rückwärtsgerichtete Nutzung mit einer 360-Grad-Drehung und einer ausziehbaren Basis. Dadurch eignet er sich besonders für Eltern, die Wert auf eine rückenschonende Bedienung legen und den Kindersitz dauerhaft in einem Fahrzeug installieren möchten.

Vor dem Kauf sollten die Platzverhältnisse, die Fahrzeugfreigabe und mögliche Bodenstaufächer geprüft werden. Wer keine Ausziehfunktion benötigt, kann auch eine einfachere Mica-Ausführung in Betracht ziehen. Der ursprüngliche Mica und der Mica Up sind dagegen ältere Modelle und sollten nicht mit dem aktuellen Mica 360 Pro gleichgesetzt werden.

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Maxi-Cosi RodiFix Kindersitz

Maxi-Cosi RodiFix im Kindersitz Test

Maxi-Cosi RodiFix

Der Maxi-Cosi RodiFix ist ein Kindersitz mit hoher Rückenlehne für größere Kinder. Das aktuelle Spitzenmodell RodiFix Pro² i-Size ist nach UN-Regelung Nr. 129 zugelassen und eignet sich für eine Körpergröße von 100 bis 150 cm. Im ADAC-Kindersitztest vom Mai 2024 erhielt der Sitz die Gesamtnote 2,1 und damit das Urteil „gut“. Zur Ausstattung gehören ISOFIX-Konnektoren, AirProtect-Polster, der G-CELL-Seitenaufprallschutz sowie eine in Höhe und Breite mitwachsende Rückenlehne.

Maxi-Cosi RodiFix Kindersitz
ADAC vergab den RodiFix im Kindersitz-Test die Testnote 2,0. Die AirProtect Technologie und ISOFIX-Befestigungshaken sorgen für optimale Sicherheit. Die leicht verstellbare Kopf- und Schulterstütze sorgt dafür, dass das Kind immer sicher und bequem sitzt, auch wenn es größer wird. Fotos: Hersteller

Aktuelle Maxi-Cosi-RodiFix-Modelle

Unter dem Namen RodiFix bietet Maxi-Cosi inzwischen mehrere Kindersitze für größere Kinder an. Die aktuellen Modelle sind nach UN-Regelung Nr. 129 zugelassen und werden nach der Körpergröße ausgewählt. Sie gehören zur Kategorie der Sitzerhöher mit hoher Rückenlehne.

  • RodiFix Pro² i-Size: umfangreich ausgestattetes Modell mit AirProtect, G-CELL-Seitenaufprallschutz, ClimaFlow und drei Ruhepositionen
  • RodiFix S i-Size: mit AirProtect, G-CELL-Seitenaufprallschutz und verstellbarer Rückenlehne
  • RodiFix M i-Size: einfacheres Modell mit höhenverstellbarer Kopfstütze
  • RodiFix R i-Size: Modell mit G-CELL-Seitenaufprallschutz und ISOFIX-Konnektoren

Welche Varianten in Deutschland erhältlich sind, kann sich ändern. Vor dem Kauf sollten deshalb die genaue Modellbezeichnung und die dazugehörige Ausstattung geprüft werden. Die Bezeichnung „RodiFix“ allein reicht nicht aus, um unterschiedliche Generationen und Varianten eindeutig zu unterscheiden.

Maxi-Cosi RodiFix Pro² i-Size

Der Maxi-Cosi RodiFix Pro² i-Size ist für Kinder von 100 bis 150 cm zugelassen. Das entspricht ungefähr einem Alter von dreieinhalb bis zwölf Jahren. Das Alter dient jedoch nur als Orientierung. Entscheidend ist, dass das Kind die vorgeschriebene Mindestgröße erreicht hat und der Fahrzeuggurt korrekt über Schulter und Becken verläuft.

Der RodiFix Pro² besitzt kein eigenes Gurtsystem. Das Kind wird mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs angeschnallt. Die ISOFIX-Konnektoren verbinden den Kindersitz zusätzlich mit dem Fahrzeug und sorgen dafür, dass er nicht verrutscht. Sie ersetzen den Fahrzeuggurt nicht.

  • zugelassen nach UN-Regelung Nr. 129
  • für eine Körpergröße von 100 bis 150 cm
  • Sicherung des Kindes mit dem Dreipunktgurt
  • ISOFIX-Konnektoren zur Stabilisierung des Sitzes
  • in Höhe und Breite verstellbare Rückenlehne
  • drei Sitz- und Ruhepositionen
  • AirProtect-Polster in der Kopfstütze
  • G-CELL-Seitenaufprallschutz
  • ClimaFlow-Belüftung
  • abnehmbarer und waschbarer Bezug

Sicherheit des RodiFix Pro²

Die hohen Seitenwangen schützen den Kopf-, Schulter- und Beckenbereich. In die Kopfstütze sind die von Maxi-Cosi als AirProtect bezeichneten Polster integriert. Sie sollen den Kopf zusätzlich abstützen und bei einem Seitenaufprall Energie aufnehmen. Der G-CELL-Seitenaufprallschutz ergänzt diese Konstruktion im Schulterbereich.

Entscheidend bleibt der richtige Verlauf des Fahrzeuggurts. Der Schultergurt muss mittig über die Schulter und darf nicht am Hals entlanglaufen. Der Beckengurt soll möglichst tief über dem Becken liegen und darf nicht in den Bauchraum rutschen. Die markierten Gurtführungen helfen beim korrekten Anschnallen.

Der RodiFix Pro² im ADAC-Test

Der Maxi-Cosi RodiFix Pro² wurde im Mai 2024 vom ADAC getestet. Er erhielt die Gesamtnote 2,1 und damit das Urteil „gut“. Der ADAC nennt ein sehr geringes Verletzungsrisiko beim Seitenaufprall und einen guten Gurtverlauf. Beim Frontalaufprall wurde ein durchschnittliches Verletzungsrisiko festgestellt.

Positiv bewerteten die Tester außerdem die einfache Montage, das unkomplizierte Anschnallen des Kindes und das geringe Risiko einer Fehlbedienung. Der Sitz bietet dem Kind ausreichend Platz, benötigt im Fahrzeug aber vergleichsweise wenig Raum. Die Schadstoffprüfung fiel ebenfalls sehr gut aus. Als Schwäche wurde unter anderem die eher dünne Polsterung genannt.

RodiFix richtig im Auto befestigen

Die ISOFIX-Konnektoren des RodiFix werden mit den entsprechenden Verankerungspunkten im Fahrzeug verbunden. Anschließend wird der Sitz entsprechend der Bedienungsanleitung an die Fahrzeuglehne geschoben. Das Kind und der Sitz werden während der Fahrt durch den Dreipunktgurt gesichert.

Bei einigen RodiFix-Ausführungen ist je nach Zulassung auch eine Verwendung ohne ISOFIX möglich. In diesem Fall müssen Kind und Kindersitz mit dem Dreipunktgurt angeschnallt werden. Maßgeblich sind ausschließlich die Anleitung des konkreten Modells und die Fahrzeugfreigabe von Maxi-Cosi.

Ein leerer Kindersitz sollte ebenfalls gesichert werden. Andernfalls kann er bei einer starken Bremsung oder einem Unfall durch das Fahrzeug geschleudert werden. Bei eingerasteten ISOFIX-Konnektoren bleibt der unbesetzte Sitz mit dem Fahrzeug verbunden.

Wann ist das Kind groß genug für den RodiFix?

Aktuelle RodiFix-Modelle sind für Kinder ab 100 cm vorgesehen. Ein Kind sollte nicht allein deshalb in einen größeren Sitz wechseln, weil es das ungefähre Mindestalter erreicht hat. Vor dem Wechsel müssen die Mindestgröße des neuen Sitzes und die Maximalgrenzen des bisherigen Kindersitzes berücksichtigt werden.

Kann das Kind im vorherigen Sitz noch mit dem integrierten 5-Punkt-Gurt oder einem anderen zugelassenen Rückhaltesystem gesichert werden, sollte diese Möglichkeit normalerweise bis zur vorgesehenen Grenze genutzt werden. Voraussetzung für einen Sitz wie den RodiFix ist außerdem, dass das Kind während der gesamten Fahrt aufrecht sitzen bleibt und den Fahrzeuggurt nicht unter dem Arm oder hinter dem Rücken entlangführt.

Höhen- und Breitenverstellung

Beim RodiFix Pro² wächst die Rückenlehne sowohl in der Höhe als auch in der Breite mit. Die Kopfstütze muss so eingestellt werden, dass der Kopf seitlich geschützt bleibt und der Schultergurt korrekt geführt wird. Zwischen Schulter und Unterkante der Kopfstütze darf kein unnötig großer Abstand entstehen.

Die offene Konstruktion ohne störende Armlehnen erleichtert größeren Kindern das Anschnallen. Eltern sollten trotzdem regelmäßig kontrollieren, ob der Gurt vollständig in den vorgesehenen Führungen liegt, nicht verdreht ist und das Gurtschloss sicher eingerastet wurde.

Sitz- und Ruhepositionen

Der RodiFix Pro² bietet drei Positionen, mit denen die Neigung an das Fahrzeug und die gewünschte Sitzhaltung angepasst werden kann. Dabei handelt es sich nicht um eine flache Liegeposition. Die leichte Neigung kann jedoch dazu beitragen, dass das Kind auf längeren Fahrten bequemer sitzt und der Kopf beim Schlafen nicht so leicht nach vorn fällt.

Auch in der geneigten Position müssen die Rückenlehne des Kindersitzes und der Fahrzeugsitz entsprechend der Anleitung zueinander passen. Die Kopfstütze darf nicht durch die Fahrzeugkopfstütze nach vorn gedrückt werden. Ob die Kopfstütze des Autos entfernt oder gedreht werden darf, ergibt sich aus der Fahrzeuganleitung.

Ältere Maxi-Cosi-RodiFix-Modelle

Der ursprüngliche Maxi-Cosi RodiFix sowie RodiFix AirProtect, Rodi XP Fix und weitere ältere Varianten wurden nach der früheren UN ECE Reg. 44 zugelassen. Sie gehören nicht mehr zur aktuellen Modellgeneration. Seit September 2024 dürfen R44-Kindersitze im Handel nicht mehr als Neuware verkauft werden. Bereits vorhandene Sitze nach R44/03 oder R44/04 dürfen grundsätzlich weiterverwendet werden, sofern sie unfallfrei, vollständig und für das Kind sowie das Fahrzeug geeignet sind.

Maxi-Cosi RodiFix AirProtect

Der ältere RodiFix AirProtect war ein Kindersitz der damaligen Gruppen 2 und 3 für Kinder von 15 bis 36 kg. Er wurde mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs verwendet und konnte zusätzlich über ISOFIX-Konnektoren stabilisiert werden. Die AirProtect-Polster in der Kopfstütze gehörten zu seinen wichtigsten Ausstattungsmerkmalen.

Im ADAC-Test erhielt der damalige RodiFix die Gesamtnote 2,0. Dieses Ergebnis gilt ausschließlich für das konkret getestete ältere Modell. Es darf nicht auf den aktuellen RodiFix Pro² oder andere RodiFix-Ausführungen übertragen werden.

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Test: Einbau des Maxi Cosi RodiFix Airprotect

Bezug und Reinigung

Der Bezug eines RodiFix lässt sich zur Reinigung abnehmen. Waschtemperatur und Pflegeprogramm richten sich nach dem Etikett und der Anleitung des jeweiligen Modells. Vor dem Abziehen empfiehlt es sich, die Position der einzelnen Bezugsteile und Befestigungen zu fotografieren. Dadurch lässt sich der Bezug später leichter wieder korrekt anbringen.

Der Kindersitz darf nur mit dem für dieses Modell vorgesehenen Originalbezug verwendet werden. Der Bezug ist Bestandteil der geprüften Konstruktion. Beschädigte Schaumstoffteile, Gurtführungen oder Seitenpolster dürfen nicht durch universelle Zubehörteile ersetzt werden.

Sommerbezug für den Maxi-Cosi RodiFix

Für einige RodiFix-Modelle bietet Maxi-Cosi passende Sommerbezüge an. Sie werden über den normalen Sitzbezug gezogen, nehmen Feuchtigkeit auf und schützen den Originalbezug vor Verschmutzungen. Ein Sommerbezug muss ausdrücklich für die genaue Modellgeneration freigegeben sein.

Bezüge des RodiFix AirProtect oder Rodi XP Fix passen nicht automatisch auf einen RodiFix Pro² i-Size. Selbst ähnlich aussehende Sitze können sich bei Kopfstütze, Seitenwangen und Befestigungspunkten unterscheiden. Vor dem Kauf sollte deshalb die vollständige Modellbezeichnung auf dem Typenschild kontrolliert werden.

Gebrauchten RodiFix kaufen?

Ein gebrauchter Kindersitz sollte nur aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. Seine Unfallfreiheit muss zweifelsfrei feststehen. Sitzschale, Rückenlehne, Kopfstütze, ISOFIX-Konnektoren und Gurtführungen dürfen nicht beschädigt oder unvollständig sein. Außerdem sollten Zulassungslabel und Bedienungsanleitung vorhanden sein.

Bei älteren RodiFix-Modellen ist zu bedenken, dass Ersatzbezüge und andere Originalteile möglicherweise nicht mehr erhältlich sind. Ein aktueller RodiFix nach UN-Regelung Nr. 129 ist beim Neukauf daher gegenüber einem alten R44-Modell vorzuziehen.

Fazit zum Maxi-Cosi RodiFix

Der RodiFix Pro² i-Size ist ein aktueller Kindersitz mit Rückenlehne für Kinder von 100 bis 150 cm. Er verbindet eine einfache Sicherung mit dem Fahrzeuggurt mit zusätzlicher ISOFIX-Stabilisierung. AirProtect, G-CELL, die mitwachsende Rückenlehne und drei Ruhepositionen ergänzen die Ausstattung.

Mit der ADAC-Gesamtnote 2,1 aus dem Jahr 2024 bietet der RodiFix Pro² ein aktuelles und nachvollziehbares Testergebnis. Beim Kauf muss dennoch darauf geachtet werden, welche RodiFix-Ausführung angeboten wird. Testergebnisse, Bezüge und Ausstattungsangaben älterer Modelle gelten nicht automatisch für die aktuelle Generation.

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Maxi Cosi Titan Kindersitz

Maxi-Cosi Titan im Kindersitz Test

Maxi-Cosi Titan Kindersitz

Der Maxi-Cosi Titan ist ein mitwachsender Kindersitz für mehrere Altersstufen. Das aktuelle Modell Titan Pro² i-Size ist nach UN R129 zugelassen und kann von 76 bis 150 cm verwendet werden. Das entspricht ungefähr einem Alter von 15 Monaten bis zwölf Jahren. Kleinere Kinder werden mit dem integrierten 5-Punkt-Gurt gesichert. Später erfolgt der Wechsel zum Dreipunktgurt des Fahrzeugs.

Der Maxi Cosi Titan Auto Kindersitz wird mittels Isofix befestigt
Der Maxi Cosi Titan Kindersitz wird mittels Isofix befestigt. Zwischen den einzelnen Titan Kindersitze gibt es einige Unterschiede. Fotos: Hersteller

Ist der Maxi-Cosi Titan noch erhältlich?

Ja, die Titan-Modellreihe wird weiterhin angeboten. Das aktuelle Modell trägt die vollständige Bezeichnung Maxi-Cosi Titan Pro² i-Size. Der ursprüngliche Titan und die älteren Ausführungen Titan Pro und Titan Plus wurden noch nach der gewichtsbasierten UN ECE R44 zugelassen und gehören nicht mehr zum aktuellen Sortiment.

Beim Kauf sollte auf die genaue Modellbezeichnung geachtet werden. Der aktuelle Titan Pro² i-Size unterscheidet sich hinsichtlich Zulassung, Größenbereich und Ausstattung deutlich von den früheren Titan-Modellen.

Maxi-Cosi Titan Pro² i-Size

Der Titan Pro² i-Size ist für Kinder von 76 bis 150 cm zugelassen. Das Kind muss mindestens 15 Monate alt sein. Der Sitz wird ausschließlich in Fahrtrichtung verwendet und besitzt eine fest integrierte ISOFIX-Befestigung. Eine separate Basisstation ist nicht erforderlich.

Bis zu einer Körpergröße von 105 cm und einem Gewicht von maximal 18 kg wird das Kind mit dem integrierten 5-Punkt-Gurt angeschnallt. In dieser Nutzungsphase muss der Kindersitz mit ISOFIX und Top Tether am Fahrzeug befestigt werden.

Ab ungefähr 100 cm kann auf den Dreipunktgurt des Fahrzeugs gewechselt werden. Spätestens beim Erreichen von 105 cm oder 18 kg muss der interne 5-Punkt-Gurt in der Rückenlehne verstaut werden. Anschließend kann der Sitz bis zu einer Körpergröße von 150 cm verwendet werden.

  • zugelassen nach UN R129
  • für Kinder von 76 bis 150 cm
  • frühestens ab 15 Monaten verwendbar
  • ausschließlich vorwärtsgerichtete Nutzung
  • integrierter 5-Punkt-Gurt bis 105 cm und maximal 18 kg
  • anschließend Sicherung mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs
  • integrierte ISOFIX-Konnektoren
  • Top Tether für die Nutzung mit dem 5-Punkt-Gurt
  • elf Positionen für die Kopfstütze
  • vier Ruhepositionen für kleinere Kinder
  • Gewicht: ungefähr 12,5 kg

Einbau mit ISOFIX und Top Tether

Bei Kindern von 76 bis 105 cm wird der Titan Pro² i-Size über die ISOFIX-Konnektoren fest mit dem Fahrzeug verbunden. Zusätzlich muss der Top Tether am dafür vorgesehenen Verankerungspunkt befestigt und gespannt werden. Dieser dritte Befestigungspunkt reduziert die Vorwärtsbewegung des Sitzes bei einem Unfall.

Der Top Tether darf ausschließlich an der dafür gekennzeichneten Verankerung befestigt werden. Gepäckösen oder andere Befestigungspunkte im Kofferraum sind nicht geeignet. Wo sich der richtige Punkt befindet, ist in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs beschrieben.

Nutzung mit dem Dreipunktgurt

Nach dem Wechsel zum Fahrzeuggurt werden Kind und Sitz durch den Dreipunktgurt gesichert. Die ISOFIX-Konnektoren können weiterhin verwendet werden und stabilisieren den Sitz zusätzlich. In dieser Größenstufe ist je nach Fahrzeugfreigabe auch eine Nutzung ohne ISOFIX möglich.

Der Schultergurt muss durch die Führung an der Kopfstütze verlaufen und mittig über der Schulter liegen. Der Beckengurt soll möglichst tief über dem Becken geführt werden. Beide Gurtteile müssen straff anliegen und dürfen nicht verdreht sein.

Sicherheitsausstattung

Der Titan Pro² i-Size verfügt über den integrierten G-CELL-Seitenaufprallschutz. Diese Struktur soll auftretende Kräfte über die Seitenteile des Sitzes verteilen. In der Kopfstütze befinden sich zusätzlich AirProtect-Polster, die den Kopf schützen und gleichzeitig seitlich abstützen sollen.

Der gepolsterte 5-Punkt-Gurt hält kleinere Kinder an Schultern, Hüfte und Becken im Sitz. Die magnetischen Easy-in-Schulterpolster lassen sich seitlich an der Kopfstütze fixieren. Dadurch bleiben die Gurte beim Hineinsetzen des Kindes geöffnet.

Komfort und Bedienung

Die Kopfstütze lässt sich in elf Positionen an die Körpergröße des Kindes anpassen. Für kleinere Kinder stehen vier unterschiedlich geneigte Sitz- und Ruhepositionen zur Verfügung. Die Verstellung erfolgt über einen Griff an der Vorderseite des Sitzes.

ClimaFlow-Elemente, atmungsaktive Stoffe und Belüftungsbereiche sollen die Luftzirkulation verbessern. Der Bezug ist abnehmbar. Bei der Reinigung müssen die Pflegehinweise am Bezug und in der Bedienungsanleitung beachtet werden.

Der Titan Pro² i-Size im Kindersitztest

Die geprüfte Ausführung Titan Pro i-Size wurde im Gemeinschaftstest von ADAC und Stiftung Warentest im Herbst 2022 untersucht. Sie erhielt eine Vier-Sterne-Bewertung des ADAC und wurde als vergleichsweise sicherer mitwachsender R129-Sitz mit internem Gurtsystem eingeordnet.

Das Testergebnis bezieht sich auf das konkret geprüfte Modell. Es darf nicht rückwirkend auf den ursprünglichen Titan, Titan Pro oder Titan Plus nach UN ECE R44 übertragen werden. Ebenso sollte beim Kauf geprüft werden, ob das angebotene Modell tatsächlich die Bezeichnung Titan Pro² i-Size trägt.

Vorteile und Nachteile des Maxi-Cosi Titan Pro²

Vorteile

  • lange Nutzungsdauer von 76 bis 150 cm
  • Zulassung nach UN R129
  • integrierte ISOFIX-Konnektoren
  • 5-Punkt-Gurt für kleinere Kinder
  • kein separater Kauf einer Basisstation notwendig
  • G-CELL- und AirProtect-Seitenaufprallschutz
  • magnetischer Easy-in-Gurt
  • verstellbare Kopfstütze und Ruhepositionen
  • atmungsaktive ClimaFlow-Ausstattung

Nachteile

  • ausschließlich vorwärtsgerichtet verwendbar
  • für die erste Nutzungsphase werden ISOFIX und Top Tether benötigt
  • mit ungefähr 12,5 kg vergleichsweise schwer
  • kein Sitzverkleinerer für eine Verwendung ab der Geburt
  • Ruheposition nicht in jedem Fahrzeug gleich stark ausgeprägt

Ist der Titan Pro² direkt nach der Babyschale geeignet?

Der Titan Pro² i-Size darf frühestens ab 15 Monaten und einer Körpergröße von 76 cm verwendet werden. Er ist nicht ab der Geburt zugelassen. Die frühere Behauptung, der Titan könne zusammen mit einem Sitzverkleinerer ab der Geburt genutzt werden, ist falsch.

Auch wenn ein Kind die gesetzlichen Mindestvoraussetzungen erfüllt, muss nicht sofort in den Titan gewechselt werden. Ein rückwärtsgerichteter Kleinkindsitz bietet bei einem Frontalaufprall in der Regel einen besseren Schutz für Kopf und Nacken. Kinder sollten deshalb möglichst lange rückwärtsgerichtet fahren.

Ältere Maxi-Cosi-Titan-Modelle

Der ursprüngliche Maxi-Cosi Titan sowie Titan Pro und Titan Plus wurden nach UN ECE R44/04 für 9 bis 36 kg zugelassen. Sie gehören nicht mehr zum aktuellen Neuwarenprogramm. Seit September 2024 dürfen entsprechende R44-Sitze in der EU nicht mehr neu in den Handel gebracht werden.

Maxi-Cosi Titan

Der ursprüngliche Titan war ein vorwärtsgerichteter Sitz für die früheren Gruppen 1, 2 und 3. Kleinere Kinder wurden mit dem internen 5-Punkt-Gurt gesichert. Später erfolgte der Wechsel zum Dreipunktgurt des Fahrzeugs. In der ersten Nutzungsphase waren ISOFIX und Top Tether erforderlich.

Maxi-Cosi Titan Pro

Der Titan Pro ergänzte die Baureihe um eine umfangreichere Polsterung und ein Easy-in-Gurtsystem. Er darf nicht mit dem aktuellen Titan Pro² i-Size verwechselt werden. Die fehlende Bezeichnung „i-Size“ beziehungsweise „Pro²“ weist auf eine ältere Generation hin.

Maxi-Cosi Titan Plus

Der Titan Plus war eine weitere Komfortausführung der früheren R44-Baureihe. Je nach Variante gehörten eine zusätzliche Polsterung, Belüftungselemente und erweiterte Seitenaufprallkomponenten zur Ausstattung. Auch dieses Modell ist ausgelaufen.

Zubehör für den Maxi-Cosi Titan

  • Rücksitzschoner
  • Sommerbezug für das genaue Titan-Modell
  • Getränkehalter, sofern vom Hersteller freigegeben
  • Gurtschlosshalter beziehungsweise Originalersatzteile

Ein Fußsack ist für einen vorwärtsgerichteten Kindersitz dieser Größenklasse in der Regel nicht erforderlich. Dicke Kleidung oder stark gepolsterte Einlagen dürfen nicht zwischen Kind und Gurtsystem liegen. Zubehör sollte nur verwendet werden, wenn es ausdrücklich für das genaue Modell freigegeben ist.

Worauf beim Kauf achten?

  • Modell: Das aktuelle Modell heißt Titan Pro² i-Size.
  • Körpergröße: Der Sitz ist für 76 bis 150 cm zugelassen.
  • Mindestalter: Das Kind muss mindestens 15 Monate alt sein.
  • Fahrtrichtung: Der Titan wird ausschließlich vorwärtsgerichtet verwendet.
  • Fahrzeug: ISOFIX und Top Tether müssen für die erste Nutzungsphase vorhanden sein.
  • Platzbedarf: Den Sitz vor dem Kauf im eigenen Fahrzeug ausprobieren.
  • Gurtverlauf: Kopfstütze und Gurte müssen sich korrekt an das Kind anpassen lassen.
  • Gebrauchtkauf: Nur einen unfallfreien, vollständigen Sitz mit bekannter Vorgeschichte kaufen.

Fazit zum Maxi-Cosi Titan

Der aktuelle Titan Pro² i-Size begleitet Kinder von 76 bis 150 cm. In der ersten Nutzungsphase bietet er einen integrierten 5-Punkt-Gurt; für größere Kinder wird er zum Kindersitz mit Rückenlehne und Fahrzeuggurt umgebaut. ISOFIX, Top Tether, G-CELL, AirProtect und der Easy-in-Gurt gehören zu den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen.

Die lange Nutzungsdauer ist praktisch, allerdings fährt das Kind von Beginn an vorwärtsgerichtet. Für ein erst 15 Monate altes Kind kann ein länger rückwärtsgerichtet nutzbarer Folgesitz die bessere Wahl sein. Vor der Kaufentscheidung sollte der Sitz deshalb gemeinsam mit dem Kind im eigenen Fahrzeug ausprobiert werden.

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Maxi Cosi Pearl

maxi-cosi perl

Der Maxi-Cosi Pearl Kindersitz im Test

Unter dem Namen Maxi-Cosi Pearl bietet der Hersteller verschiedene Kleinkindsitze für die Zeit nach der Babyschale an. Aktuelle Modelle wie Pearl 360 Pro, Pearl 360 und Pearl S sind nach UN R129 zugelassen und können bis zu einer Körpergröße von 105 cm rückwärtsgerichtet verwendet werden. Die Sitze benötigen jeweils eine passende ISOFIX-Basis. Welche Basis verwendet werden darf, hängt von der genauen Pearl-Ausführung ab.

Der Maxi Cosi Pearl Kindersitz im Test
Der Maxi-Cosi Pearl wird mit einem Klick auf seinen Sockel aufgesetzt. Ohne Base-Sockel ist eine Montage des Autokindersitzes nicht möglich. Die Gurte bleiben für das einfache Hineinsetzen des Kindes mit „Easy-out“ offen. Fotos: Hersteller

Aktuelle Maxi-Cosi-Pearl-Modelle

Der ursprüngliche Maxi-Cosi Pearl gehörte zur früheren Kindersitzgruppe 1 und konnte ausschließlich vorwärtsgerichtet verwendet werden. Die aktuellen Pearl-Modelle werden dagegen nach der Körpergröße eingeteilt. Sie lassen sich rückwärtsgerichtet und später bei Bedarf auch vorwärtsgerichtet nutzen.

Eine vorwärtsgerichtete Verwendung ist nach UN R129 frühestens ab einem Alter von 15 Monaten und einer Körpergröße von 76 cm erlaubt. Das bedeutet nicht, dass der Sitz zu diesem Zeitpunkt gedreht werden muss. Für Kopf und Nacken eines Kleinkindes ist es in der Regel sicherer, möglichst lange rückwärtsgerichtet zu fahren.

Maxi-Cosi Pearl 360 Pro

Der Maxi-Cosi Pearl 360 Pro ist das umfangreichste aktuelle Modell der Pearl-Familie. Er wird auf der separat erhältlichen FamilyFix 360 Pro befestigt. Die Basis ermöglicht nicht nur eine Drehung zur Fahrzeugtür, sondern besitzt zusätzlich die SlideTech-Funktion. Damit lässt sich der Sitz in Richtung der geöffneten Tür herausziehen.

Maxi-Cosi Perl raspberry red
Der ADAC testete 2010 den Maxi-Cosi Pearl + mit FamilyFix und kam zur Testnote „Gut“. Dieses gute Testurteil erreichte der Autokindersitz jedoch nur in Kombination mit der FamilyFix.

Ohne Neugeboreneneinlage ist der Pearl 360 Pro für Kinder von 61 bis 105 cm vorgesehen. Mit der separat erhältlichen und ausdrücklich freigegebenen Einlage kann er bereits ab der Geburt verwendet werden. Das zulässige Körpergewicht endet bei 18 kg.

Zur Ausstattung gehören fünf Ruhepositionen, eine mehrfach verstellbare Kopfstütze und das Easy-in-Gurtsystem. Die Gurte bleiben geöffnet, während das Kind in den Sitz gesetzt wird. G-CELL-Seitenaufprallschutz und ClimaFlow-Belüftung ergänzen die Ausstattung.

  • ohne Neugeboreneneinlage für 61 bis 105 cm
  • mit freigegebener Einlage ab der Geburt verwendbar
  • maximales Körpergewicht 18 kg
  • nur mit FamilyFix 360 Pro verwendbar
  • 360-Grad-Drehfunktion
  • SlideTech-Ausziehfunktion
  • fünf Ruhepositionen
  • verstellbare Kopfstütze
  • Easy-in-Gurtsystem
  • G-CELL-Seitenaufprallschutz
  • ClimaFlow-Belüftung

Maxi-Cosi Pearl 360

Der Maxi-Cosi Pearl 360 ist Teil des 360-Familiensystems und wird auf der FamilyFix 360 befestigt. Der Sitz kann von 61 bis 105 cm beziehungsweise ungefähr ab drei Monaten bis vier Jahre verwendet werden. Das maximale Körpergewicht beträgt 17,4 kg. Mit der separat erhältlichen Neugeboreneneinlage ist eine Nutzung ab der Geburt möglich.

Über den Drehgriff der FamilyFix 360 lässt sich der Sitz zur Fahrzeugtür drehen. Eine Ausziehfunktion wie beim Pearl 360 Pro ist nicht vorhanden. Der Sitz bietet mehrere Ruhepositionen, einen höhenverstellbaren 5-Punkt-Gurt und ClimaFlow-Elemente für die Luftzirkulation.

  • für 61 bis 105 cm
  • maximales Körpergewicht 17,4 kg
  • mit passender Einlage ab der Geburt nutzbar
  • nur mit FamilyFix 360 verwendbar
  • 360-Grad-Drehfunktion
  • keine SlideTech-Ausziehfunktion
  • mehrere Ruhepositionen
  • G-CELL-Seitenaufprallschutz
  • ClimaFlow-Belüftung

Maxi-Cosi Pearl S

Der Maxi-Cosi Pearl S gehört zum günstigeren S-Familiensystem. Er wird ausschließlich auf der FamilyFix S befestigt. Ohne Neugeboreneneinsatz ist der Kindersitz für 61 bis 105 cm und maximal 18 kg vorgesehen. Mit der separat erhältlichen Einlage kann er bereits ab der Geburt verwendet werden.

Anders als Pearl 360 und Pearl 360 Pro lässt sich der Pearl S nicht zur Tür drehen. Auch eine SlideTech-Ausziehfunktion ist nicht vorhanden. Der Sitz kann rückwärtsgerichtet und ab den zulässigen Mindestgrenzen vorwärtsgerichtet genutzt werden.

  • für 61 bis 105 cm
  • maximales Körpergewicht 18 kg
  • mit passender Neugeboreneneinlage ab der Geburt verwendbar
  • ausschließlich mit FamilyFix S nutzbar
  • keine Drehfunktion
  • keine Ausziehfunktion
  • fünf Ruhepositionen
  • Easy-in-Gurthaken
  • G-CELL-Seitenaufprallschutz
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Pearl 360 Pro, Pearl 360 oder Pearl S?

  • Pearl 360 Pro: dreh- und ausziehbar; benötigt die FamilyFix 360 Pro
  • Pearl 360: drehbar, aber nicht ausziehbar; benötigt die FamilyFix 360
  • Pearl S: weder dreh- noch ausziehbar; benötigt die FamilyFix S

Der Pearl 360 Pro bietet den größten Bedienkomfort. Durch die Ausziehfunktion muss das Kind nicht so weit in das Fahrzeug hineingehoben werden. Das kann bei niedrigen Autos oder Rückenproblemen hilfreich sein. Der Pearl 360 ist die Alternative, wenn eine Drehfunktion ausreicht. Der Pearl S eignet sich für Familien, die auf Dreh- und Ausziehfunktionen verzichten können.

Ist bereits eine Basisstation vorhanden, muss deren genaue Bezeichnung kontrolliert werden. FamilyFix 360 Pro, FamilyFix 360 und FamilyFix S sind eigenständige Systeme und nicht untereinander austauschbar.

Welche Babyschale passt vor dem Pearl?

Die aktuellen Pearl-Modelle sind Teil unterschiedlicher Familiensysteme. Die Basis kann zunächst mit einer kompatiblen Babyschale und später mit dem dazugehörigen Pearl verwendet werden:

  • FamilyFix 360 Pro: unter anderem für Pebble 360 Pro, Pebble 360 Pro² und Pearl 360 Pro
  • FamilyFix 360: unter anderem für Pebble 360, Coral 360 und Pearl 360
  • FamilyFix S: für Pebble S und Pearl S

Nicht jede Babyschale mit dem Namen Pebble passt auf jede FamilyFix-Basis. Die Freigabe muss anhand der aktuellen Herstellerangaben überprüft werden. Ältere Modelle wie Pebble, Pebble Plus oder Pebble Pro verwenden andere Basisstationen.

Einbau und Bedienung

Die aktuellen Pearl-Kindersitze können nicht mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs befestigt werden. Sie benötigen die jeweils vorgeschriebene ISOFIX-Basis mit Stützfuß. Die ISOFIX-Rastarme verbinden die Basis mit dem Fahrzeug. Der Stützfuß verhindert eine übermäßige Drehbewegung bei einem Unfall.

Kontrollanzeigen müssen bestätigen, dass ISOFIX-Arme, Stützfuß und Kindersitz korrekt eingerastet sind. Bei einem Fahrzeug mit Bodenstaufächern ist zu prüfen, ob der Stützfuß darauf stehen darf. Nicht jedes Staufach ist für die auftretenden Kräfte ausgelegt.

Das Kind wird mit dem integrierten 5-Punkt-Gurt angeschnallt. Die Gurte müssen körpernah anliegen und dürfen nicht verdreht sein. Dicke Winterjacken gehören nicht zwischen Kind und Gurt. Sie erzeugen bei einem Unfall gefährlichen Spielraum.

Rückwärtsgerichtet bis vier Jahre

Pearl 360 Pro, Pearl 360 und Pearl S können bis 105 cm rückwärtsgerichtet verwendet werden. Bei einem Frontalaufprall wird der Körper in dieser Position in die schützende Sitzschale gedrückt. Die auftretenden Kräfte verteilen sich über Rücken und Kopf, wodurch der empfindliche Nacken weniger belastet wird.

Vorwärtsgerichtet dürfen die Sitze frühestens ab 15 Monaten und 76 cm verwendet werden. Angewinkelte Beine oder Füße an der Fahrzeuglehne sind kein Grund, den Sitz vorzeitig zu drehen. Empfehlenswert ist eine möglichst lange rückwärtsgerichtete Nutzung.

Aktuelle Pearl-Modelle im Test

Testergebnisse gelten immer nur für die genaue Modell- und Basiskombination. Der ursprüngliche Pearl wurde 2010 zusammen mit der damaligen FamilyFix getestet. Dieses Ergebnis lässt sich nicht auf Pearl 360, Pearl 360 Pro oder Pearl S übertragen.

Maxi-Cosi 63300080 - Family Fix base schwarz
Die Isofix-Halterung „FamilyFix“ passt für den Maxi-Cosi CabrioFix (Gruppe 0+, 0-13 kg) sowie dem Maxi-Cosi Pearl (Gruppe 1, 9-18 kg)

Beim Vergleich von Testergebnissen muss außerdem das Prüfjahr berücksichtigt werden. Die Testkriterien von ADAC und Stiftung Warentest werden regelmäßig verändert und verschärft. Ein aktueller Sitz mit einer scheinbar schlechteren Gesamtnote kann deshalb nicht ohne Weiteres als unsicherer gelten als ein deutlich älteres Modell.

Wie lange ist ein Maxi-Cosi Pearl nutzbar?

Die aktuellen Pearl-Modelle können bis zu einer Körpergröße von 105 cm verwendet werden. Zusätzlich gilt die jeweilige Gewichtsgrenze von 17,4 beziehungsweise 18 kg. Der Sitz muss ausgetauscht werden, sobald eine dieser Grenzen erreicht ist.

Auch die Position der Kopfstütze und der Schultergurte muss passen. Die Gurte sollen auf Höhe der Schultern aus der Rückenlehne kommen. Reicht die höchste Einstellung nicht mehr aus, ist der Sitz zu klein.

Welche Station passt zum Maxi-Cosi Pearl?

Die Bezeichnung „FamilyFix“ allein reicht nicht aus, um die Kompatibilität zu bestimmen. Maxi-Cosi hat im Laufe der Jahre mehrere technisch unterschiedliche Basisstationen angeboten.

  • Pearl 360 Pro: FamilyFix 360 Pro
  • Pearl 360: FamilyFix 360
  • Pearl S: FamilyFix S
  • ursprünglicher Pearl: ursprüngliche FamilyFix
  • 2wayPearl: 2wayFix
  • Pearl Pro 2 i-Size: je nach Ausführung FamilyFix3 beziehungsweise 3wayFix

Basisstationen dürfen niemals allein aufgrund eines ähnlich klingenden Namens kombiniert werden. Maßgeblich sind die Bedienungsanleitung, das Typenschild und die aktuelle Kompatibilitätsliste von Maxi-Cosi.

Ist der Maxi-Cosi Pearl ein Reboarder?

Die Antwort hängt von der Modellgeneration ab. Pearl 360 Pro, Pearl 360 und Pearl S können rückwärtsgerichtet verwendet werden und sind damit Reboarder. Der ursprüngliche Maxi-Cosi Pearl aus dem Jahr 2010 war dagegen ausschließlich vorwärtsgerichtet.

Auch 2wayPearl, Pearl Pro und Pearl Pro 2 konnten je nach genauer Ausführung rückwärtsgerichtet verwendet werden. Diese älteren Modelle benötigen jedoch jeweils die dazugehörige Basisstation.

Maxi-Cosi Perl - unterschiedliche Dessins

Bild
DessinBlack crystalBlack ravenConcrete greyConfettiEarth brown
Bild
DessinRaspberry redRiver blueRobin redTotal blackWalnut brown

Bezug und Reinigung

Die Bezüge aktueller Pearl-Kindersitze können entsprechend den Pflegehinweisen des Herstellers abgenommen und bei maximal 30 Grad gewaschen werden. Die genaue Vorgehensweise unterscheidet sich je nach Modell. Vor dem Abziehen sollte deshalb die zum Sitz gehörende Anleitung gelesen werden.

  1. Gurtschloss öffnen und gegebenenfalls vorhandene Einlagen herausnehmen.
  2. Befestigungen des Bezugs entsprechend der Anleitung lösen.
  3. Bezug vorsichtig von Kopfstütze und Sitzschale abziehen.
  4. Darauf achten, Gurte und Polster nicht zu beschädigen.
  5. Bezug im Schonwaschgang bei höchstens 30 Grad waschen.
  6. Bezug vollständig an der Luft trocknen lassen.
  7. Alle Teile exakt nach der Bedienungsanleitung montieren.

Gurte und Gurtschloss dürfen nicht in die Waschmaschine oder vollständig in Wasser eingeweicht werden. Sie lassen sich mit einem feuchten Tuch und milder Seifenlösung reinigen. Aggressive Reinigungsmittel können das Material beschädigen.

Welcher Kindersitz folgt auf den Pearl?

Nach dem Pearl benötigt das Kind einen Kindersitz mit Rückenlehne für den Größenbereich von ungefähr 100 bis 150 cm. Bei Maxi-Cosi kommen dafür beispielsweise RodiFix Pro² i-Size und RodiFix S i-Size infrage. Das Kind wird darin mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs angeschnallt.

Ein Wechsel darf erst erfolgen, wenn das Kind die Mindestgröße des Folgesitzes erreicht hat und während der gesamten Fahrt aufrecht sitzen kann. Der Pearl sollte nicht vorzeitig ersetzt werden, nur weil das Kind die Füße an der Fahrzeuglehne abstützt.

Ältere Maxi-Cosi-Pearl-Modelle

Der ursprüngliche Pearl, 2wayPearl, Pearl Pro, Pearl Pro 2 i-Size und Pearl Smart i-Size gehören zu früheren Modellgenerationen. Sie sind nicht mit den aktuellen Sitzen Pearl 360 Pro, Pearl 360 oder Pearl S gleichzusetzen.

Der ursprüngliche Maxi-Cosi Pearl

Der ursprüngliche Pearl war ein vorwärtsgerichteter Kindersitz der Gruppe 1 für Kinder von 9 bis 18 kg. Er konnte ausschließlich auf der damaligen FamilyFix befestigt werden. Eine Montage mit dem Fahrzeuggurt war nicht möglich. Der ADAC bewertete die Kombination aus Pearl und FamilyFix 2010 mit „gut“.

Maxi-Cosi 2wayPearl

Der 2wayPearl war ein früher i-Size-Kindersitz, der rückwärts- oder vorwärtsgerichtet verwendet werden konnte. Er benötigte die 2wayFix-Basis. Diese Kombination darf nicht mit der aktuellen FamilyFix 360 verwechselt werden.

Pearl Pro und Pearl Pro 2 i-Size

Pearl Pro, Pearl Pro 2 i-Size und verwandte Modelle wurden auf älteren FamilyFix- beziehungsweise 3wayFix-Basen befestigt. Die genaue Freigabe unterscheidet sich je nach Modelljahr. Vor einer weiteren Verwendung müssen deshalb Typenschild und Bedienungsanleitung kontrolliert werden.

Seit September 2024 dürfen Sitze nach der früheren UN ECE Reg. 44 nicht mehr als Neuware in Verkehr gebracht werden. Bereits vorhandene Modelle nach R44/03 oder R44/04 dürfen grundsätzlich weiterverwendet werden, sofern sie unfallfrei, vollständig und weiterhin für Kind und Fahrzeug geeignet sind.

Worauf beim Kauf achten?

  • Modellbezeichnung: Pearl 360 Pro, Pearl 360 und Pearl S nicht miteinander verwechseln.
  • Basisstation: Nur die ausdrücklich freigegebene FamilyFix verwenden.
  • Größenbereich: Mindest- und Höchstgröße des Kindes beachten.
  • Gewichtsgrenze: Je nach Modell 17,4 oder 18 kg.
  • Fahrzeug: ISOFIX, Stützfuß und Platzbedarf vor dem Kauf prüfen.
  • Fahrtrichtung: Das Kind möglichst bis 105 cm rückwärtsgerichtet transportieren.
  • Neugeborene: Nur mit der exakt zum Modell passenden Einlage befördern.
  • Gebrauchtkauf: Nur einen unfallfreien, vollständigen Sitz mit nachvollziehbarer Vorgeschichte kaufen.

Fazit zu Maxi-Cosi Pearl

Die aktuelle Pearl-Modellfamilie bietet drei unterschiedliche Systeme. Der Pearl 360 Pro besitzt eine Dreh- und Ausziehfunktion, der Pearl 360 lässt sich drehen, aber nicht herausziehen. Der Pearl S verzichtet auf beide Funktionen und stellt die einfachere Systemlösung dar.

Alle drei Modelle können bis zu einer Körpergröße von 105 cm rückwärtsgerichtet verwendet werden. Entscheidend ist, die exakt passende Basisstation auszuwählen und vor dem Kauf zu prüfen, ob Sitz, Stützfuß und Platzbedarf zum eigenen Fahrzeug passen.

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