Reboarder-Kindersitze
Ein Reboarder ist ein rückwärtsgerichteter Kindersitz für Babys und Kleinkinder. Bei einem Frontalaufprall wird das Kind in die Sitzschale gedrückt, sodass sich die Belastung großflächig über Kopf, Rücken und Schultern verteilt. Das kann den empfindlichen Hals- und Nackenbereich deutlich besser schützen als eine frühzeitige vorwärtsgerichtete Sitzposition. Nach der UN-Regelung Nr. 129 müssen Kinder mindestens bis zum Alter von 15 Monaten rückwärtsgerichtet gesichert werden. Sicherheitsexperten empfehlen jedoch, diese Fahrtrichtung möglichst deutlich länger beizubehalten.

Das erwartet Sie in unserem Ratgeber:
Was ist ein Reboarder?
Der Begriff Reboarder bezeichnet einen Kindersitz, in dem das Kind entgegen der Fahrtrichtung sitzt. Anders als eine herausnehmbare Babyschale verbleibt ein klassischer Reboarder meistens dauerhaft im Fahrzeug. Er bietet mehr Platz und kann je nach Modell bis zu einer Körpergröße von 105, 125 oder 125 cm bei einer zusätzlichen Gewichtsgrenze verwendet werden.
Einige Sitze sind ausschließlich rückwärtsgerichtet nutzbar. Andere Modelle können zur Fahrzeugtür gedreht oder später auch in Fahrtrichtung verwendet werden. Eine vorhandene Drehfunktion bedeutet nicht, dass das Kind frühzeitig vorwärtsfahren sollte. Solange die Zulassungsgrenzen des Sitzes eingehalten werden und das Kind hineinpasst, ist die rückwärtsgerichtete Position vorzuziehen.
Warum ist rückwärtsgerichtetes Fahren sicherer?
Bei einem Frontalaufprall wird ein vorwärtsgerichtet sitzendes Kind zunächst vom Gurtsystem am Oberkörper zurückgehalten. Der Kopf bewegt sich jedoch weiter nach vorn. Dadurch wirken hohe Kräfte auf Hals und Nacken. Bei kleinen Kindern ist das besonders kritisch, weil ihr Kopf im Verhältnis zum Körper schwer und die Halsmuskulatur noch nicht vollständig entwickelt ist.
In einem Reboarder werden Kopf, Rücken und Schultern von der Sitzschale aufgefangen. Die Kräfte verteilen sich über eine größere Fläche, während Kopf und Oberkörper gemeinsam abgebremst werden. Das reduziert insbesondere bei einem Frontalaufprall die Belastung des Nackenbereichs.
Auch bei einem Seitenaufprall hängt der Schutz nicht allein von der Fahrtrichtung ab. Entscheidend sind die Konstruktion des konkreten Sitzes, seine Seitenwangen, die Position der Kopfstütze, der korrekte Einbau und die richtige Einstellung des Gurtsystems. Reboarder schneiden deshalb nicht grundsätzlich schlechter bei einem Seitenaufprall ab.
Wie lange sollte ein Kind rückwärtsgerichtet fahren?
Nach der UN-Regelung Nr. 129 darf ein dafür zugelassener Kindersitz frühestens ab einem Alter von 15 Monaten vorwärtsgerichtet verwendet werden. Diese Grenze ist jedoch nur eine Mindestanforderung und kein empfohlener Zeitpunkt für den Wechsel.
Wenn der Kindersitz dafür ausgelegt ist, sollte das Kind möglichst bis ungefähr zum vierten Geburtstag oder länger rückwärtsgerichtet fahren. Manche Reboarder sind bis 105 cm und maximal 18 oder 19 kg zugelassen. Modelle mit erweitertem Nutzungsbereich reichen teilweise bis 125 cm und – abhängig von der Zulassung – bis 23, 25 oder 36 kg.
Maßgeblich sind immer die Grenzen auf dem Zulassungslabel und in der Bedienungsanleitung. Altersschätzungen dienen lediglich als Orientierung, da Kinder unterschiedlich schnell wachsen.
UN R129 und i-Size richtig unterscheiden
Aktuelle Kindersitze werden nach der UN-Regelung Nr. 129 zugelassen. Die Auswahl erfolgt vor allem anhand der Körpergröße des Kindes. Darüber hinaus umfasst die Norm unter anderem Anforderungen an den Seitenaufprallschutz.
Die Begriffe R129 und i-Size werden im Handel häufig gleichgesetzt, bedeuten aber nicht exakt dasselbe. R129 bezeichnet die vollständige Zulassungsregelung. i-Size ist eine darin enthaltene Zulassungskategorie für Kindersitze und kompatible Fahrzeugsitzplätze.
Ein R129-Reboarder muss nicht grundsätzlich mit ISOFIX befestigt werden. Es gibt auch zugelassene Modelle, die mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs, zusätzlichen Haltegurten oder einer Kombination verschiedener Befestigungselemente eingebaut werden. Entscheidend ist ausschließlich die für das konkrete Modell vorgesehene Montage.
Welche Arten von Reboardern gibt es?
Reboarder mit ISOFIX und Stützfuß
Viele Reboarder bis ungefähr 105 cm werden über ISOFIX-Konnektoren mit dem Fahrzeug verbunden. Ein Stützfuß verhindert, dass sich der Sitz bei einem Unfall nach vorn dreht. Kontrollanzeigen helfen dabei, ISOFIX-Arme und Stützfuß richtig einzustellen.
Bei Fahrzeugen mit Bodenstaufächern muss geprüft werden, ob der Stützfuß darauf stehen darf. Manche Fahrzeughersteller erlauben dies nur mit einem freigegebenen Füllelement, andere schließen es vollständig aus. Verbindlich sind die Fahrzeugtypenliste des Sitzherstellers und die Bedienungsanleitung des Autos.
Gegurtete Reboarder
Gegurtete Reboarder werden mit dem Dreipunktgurt und je nach Konstruktion mit zusätzlichen Spanngurten, einem Stützfuß oder weiteren Abstützelementen befestigt. Solche Sitze können einen größeren rückwärtsgerichteten Nutzungsbereich bieten und kommen auch für Fahrzeuge ohne ISOFIX infrage.
Der Einbau verlangt häufig mehr Sorgfalt als bei einem ISOFIX-System. Nach einer fachkundigen Erstmontage kann ein gegurteter Reboarder jedoch sicher und stabil im Fahrzeug stehen. Wer den Sitz regelmäßig zwischen mehreren Autos wechselt, sollte den Einbau jedes Mal anhand der Anleitung kontrollieren.
Drehbare Reboarder
Ein drehbarer Reboarder lässt sich zum Hineinsetzen und Anschnallen des Kindes in Richtung Fahrzeugtür drehen. Das erleichtert die Bedienung und kann den Rücken der Eltern entlasten. Einige Modelle können um 360 Grad gedreht und später vorwärtsgerichtet verwendet werden, andere bieten lediglich eine seitliche Einstiegsposition.
Vor Fahrtbeginn muss der Sitz vollständig in der zugelassenen Fahrposition eingerastet sein. Akustische oder farbige Anzeigen können die Kontrolle erleichtern, ersetzen aber nicht die Bedienungsanleitung.
Reboarder für eine besonders lange Nutzung
Extended-Rear-Facing-Sitze ermöglichen das rückwärtsgerichtete Fahren über die typische Grenze von 105 cm hinaus. Je nach Modell reicht die Zulassung bis 125 cm und zu einem deutlich höheren Körpergewicht. Diese Sitze werden häufig mit dem Fahrzeuggurt, unteren Haltegurten und einem Stützfuß montiert.
Ein großer Zulassungsbereich ist nur dann sinnvoll, wenn der Sitz zum Fahrzeug und zum Kind passt. Besonders bei kompakten Autos sollten Platzbedarf, Neigung und Position des Vordersitzes vor dem Kauf ausprobiert werden.
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Vorteile eines Reboarders
- besserer Schutz von Kopf und Nacken bei einem Frontalaufprall
- gleichmäßige Verteilung der Aufprallkräfte über die Sitzschale
- rückwärtsgerichtete Nutzung je nach Modell bis etwa vier, sechs oder sieben Jahre
- häufig verstellbare Ruhe- und Schlafpositionen
- bei vielen Modellen ausgeprägte Seitenwangen und verstellbare Kopfstützen
- je nach Ausführung mit ISOFIX oder Fahrzeuggurt verwendbar
- drehbare Modelle erleichtern das Hineinsetzen und Anschnallen
Nachteile eines Reboarders
- teilweise großer Platzbedarf im Fahrzeug
- häufig höheres Gewicht als bei einfachen vorwärtsgerichteten Sitzen
- Einbau kann je nach Modell aufwendiger sein
- drehbare ISOFIX-Systeme sind häufig vergleichsweise teuer
- nicht jeder Sitz passt zu jedem Fahrzeug
- bei kleinen Autos kann die Beinfreiheit des Beifahrers eingeschränkt werden
- gegurtete Modelle benötigen eine besonders sorgfältige Montage
Wohin kommen die Beine des Kindes?
Angewinkelte oder überkreuzte Beine sind für Kinder in der Regel weder gefährlich noch besonders unbequem. Kinder sitzen beweglicher als Erwachsene und finden meist selbst eine angenehme Position. Sie können die Beine an der Fahrzeuglehne abstützen, seitlich anwinkeln oder überkreuzen.
Überstehende oder angewinkelte Beine sind kein Grund, den Sitz in Fahrtrichtung zu drehen. Ein Wechsel ist erst erforderlich, wenn eine in der Anleitung genannte Größen- oder Gewichtsgrenze erreicht ist, der Kopf nicht mehr korrekt geschützt wird oder das Gurtsystem nicht mehr richtig eingestellt werden kann.
Ein Trittschutz kann die Rückenlehne beziehungsweise die Rückbank vor schmutzigen Schuhen schützen. Er darf jedoch weder unter den Kindersitz geschoben werden noch dessen stabilen Einbau beeinträchtigen.
Braucht ein Reboarder einen Sitzverkleinerer?
Für Neugeborene und kleine Babys darf nur der vom Kindersitzhersteller ausdrücklich freigegebene Einsatz verwendet werden. Ein universeller Sitzverkleinerer, ein loses Kissen oder ein nachträglich eingelegter Keil kann den Gurtverlauf verändern und die Schutzwirkung beeinträchtigen.
Der Einsatz muss entsprechend der Bedienungsanleitung entfernt werden, sobald das Kind die dafür festgelegte Größe oder das angegebene Gewicht erreicht. Ein zu lange verwendeter Einsatz kann das Kind einengen und verhindern, dass die Gurte korrekt verlaufen.
Reboarder richtig einbauen
Vor dem Einbau sollten die Anleitung des Kindersitzes und das Fahrzeughandbuch gelesen werden. Die vorgeschriebene Befestigungsart darf weder verändert noch durch nicht freigegebenes Zubehör ergänzt werden.
- ISOFIX-Konnektoren müssen vollständig eingerastet sein.
- Ein Stützfuß muss fest auf einem dafür geeigneten Fahrzeugboden stehen.
- Untere Haltegurte müssen an den vorgeschriebenen Punkten befestigt werden.
- Der Fahrzeuggurt darf nicht verdreht sein und muss durch alle markierten Führungen verlaufen.
- Der Sitz muss in einer für das Kind zugelassenen Neigungsposition stehen.
- Das interne Gurtsystem muss eng am Körper anliegen.
- Die Kopfstütze und die Schultergurte müssen zur Körpergröße passen.
Dicke Winterjacken oder Schneeanzüge gehören nicht zwischen Kind und Gurt. Sie können verhindern, dass der Gurt eng genug anliegt. Stattdessen sollte das bereits angeschnallte Kind mit einer Decke oder einem geeigneten Überzug warmgehalten werden.
Kann ein Reboarder auf dem Beifahrersitz stehen?
Ein rückwärtsgerichteter Kindersitz darf auf dem Beifahrersitz nur verwendet werden, wenn dies laut Fahrzeug- und Kindersitzanleitung zulässig ist. Der Frontairbag muss zuverlässig deaktiviert sein. Ein aktiver Airbag kann das Kind beim Auslösen lebensgefährlich verletzen.
Pauschale Mindestabstände wie 55 cm sind nicht für alle Fahrzeuge und Sitze gültig. Sitzposition, Abstand zum Armaturenbrett und mögliche Abstützpunkte müssen nach den Vorgaben der beiden Hersteller eingestellt werden. Darf der Airbag nicht abgeschaltet werden, ist eine rückwärtsgerichtete Montage auf diesem Platz ausgeschlossen.
Die Rückbank ist meistens der geeignetere Platz. Besonders praktisch ist häufig ein äußerer Rücksitz, weil das Kind dort leichter hineingesetzt und angeschnallt werden kann.
Darf der Reboarder den Vordersitz berühren?
Ob ein Reboarder die Rückenlehne des Vordersitzes berühren oder sich daran abstützen darf, hängt vom konkreten Modell und vom Fahrzeug ab. Einige Hersteller erlauben einen leichten Kontakt, andere verlangen einen Abstand. Moderne Fahrzeuge können zudem Sensoren oder Airbags in den Vordersitzen besitzen, deren Funktion nicht beeinträchtigt werden darf.
Eine selbst gewählte feste Verspannung zwischen Kindersitz und Vordersitz ist nicht zulässig. Maßgeblich sind auch hier ausschließlich die Einbauanleitungen.
Sieht das Kind im Reboarder genug?
Kinder können im Reboarder durch Seitenfenster und Heckscheibe sehen. Da sie das Rückwärtsfahren bereits aus der Babyschale kennen, fällt der Wechsel in einen größeren rückwärtsgerichteten Sitz häufig leichter als erwartet.
Ein geeigneter Rücksitzspiegel kann den Blickkontakt zwischen Eltern und Kind erleichtern. Der Spiegel muss sicher befestigt sein, damit er bei einer Vollbremsung oder einem Unfall nicht zum Geschoss wird. Während der Fahrt darf er den Fahrer nicht dauerhaft ablenken.
Wird Kindern beim Rückwärtsfahren schlecht?
Reiseübelkeit kann sowohl in als auch entgegen der Fahrtrichtung auftreten. Ein Wechsel in Fahrtrichtung löst das Problem nicht zwangsläufig. Hilfreich können regelmäßige Pausen, frische Luft, der Blick aus dem Fenster und der Verzicht auf Bücher oder Bildschirme während der Fahrt sein.
Bei häufigen oder starken Beschwerden sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden. Der Kindersitz darf nicht eigenmächtig anders eingebaut werden, als es seine Zulassung erlaubt.
Was bedeutet der schwedische Plus Test?
Der schwedische Plus Test ist ein freiwilliger Zusatztest für Kindersitze. Er legt besonderes Gewicht auf die Belastung des Nackenbereichs bei einem Frontalaufprall. Aufgrund der anspruchsvollen Prüfkriterien tragen vor allem rückwärtsgerichtete Sitze das entsprechende Prüfzeichen.
Ein bestandener Plus Test ist ein starkes zusätzliches Sicherheitsmerkmal. Er ersetzt jedoch weder die Zulassung noch die Einbauprobe im eigenen Fahrzeug. Ein Sitz kann nur dann zuverlässig schützen, wenn er zum Kind passt und korrekt installiert wird.
Reboarder und Ergebnisse im Kindersitztest
Unabhängige Kindersitztests bewerten nicht nur die Unfallsicherheit, sondern auch Bedienung, Ergonomie und Schadstoffe. Ein schwerer oder umständlich einzubauender Reboarder kann deshalb in der Gesamtnote schlechter abschneiden, obwohl er beim Frontalaufprall einen sehr guten Schutz bietet.
Die Bedienung fließt jedoch nicht pauschal „zur Hälfte“ in jedes Testergebnis ein. Bewertungsverfahren und Gewichtungen können sich ändern. Beim Vergleich sollten daher neben der Gesamtnote auch die Einzelbewertungen für Frontaufprall, Seitenaufprall, Fehlbedienungsrisiko und Ergonomie betrachtet werden.
Ein gutes Testergebnis gilt immer nur für das exakt geprüfte Modell einschließlich der verwendeten Basis und Ausstattungsvariante. Ergebnisse ähnlich benannter Vorgänger oder Nachfolger dürfen nicht übertragen werden.
Worauf beim Kauf eines Reboarders achten?
- Zulassung: Beim Neukauf einen Kindersitz nach UN-Regelung Nr. 129 auswählen.
- Nutzungsbereich: Körpergröße und Höchstgewicht müssen zum Kind passen.
- Rückwärtsgrenze: Ein möglichst großer rückwärtsgerichteter Nutzungsbereich ist vorteilhaft.
- Fahrzeugkompatibilität: i-Size-Sitzplatz oder Fahrzeugtypenliste kontrollieren.
- Befestigung: ISOFIX, Stützfuß, Fahrzeuggurt und Haltegurte müssen im Auto nutzbar sein.
- Platzbedarf: Sitz mit Kind im eigenen Fahrzeug ausprobieren.
- Bedienung: Anschnallen, Drehen und Verstellen vor dem Kauf testen.
- Testergebnis: Sicherheits- und Bedienungsnoten des exakten Modells prüfen.
- Zubehör: Nur vom Sitzhersteller freigegebene Einsätze und Schutzauflagen verwenden.
- Gebrauchtkauf: Nur einen unfallfreien, vollständigen Sitz mit bekannter Vorgeschichte kaufen.
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Wann ist der Reboarder zu klein?
Der Reboarder darf nicht mehr verwendet werden, sobald eine der vom Hersteller genannten Nutzungsgrenzen erreicht ist. Zu kontrollieren sind insbesondere:
- die maximal zugelassene Körpergröße
- das maximal zulässige Körpergewicht
- die Position des Kopfes innerhalb der Sitzschale
- die zulässige Höhe von Kopfstütze und Schultergurten
- weitere modellspezifische Grenzen aus der Bedienungsanleitung
Angewinkelte Beine oder Füße an der Rückenlehne bedeuten nicht, dass der Sitz zu klein ist. Nach dem Reboarder kann – abhängig von Körpergröße und Alter – ein größerer rückwärtsgerichteter Sitz oder später ein R129-Kindersitz mit Rückenlehne folgen.
Fazit: Reboarder schützen Kopf und Nacken
Ein Reboarder bietet Babys und Kleinkindern insbesondere bei einem Frontalaufprall einen wichtigen Sicherheitsvorteil. Während ein vorwärtsgerichtetes Kind stark in das Gurtsystem gezogen wird, fängt die Sitzschale eines Reboarders Kopf, Rücken und Schultern gemeinsam auf.
Die gesetzlich vorgeschriebenen 15 Monate rückwärtsgerichteter Nutzung sollten nicht als optimaler Wechselzeitpunkt verstanden werden. Empfehlenswert ist ein Sitz, in dem das Kind möglichst bis ungefähr vier Jahre oder darüber hinaus rückwärtsgerichtet fahren kann.
Entscheidend bleibt die praktische Eignung: Der Reboarder muss zum Kind, zum Fahrzeug und zu den alltäglichen Anforderungen der Familie passen. Eine fachkundige Beratung und eine Einbauprobe im eigenen Auto helfen, Platzprobleme und Montagefehler zu vermeiden.
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